Archiv für die Kategorie „Zukunft Upcoming“

Ich stehe unten im tiefen Felsenspalt von La Verna. Dort ist Franziskus auf seinem „Rückzugsberg“ am liebsten gewesen. In der Höhle hat er geschlafen, hineingehorcht in die Natur und hindurchgeahnt entlang des ober ihm sich auftuenden Lichtspaltes auf Gott hin. Die Erde ist im Vater, Mutter geworden, der Ausdruck der Liebe Gottes zu uns Menschen. Er hat gesucht. Er hat gefunden, was er gesucht hat. Hier kam ihm das Leben in seiner totalen Einfachheit entgegen. Karriere, Geld, Prunk, Besitz, Kämpfen – es war nicht mehr sein Leben. Erst in der Stille draußen hat er Gott gehört: Baue auf. Immer wieder ist er ausgestiegen und hat sich der Stille und der Finsternis hingegeben.

Aufbruch zum Felsenspalt

Mit 26 Frauen und Männer bin ich von Premilcure über den Apennin nach Assisi gegangen. Weltanschauen hat die Menschen aus ganz Österreich  „eingesammelt“. Der Nachtzug hat uns nach Bologna gebracht, wo wir uns erstmals alle auf einem Haufen gefunden haben. Der Zug brachte uns nach Forli, der Bus nach Premilcure.  Startpunkt und Ausgangspunkt für den Aufstieg hinüber nach Corniolo. Es geht bergauf, ordentlich bergauf. Manche werden langsam, andere springen los. Das „mentale Gummi-Ringerl“ hält uns in der Unterschiedlichkeit zusammen. Alpine Wege im Apennin. Gar nicht so ungefährlich, wie manche nachher meinten. Ein italienisches Abendessen nach AAA+ lässt den Tag und die Anstrengung ausschwingen. Der nächste Tag hat es ebenso in sich. Insgesamt etwa 1.200 Höhenmeter hinauf und hinüber zum höchsten Punkt des Cammino Assisi, dem Poggio Scali (1.520 m). Camaldoli sieht uns etwas verspätet. Die Gastfreundschaft war wieder hervorragend, das Haus bemerkenswert altehrwürdig. Der dritte Schönwettertag führt uns ins kleine Dorf Biforco und die dortige Pilgerherberge. Das provisorische Abendessen wird zum ultimativen Gemeinschaftserlebnis unter uns und mit den Dorfbewohnern in dem kleinen Geschäft, das uns als Refektorium diente. MitpilgerInnen staunten über unsere Sangesfreude und das diesbezügliche Können. Unsere Herzen sind weit geöffnet, sodass uns der nächste Regentag hinauf nach La Verna nichts anhaben kann. Feuchtigkeit ist ein Element des Lebens, gelegen oder ungelegen. Der erste tiefe Höhepunkt oben am Felsen ist erreicht. Wir atmen durch, Nebelschwaden ziehen herum und die Stigmata-Prozession ist beeindruckend. Wir werden still, hörend, horchend und gehen abends in die nächtliche Finsternis. Stille, Ruhe und Finsternis umgeben uns in diesem steinernen Kloster.

Die Sehnsucht kommt an

Zuerst umgibt uns Sonnenlicht. Je mehr Schritte wir hinüber nach Caprese Michelangeli setzen, umso mehr Regentropfen mischen sich ein. Wasser von oben und von unten. Die Stimmung ist trotzdem sehr gut. In einer Eremo-Kapelle genießen wir die Mittagsrast. So soll Kirche sein: Unterschlupf und Schutz geben. Das Hotel liegt auf einer Anhöhe, hinter ihr die Taufkirche des berühmten Künstlers. Gut vorstellbar, dass diese Gegend diesen genialen Geist geweitet und inspiriert hat. Immer wieder ist von uns mehrstimmiger Gesang zu hören, lässt andere aufhorchen, bisweilen staunen. Der Bus bringt uns am nächsten Tag über Citta di Castello und Gubbio nach Valfabbrica. Im Ostello bleiben wir, werden wir gestärkt und schlafen uns in den letzten Gehtag nach Assisi. Die Sonne hat sich wieder eingefunden, um uns am letzten Tag zu begleiten. Auf halber Strecke ein Aufschauen: Dort ganz weit hinten die Basilika San Francesco erstmals zu sehen. Unser Ziel. Im Olivenhain lassen wir uns nieder, eine Schafherde überholt uns und der letzte Aufstieg zum Stadttor hinauf gebiert noch ein paar Schweißperlen. Angekommen. Wir schauen auf die Basilika, ein Blick, den ich von vor neun Jahren noch genau in mir habe. Da tauchen nicht nur Bilder auf, sondern auch Emotionen. Wir haben es alle geschafft. So und so. Aber wir sind alle da. Wir gehen hinein, hinunter und liegen dann auf der Wiese. Für manche von uns unglaublich, die etwa 110 km mit über 4.000 Höhenmeter geschafft zu haben. Meine Seele gibt der Dankbarkeit Raum. Ich spüre, nicht nur meine. Der hl Franziskus und die hl Klara mit Gefährtinnen und Gefährten treffen auf uns, in den Kirchen Francesco, Chiara, S. Damiano, Portiunkula und den Carceri. Wir gehen in zwei Tagen alle Orte ab, lassen sie uns erklären und auf uns wirken. Viel in Stille. Und immer wieder berührt uns die Stille, die Einfachheit und die Liebe zu den ausgegrenzten Menschen.

In einfacher Wachheit dem gemeinsamen Leben auf der Spur

Der Regionalzug hat uns von Assisi nach Arezzo gebracht. Dort war Abschied angesagt, weil wir uns im NightJet der ÖBB in Österreich bei Nacht, in der Finsternis wieder „verloren“ haben. Unser gemeinsames siebentägiges Gehen hat uns eine Grundhaltung näher gebracht: Das Leben kommt uns entgegen. Weit aufmachen und das Herz freilegen mit der tiefen Bitte, die in der Basilika S. Chiara vor dem Kreuz verortet ist: „Gib mir, Herr, das Empfinden und Erkennen, damit ich deinen heiligen Auftrag erfülle, den du mir in Wahrheit gegeben.“ Und ich denke an unsere Weltkugel, die von unserer aufwändigen Menschengier, dem immer Mehr, dem Achtlosen und Getriebenen gerade malträtiert wird. Wir lesen in den heutigen Tageszeitungen von der unmittelbaren Bedrohung durch den Klimawandel und zwei Seiten weiter vom Wirtschaftswachstum und neuen Technologien, die wir in ihren Nebenwirkungen (Elektroauto) nicht abschätzen wollen. La Verna und Assisi sind gute Orte, wenn man sie zu Fuß angeht, die eine neue Lebenshaltung hervorbringen können: Viel mehr Weniger. Viel mehr Wesentliches. Einfacher. Mit viel Lebensqualität. Stille und Finsternis stupsen uns dorthin, wenn wir uns keine Angst einreden lassen. Die Welt aus einer anderen Perspektive anschauen, aus dem Felsenspalt von La Verna und der kleinen Portiunkula in Assisi. Dort entstand damals neues Leben und von dort nehmen wir eine neuen Ahnung für heute und in die Zukunft mit. Das verbindet uns.

#EinfachGemeinsamWach

Von 1. Sept bis 4. Okt begehen die christlichen Kirchen eine bewusste „Schöpfungszeit“ und laden damit alle Menschen auf dieser Weltkugel ein,  ihre Lebensgrundlage als „Mitwelt bewusst wahrzunehmen und zu respektieren in ihrer biotischen Grunddynamik, nach der wir Menschen auch leben sollten“. Es ist von uns Menschen eine Entscheidung gefordert, Tag für Tag und Stunde für Stunde. Leben und verstehen wir uns als Teil dieser Natur (Schöpfung) oder benutzen wir sie im Sinne einer „irreversiblen Ausbeutung“. Ich kürze ab. Die erste Frage jedes Menschen ist: Wie kommt mehr Liebe, Compassion, Empathie und Achtsamkeit in die Welt? Und dann kommt in unseren Breiten gleich: Wie geht das Weniger hin zum Wesentlichen? Das wird mit Verzicht konnotiert und der wird in unserer Konsumgesellschaft als gestrig dargestellt und mit Verlust von Lebensqualität angepatzt. Das genaue Gegenteil dürfen wir entdecken, wenn wir den Ballast der Konsumwelt von uns schaufeln, ablegen, nicht mehr anstreben, hinten lassen. Eine ganz neue Lebensqualität zieht ein. Wenn es draußen regnet und kühle Luft gut atmen lässt, dann ist eine gute Zeit, diesen Fragen nachzusinnen. Wir haben dafür auch eine Broschüre entwickelt: „Quellen der Kraft“. Es ist die Einladung und wir wollen Hilfestellungen gegeben, dem geöffneten Leben Raum und Platz zu geben. In einem Video darf ich diese Quellen der Kraft erläutern. Jeder und jede kann kostenlos diese Broschüre bestellen. Nur Mut. Da geht es um die tiefe und weite Spiritualität, die Papst Franziskus in #LaudatoSi angesprochen hat. Es braucht, um eine gute Zukunft für alle zu ermöglichen, den Wechsel vom technokratischen Weltbild hinein in das sozial-ökologisch-spirituelle Welt- und Menschenbild.

Wenn der junge Bundeskanzler Kurz bei Google, im Silikon Valley oder gerade in Singapur auf „Lerntour“ bei den Besten ist, dann ist er in der technokratischen und Mammon orientierten „erfolgreichen“ Welt unterwegs. Das sollten wir wissen. Deshalb sind Laptops in den Schulklassen das Wichtigste. Dabei geht es um Beziehungen, die heilen, um Erfahrungen, die bilden, um Gemeinschaft, die hält, um Fremdes, das bereichert, und Gerechtigkeit, die geht. Also. Geht und nicht verschwindet. Diese Themen sind die Bausteine der Ordenswelt und Ordenskirche, wie wir sie in den letzten 1 1/2 Jahren „bewusst gemacht“ haben. In einem Video-Summary hat meine Kollegin Magdalena Schauer die Grundintentionen festgehalten. Ich darf für mich selber sagen: Diese „Aspekte“ meiner Arbeit haben mich geweitet, vertieft und bewusster gemacht. Dafür bin ich dankbar.

„Bewusste Schöpfungszeit“ heißt nichts anderes, als bewusst in dieser Welt zu stehen, zu gehen, zu leben. Auf Facebook und Twitter melde ich mich in diese Richtung immer wieder zu Wort, weil es wichtig ist, den „Main- und Fake-Stream“ zumindest zu ergänzen durch andere Sichtweisen und Beispiele. Es gibt so viele Menschen – und vor allem junge -, die dieses neue Miteinander auf Basis der biotischen Prinzipien realisieren, leben. Und da gehören auch die Enkelkinder dazu, die uns sicher einmal fragen werden: Was war das damals 2018?

Bei einem Meeting hier in Wien bin ich heute zufällig mit der Klima- und Nachhaltigkeitsexpertin Helga Kromp-Kolb zusammengetroffen. Wir haben uns beide noch gut erinnert an das Gespräch im September 2015, das ich für den Bericht in den ON-Ordensnachrichten mit ihr geführt habe. „Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit“ stand damals am Türschild. Die Meteorologin ist für mich eines der wichtigsten Gesichter für den Appell, endlich etwas zu tun für einen neuen Lebensstil, der uns gut und nachhaltig alle miteinander auf der Weltkugel nicht nur überleben, sondern inklusive Enkerl in die Zukunft hinein gut leben lässt. Aber: Es schaut nicht gut aus. Beim Meeting sind wir immer wieder zu dem Punkt gekommen, wer oder welche Maßnahmen oder Personen diesen Change kraftvoll anstoßen und betreiben können. #SystemChangeNotClimateChange haben wir damals – 2015 – zu Fuß als Klimapilger Richtung Weltklimagipfel in Paris getragen. Wir haben Projekte gesehen, die schon längst den Anfang gemacht haben. Sie werden nur (noch) nicht gehört von denen, die „steuern“, die „entscheiden“ oder durch ihre Entscheidung wirklich „ändern“ können. Wir wissen alle: So kann und darf es nicht weitergehen mit dem Raubbau an unserer „Mutter Erde“, die wir Christen als „Schöpfung Gottes“ sehen und niemals als menschlichen „Besitz“. Wir sind maximal Pächter und unser Auftrag ist, „das Erbe“ sorgsam weiterzugeben.

Ab 1. August auf Pump

Heute 30. Juli 2018 habe ich mir die Seiten 10/11 in der Krone kopiert. Ich gestehe: Sehr oft kommt das nicht vor. Aber heute war der Titel eine ganz klare Botschaft: „Der Erde als Sklavin unseres Lebensstils“. Am 1. August ist verbraucht, was uns zusteht durch das „Nachwachsen“. „Welterschöpfungstag“ – so wird dieser Change hinein in den Pump bezeichnet. Die Welt ist erschöpft und der Mensch gibt überall Gas. 93 Tage (drei Monate) würden wir gewinnen, wenn der CO2-Ausstoß um 50% verringert würde. Wir geben Gas und testen 140 km/h auf Autobahnen. Die Flieger am Himmel und auf Flughäfen haben nicht mehr genug Platz und immer mehr und billiger werden Menschen durch die Lüfte gekarrt. Wir wissen: Flugzeuge und das Auto sind die Hauptverursacher. Aber ist das alles noch zu ändern? Nein. Man sieht das auch in der angesprochenen Krone, wenn ein paar Seiten weiter ganzseitige Autowerbung und günstige Flüge angeboten werden. Spätestens dort giert er schon wieder nach dem „billigsten Angebot für noch mehr“. Und dann treffe ich Menschen, die den gottlosesten Satz aller Sätze sagen: „Auf mich kommt es eh nicht an. Des is wuarscht.“

Persönliche Entscheidungen

Heute früh im Bus vom Bergdorf zum Bahnhof unterhalte ich mich mit meinem Bruder (er ist Radon- und Licht-Spezialist) über die Situation rund um den Attersee an Wochenenden bei Schönwetter. Alles staut, nichts geht mehr, Gestank und Lärm neben und am „Erholungssee“. Was müsste passieren, dass die vergangenen „Sünden“ aufgehoben werden? Aus meiner Sicht ist es das Auto und das Privatbesitz-Denken. Die Menschen suchen mit dem falschen Verkehrsmittel (Auto) nicht den See, sondern ihr Grundstück. Fatal. Auto hat mit Autismus zu tun. Und Privatbesitz mit „abgesondert, für sich“. Und genau darin steckt die „Wurzel-Sünde“, die „verkehrte Sichtweise“. Die Erde ist das Gemeingut, das alle tragen, ernähren, schützen und Lebensfreude geben möchte. Aber: Einige glauben, dass die Erde ihnen gehört. Genauso der See, die Straße, das Wasser, die Luft. Wir sind aber dazu da, sie behutsam zu nutzen und sie nicht mit unserem Egoismus und der darin gründenden Bequemlichkeit „auszubeuten“. Jede Entscheidung zählt. Ich persönlich fliege nicht mehr, ich fahre mit meinen drei Jahreskarten fast ausschließlich mit Öffis und erlebe dabei eine ganz besondere Lebensqualität. Ich genieße den Naturgarten und ernte daraus für den Eigenbedarf. Ich kaufe lokal ein und habe noch nie etwas bei Amazon oder dergleichen bestellt. Meine kürzeren Alltagswege gehe ich zu Fuß und es gibt keinen Lift. Trinkwasser aus der Leitung bekommt der Garten keines. Und alles das erlebe ich nicht als Verzicht, sondern als besondere Lebensqualität. Wenn es jetzt sehr heiß ist, dann lese ich in LaudatoSi, dass genau Klimaanlagen Gift sind. Sie verbrauchen mittlerweile weltweit mehr Energie als die Heizungen. Ein bisschen Schwitzen einige Tage im Jahr sind „drinnen“. Es ist die kleine Versuchung Tag für Tag, auf Kosten der Anderen und auf Kosten von Mutter Erde zu leben. Laut einer aktuellen IMAS-Umfrage hält es ein Drittel der Bevölkerung für wichtig, „ein einfaches Leben zu führen“. Das Drittel wird auf Dauer zu wenig sein. Das werden Anreize nicht schaffen. Da wird die Politik mit Gesetzen schützend vor die Erde treten müssen. Die globalen Ausbeuter(-Mechanismen) müssen in die Schranken gewiesen werden. Und vielen „inneren Schweinehunden“ werden wir eine außerirdische Planetenbahn eröffnen, damit Mutter Erde nicht weiter Sklavin unseres Lebensstils ist.

Wir besuchen „Papst Franziskus“ im Kino. Ein Plakat vom Film sehen wir nicht. Wir sind gespannt, wie Wim Wenders „den Papst anlegt“. Schon nach ein paar Minuten ist uns klar, dass dieser Papst nicht „angelegt“ ist, sondern als Person in seinen theologischen und ganz praktischen Sichtweisen sein Amt füllt. Da kommen in keiner Minute irgendwelche hochgestochenen theologischen Konvolute daher, sondern immer in der Sprache der Menschen verständliche Anliegen. „Gut zuhören“ ist ihm ein besonderes Anliegen. Und „auf Augenhöhe“ mit den Menschen sein. Genau das schafft der Film.

Die Allerärmste ist die Welt

Ich werde hier den Film nicht nacherzählen. Geht nicht. Viele Stationen, die gezeigt werden, sind außerhalb Europas und immer am Rande. Dieser Papst ist dort daheim, wo andere Würdenträger nicht hingehen würden. So spüren wir im Film auch, dass er mit seiner Rede über die Krankheiten der Kurie in der Kurie selber argwöhnisch beobachtet wird und so selber im Innersten als „Randfigur“ gesehen wird. Berührend sein Aussagen, die er direkt in die Kamera und somit mit uns BesucherInnen teilt. Ich fühle mich direkt mitgenommen. Wenn er über Familie spricht, dann stellt er selber die für ihn zentrale Frage:  „Spielt ihr mit den Kindern?“. Und er faltet aus, dass wir Menschen Zeit brauchen, um nutzlose Zeit zu verbringen. „Wir leben am Gaspedal und das tut uns überhaupt nicht gut.“ Spielt, genießt die Welt, „die doch so schön ist“. Und dann die bohrend Frage: „Wer ist derzeit die aller Ärmste?“ – die Welt selber. Sie wird ausgebeutet, vergiftet und nur mehr für ökonomische Zwecke verbraucht. Hier zeigt der Film lange und einleuchtend sein „Vorbild“ nach Jesus: der hl. Franziskus. Es liegt an uns, diese Welt zu retten im Bewusstsein, dass wir im gemeinsamen Haus wohnen. Berührend auch die vielen Begegnungen. Tränen kommen mir, wie er mit Gefangenen spricht, Kranken die Hand auflegt, ihnen vorbehaltlos begegnet, ihnen Zuwendung, Liebe und Trost vermittelt. Er spricht das Sterben an, den persönlichen Tod. Und er lässt sich zu allen heißen Eisen fragen und gibt Antworten, die den Menschen aufrichten und nicht unter das Gesetz stellen. Der Film zeigt ihn als einen Mann des Wortes, der unmittelbaren Compassion und der eindeutigen Perspektive auf diese Welt: Es ist der vorbehaltlose Dienst an den Geringsten. Lächeln und Humor sind für ihn ganz wichtig. Ich kann nur ermutigen. Geht ins Kino.

 

Lesestoff gibt es genug. Zeit zum Lesen ist eher rar. Heute ist das Publik-Forum EXTRA mit dem Thema „Wandlungen“ dran. Schmetterlinge in Pink, ist ein Artikel, der aber nichts mit dem heutigen Rücktritt des sehr lebendigen und leidenschaftlichen Matthias Strolz zu tun hat. „Mittendrin im Wandel“ schildert die drei Ebenen, wie sich der Wandel ankündigt, sich den Weg sucht: die Ebene des Widerstandes (1), die Ebene der nüchternen Analyse der Fehlentwicklungen und der Alternativen (2) und die Ebene des Paradigmenwechsels von der „mechanischen Zahnrad-Welt“ zu einem organischen Ganzen  (3). Dabei denke ich an LaudatoSi, obwohl es nicht ausdrücklich da steht. Diese Ebene ist die kraftvollste, weil sie überraschende Wendungen bringen kann wie den Atomausstieg Deutschlands entlang von überraschenden Einsichten. Grundparadigma ist die Transformation von der Raupe zum Schmetterling mit den „Imago-Zellen“. Spannend. Das passiert nicht geplant, sondern überall zugleich, auch wenn wir sie nicht sehen können, die Inseln der „Zukunftsmodelle“. Das Neue kann nicht mehr gefressen werden, sondern schließt sich eben zum neuen „Programm“ (Schmetterling) zusammen. Und mir fällt der Film „Zeit für Utopien“ ein, der gerade in den guten Kinos läuft. Das Neue ist unter uns, auch wenn es zugeschüttet und nicht „erzählt“ werde will und darf.

Und was tun Social Media da?

In einem Gespräch mit der Medienethikerin Johanna Haberer stellt sich sehr bald heraus: Die neuen Medien bringen keine Reflexion, sondern Reflexe hervor. Wir sind durchschaut. Und ob wir wieder zurück zur Natur sollen? „Ja, und weg von diesem Kommunikations-Hopping.“ Ich denke: Unsere und meine Offline-Zeiten sind am Pfad in die Zukunft angesiedelt. Abschalten. Virtuelle und reale Welt kennen keinen Unterschied mehr. Mithilfe der „kleinen Geräte“ verbinden sich die Welten, „aber die Leiblichkeit und die Sinnlichkeit leiden darunter“. Die früher unmöglich geglaubte Bilokation ist heute Alltag: Sie sitzen beim Essen und schnabulieren die sinnentleertesten Videos oder WhatsApp-Unterhaltungen. Ich esse ohne Handy und deshalb kann ich das oft sehen. „Die Frage nach den Folgen stellen wir uns nicht. Es gibt diese unschlagbare Evidenz des Nutzens, der diese Technologie gibt. Hildegard von Bingen wusste allerdings schon: Die Engel fliegen in Spiralen, der Teufel immer geradeaus. Der schnelle Weg des Pragmatismus führt eben nicht immer zum Himmel.“ Diese Dinger sind „teuflisch“, weil so geradeaus in den alltäglichen Nutzen.  Augustinus hat die Ursünden beschrieben, darunter die allerschlimmste, die „acedia“, die Gleichgültigkeit, die Faulheit, die Bequemlichkeit, die „Wurschtigkeit“.

Der aufgeklärte Mensch ist in Gefahr

Deshalb sagt Haberer: „Der digitale Wandel bedroht den aufgeklärten Menschen.“ Er hat ihn noch nicht gefressen, aber er bedroht ihn. Es ist etwas zu tun gegen diese „Vernutzung des Menschen“, die in der Aufklärung abgestellt wurde. Alles ist verrechnet, das System weiß mehr über mich als ich selber und es gibt nichts Intransparenteres als die gesammelten Information dieser Netzwerke. Alles liegt offen und doch sind die Zusammenhänge, die Algorithmen absolut verborgen. Was sollten wir lernen? Einen alltagstauglichen Umgang mit dieser Technologie, die auf unsere Liebe, auf unsere Freunde, auf das ganze Leben abzielt, auf unseren Geist. „Wir müssen lernen, wegzulassen.“ Das heißt gerade auch für Kinder, eine Lebensnavigation mit diesen Technologien zu lernen, ohne größeren Schaden zu nehmen. Und wenn Schaden entsteht, heißt es ihn ungeschminkt benennen. Aus meiner Sicht: Bei sogenannten Laptop-Klassen kann man den Schaden schon ausmachen. Aber es gibt schon Protest: Die Datenschutzverordnung ist die richtige Richtung, Facebook wird verlassen oder bewusster genutzt, Offline-Region und -Zeiten entstehen, die Natur wird wieder entdeckt und die Acedia wird als die Verführerin erkannt, gesehen, gemieden. Die Bequemlichkeit führt zwar gerade aus. Aber: Die Engel ziehen Spiralen und nur der Teufel fliegt geradeaus. Wer Ohren hat, der höre. Und wer Hände hat, der lege immer öfter weg.

„Information-Diskussion“, die Zeitung der Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung Oberösterreich, hat mir sieben Fragen gestellt.

Unsere Zeit ist geprägt von Vielfalt, Beliebigkeit, vielfältigen Arbeits- und Lebensentwürfen, Informationsflut und Kurzlebigkeit. Ist heute „Meinungsbildung“ herausfordernder als im Vergleich zu vor 20 Jahren und warum?

„Meinungsbildung“ hat sich grundsätzlich verändert. Waren früher hierarchische Meinungsbildungsprozesse prägend, sind es jetzt Netzwerke. Der Mensch wird heute zwar als Subjekt bezeichnet, dient aber auf dem „Markt aller Möglichkeiten“ als Objekt für die verschiedenen „Händler“: Der Mensch wird aufgesplittert in Konsument, Wahlstimme, Vereinsmitglied, Gewerkschaftsmitglied, Kirchenbeitragszahler, Familienvater/-mutter, Sportler, Gläubiger usw. Es ist heute praktisch unmöglich geworden, „den ganzen Menschen anzusprechen“. Außerdem: Es sind nicht Botschaften, die Menschen prägen, sondern Personen. Und wenn es Botschaften sind, dann mit hohem finanziellen Aufwand. Man denke konkret an die tägliche Werbeflut der Konzerne.

 

Wie schwierig ist es derzeit für Medienmenschen, objektiv zu berichten und auch über Sachverhalte, Zusammenhänge, Hintergründe zu informieren?

Ich behaupte: Es gibt nur mehr ganz wenige Journalisten, die kritisch und unabhängig von den PR-Abteilungen agieren. Der Falter des Florian Klenk ist ein Beispiel. Fakt ist, dass die PR-Abteilungen in den letzten Jahren 4x so groß geworden sind und die journalistischen Redaktionen sich um 1/3 verkleinert haben. Fakt ist, dass PR-Texte oft 1:1 abgeschrieben werden, weil es keine Zeit mehr gibt, selber zu recherchieren. Fakt ist auch, dass immer öfter Redaktionen auf geschickt gemachte „Fake News“ hereinfallen. Fakt ist auch, dass die Kronenzeitung, Heute und Österreich ihre eigene Wahrheit zusammenstellen. Sie ist derzeit „Kurz“ und „Strache“, basiert auf Ausgrenzungsgelüsten und trägt ein „heimatverbundenes konservatives klerikales Kirchenbild“ vor sich her. Mein Zugang: Immer probieren, „ungeschminkt hinschauen und sich selber ein Bild machen“.

 

Interessiert fundierte Information das Gros der Menschen überhaupt noch oder wollen sie unterhalten werden?

Die große Breite wird unterhalten, ob sie nun will oder nicht. Viele Menschen können Information und Unterhaltung nicht mehr unterscheiden. Das Leben wird zum Spaß hin entwickelt. Mir hat das Buch „Die Austreibung des Anderen“ sehr geholfen, unsere grundsätzlich schiefe Ebene hin zur „individualisierten Welt“ aufzuzeigen: Scheinbar Individuum und dabei das immer Gleiche. Das Fremde, das Andere wird ausgeblendet. McDonalds schmeckt auf der ganzen Welt gleich. Das erleben viele Menschen als
Gewinn, als „Erleichterung“. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite gibt es einen tiefen Hunger nach Gemeinsamkeit, nach Zusammenhalt und „Hintergrund“. Nach Ausbrechen aus der Masse und dem Leben wieder einen unverwechselbaren Geschmack geben. Die Abos von „Die Zeit“ steigen. Ein neues Reisen nimmt Gestalt an und will direkt zu den Menschen, „die ganz anders leben (müssen)“.

 

Haben Qualitäts-Medien noch den Anspruch, meinungsbildend zu sein?

Ja, unbedingt. Und sie sind es auch. Langfristig. Die jeweilige Zielgruppe ist vielleicht klein, aber wichtig.

 

Wie gehen Medienmenschen damit um, dass PolitikerInnen, FirmensprecherInnen usw. rhetorisch meist gut geschult sind und Fragen nicht mehr beantworten, sondern ihr „Programm“ abspulen?

Als ich bei den Ordensgemeinschaften vor fast sechs Jahren in Wien begonnen habe, hat mir eine befreundete ORF-Mitarbeiterin geraten: „Bitte, coache deine Leute nicht auf!“ Das hat mich bestärkt in dem, was ich gewusst habe: Führe die Verantwortlichen in ihre eigene Stärke und Kommunikationsart. Dass wir authentisch sind und „rüberkommen“. Und unsere Präsidentin, unser Vorsitzender sind die, die sie sind. Auch in den Medien. Langfristig trägt das. Hier sind auch Social Media ein Gewinn, weil wir auch dort unsere Anliegen und Personen in das Kommunikationsgeschehen einbringen können.
Das Regierungsprogramm wurde zB von P. Franz Helm im Sinne von „Christlich geht anders“ kritisch beleuchtet. Das kam nicht groß in den Massenmedien und doch ruft uns eine Mutter aus dem Waldviertel an und bedankt sich dafür.
Die Leute spüren sehr gut, ob etwas aufgesetzt oder authentisch ist. Daran glaube ich nach wie vor.

 

Sind Medien noch „die 4. Macht im Staat“? Und stimmt der Eindruck, dass kritische Berichterstattung gerne als „links, weltfremd, Gutmenschentum“ diffamiert wird?

Medien sind eine bedeutende Macht. Sie müssen sich entscheiden: Gehören sie zu den Herrschenden und Konzernen, oder zu den Menschen. Ich weiß schon, dass das übertrieben klingt. Aber heute sind Medien Unternehmen wie alle anderen, auf Gewinn ausgerichtet. Inserate machen die Basis aus. Außerdem ist seit geraumer Zeit das „Framing“ (Anm.: bewusst einen bestimmten Deutungsrahmen herstellen) eine besondere Spezialität. Alles, was den Erfolg einer neoliberalen Wirtschaft stört, wird in den Rahmen „links, weltfremd, Träumer, Gutmenschentum“ hineingestellt. Die letzte Wahl hat gezeigt: Zwei Drittel der Menschen wählten „rechts“ und das ist „neoliberale, kapitalistische Systemkonformität“. Alles andere wird es in den nächsten Jahren schwer haben, überhaupt medial entsprechend vorzukommen.

 

Neben öffentlich-professionellen Medien gewinnen zunehmend „private“ wie Facebook und Co. an Bedeutung. Durch die sozialen Netzwerke verselbstständigt sich „Meinungsbildung“, auch mit den bekannten negativen Folgen von Fake News, Bots etc.  Wie beurteilst du diese Entwicklung?

Der Mensch braucht drei Dinge fundamental: 1.) Werte, die ihm Wichtiges und Unwichtiges unterscheiden helfen. 2.) Rituale, um den Alltag sinnvoll bewältigen zu können und die Arbeit als sinnvoll zu erleben. 3.) Zugehörigkeit und Zusammenhalt in Zeiten der tiefgehenden Vereinzelung, die oft zur Einsamkeit führt.  Social Media enthalten die Möglichkeit, Menschen in diesem Sinne „zusammenzuführen“. Negativ kann sich eine abgeschottete „Blase“ entwickeln. Positiv können hier „ausstrahlende und attraktive Communities“ gebildet werden. Die analoge haptische Community ist immer die „Absprungbasis“ hinein in die mediale Vernetzung. Auch die KAB sehe ich hier: Es geht darum, aus einer anschlussfähigen Identität heraus ein klares Profil zu entwickeln, das medial und über Social Media einladend verbreitet wird. Meine Lieblingsfrage ist: Wie geht „raus“? Aber da sind wir bei Jesus. Und er war nicht nur Sohn Gottes, sondern auch ein Kommunikationsprofi.

Der direkte Link zum Beitrag auf Seite 6/7.

Wer möchte nicht auf ein geglücktes Leben zurückschauen? Glück hat viel mit der inneren Haltung zu tun. Da gibt es eingebaute Bremser, die dem Glück bei der Ankunft im Wege stehen. Es sind vor allem Ängste. Vor Zurückweisung, vor Veränderung, vor Liebesentzug oder vor Konflikten. Und genauso sind Eitelkeit und Selbstverliebtheit keine Landebahnen für das persönliche Lebensglück. Wer sich davon befreien kann, sich befreien lassen will, wird „glücksfähig“.

Das ganz Andere stärkt uns

Wir kennen die Beschleuniger hin zum Glück. „Begeisterung“ lässt die Zeit und Anstrengung schwinden, die „Liebe“ löst die Barrieren.Eine bewusste Offenheit auf „Intuition“ lässt Entscheidungen „kommen“. Dahinter stehen Lebenshaltungen und persönliche werte. „Alles ist geliehen“ steht gegen das besitzergreifende Besitzdenken. „Konzentrier die auf den Weg“ lässt dich nicht stehen und Bewegung verändert Perspektiven. „Übernimm Verantwortung“ lässt dich vom Ausredenkarussell springen und die „Opferkiste“ wegräumen. „Sammle und verteile Reichtum“ sind andere Worte für das Teilen und den Primärsinn  für das Gemeinsame. „Achte auf eine ausgeglichene Lebensbilanz“ streicht die Wichtigkeit eines ausbalancierten Lebens hervor. Menschen, die in der Mitte sind, erleben wir als „Glücksbringer“. Von Grantlern und Nörglern wissen wir, dass sie sich als zehrende Bremser herausstellen. „Betrachte alles gleich-gültig“ steht gegen das dauernde Bewerten-Müssen: Gut, schlecht. Teuer, billig. Bringt was, bringt nix. „Einfach ungeschminkt wahrnehmen“ lässt das ganz Andere zu, auf uns zukommen, uns bereichern, stärkt uns.

„Die digitalen Köchlöffel gezielt weglegen“ habe ich 2016 nach meiner dreiwöchigen totalen Digitalabstinenz in Bad Gastein meinen Blogbeitrag getitelt. Es hat einfach gut getan, keinerlei Lebensvollzüge auf Basis eines Algorithmus, eines digitalen Geräts gelebt zu haben. Digitale Distanz ist nicht einfach und hilft doch, die Dinge des Lebens, des Arbeitens und der Lebenszeit in ein gutes, lebensförderliches „Verhältnis“ zu bringen. Nimm Abstand und es geht wieder. Das Gehen, die Bewegung in der Natur hilft, diese Distanz zusammen mit anderen zu wagen. Einfach #offline gehen.

Wir gehen drei Tage lang OHNE jegliches digitales Gerät.  

DO 19. April 2018 bis SO 22 April 2018

TeilnehmerInnen: Max 12 Personen

Für drei Übernachtungen mit Halbpension (F/AE) ist ein Betrag von 190.- EUR bei der Anmeldung einzuzahlen.
Dieses „Experiment“ ist als Prototyp ansonsten „kostenlos“.

Ingering-See

Wie und wo wir gehen?

  • DO 19. April starten wir um 10.30 Uhr am Bahnhof Spital / Pyhrn. Individuelle Anreise mit dem Zug (Linz: 9.14 Uhr, Graz: 7:45 Uhr, Salzburg und Wien via Linz). Durch die Vogelgesang-Klamm über das Pyhrgas-Gatterl (1.308m) geht es hinüber und hinunter in das Ennstal in das Stift Admont, wo wir im Gästehaus übernachten.
  • FR 20. April starten wir von Admont aus durch das Tal hinauf in die Kaiserau und von dort wieder hinunter nach Trieben. Es geht weiter bis ans Ende des Triebentales,  wo wir im Tal im Gasthaus Bergerhube (1.198m) einfach nächtigen.
  • SA 21. April steigen wir auf das Kettentörl (1,864m) und wandern durch die wunderschöne Gegend hinaus – vorbei am malerischen Ingeringsee – bis nach Gaal und vor dort „hinüber“ in die Abtei Seckau zum gemeinsamen Abendessen und Abschluss. Dort nächtigen wir ein letztes Mal. Wir vermissen die „Geräte“ nicht mehr.
  • SO 22. April nach dem Frühstück fährt um 8.24 Uhr der Bus (Ankunft in Wien-Meidling 11.28 Uhr, Linz 12.44 Uhr, Salzburg 13.48 Uhr, Graz 10.33 Uhr).

Das gemeinsame #OfflineGehen wird von Dr.in Magdalena Holztrattner, Direktorin der KSÖ und Mag. Ferdinand Kaineder, Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften, begleitet. Das Gehen und die Natur selber sind die besonderen Lehrmeister. Gemeinsam verweilen, kurze Impulse und das gemeinsame Essen und Austauschen werden eine anregende Verbundenheit schaffen. „Quellen der Kraft“ liegen auch in der tiefen und weiten Spiritualität. Dieser Dimension des Lebens wollen wir uns ebenso öffnen. Hier eine Zusammenfassung, was in einen Rucksack gehören könnte.

Wir laden Sie / Dich herzlich ein zu diesem „Prototypen am Benediktweg“.

Magdalena Holztrattner und Ferdinand Kaineder

Anmeldung bis DI 20. Feber 2018: ferdinand.kaineder[at]gmail.com oder +43 699 1503 2847 (@fkaineder)

Ein Bericht in den Salzburger Nachrichten vom 15. Feber 2018.

Vorschau: 

Von DO 6. Sept bis SO 9. Sept 2018 ist ein #OfflineGehen im Mühlviertel am Johannesweg geplant. Voranmeldungen möglich.

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