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Artikel-Schlagworte: „Pilgern“

Stuhlfelden

„Mogst mitfoan?“ „Na, i geh eh gern.“ Gleich nach dem Start in Stuhlfelden bleibt beim langen stetigen Anstieg über etwa 1.000 Höhenmeter auf die Bürglhütte (1.700m) ein voller Jeep mit vielen Faire Milch Pickerl drauf stehen. Es ist eine Versuchung, weil die Nachmittagssonne „brennt“ und der Weg weit ist. Aber Pilgern heißt für mich gehen. Und außerdem bin ich ohnehin 4 1/2 Stunden im Zug vom Bergdorf und Linz her gesessen. Ich erlebe es immer als besondere Lebensqualität mit Chauffeur zu fahren. Da gehe ich dann wirklich gerne. Auch wenn es schon später ist. Mein Tagesziel ist Lengau im Hinterglemmtal. In 2 1/2  Stunden bin ich auf der Hütte im Tal „hinten“, wie mir ein Bauer den Standort charakterisierte. Ich bleibe eine halbe Stunde sitzen, trinke etwas und schaue dem Treiben der Kinder und Familien zu, die mit dem Auto hierher gekommen sind.

Bürglhütte

Und Wanderer kommen an, um hier zu übernachten. Ich breche wieder auf, um hinüber zu kommen. Es geht nochmals mehr als zweihundert Höhenmeter hinauf auf die Murnauer-Scharte (1.959m). Dort zeigten zwar die Schilder in alle möglichen Richtungen, aber ich war mir sicher: Da unten liegt mein Tal, auch wenn mir das Schild etwas anderes sagen will. Der Abstieg ist zuerst etwas steil, aber nie gefährlich. Dann gehe ich hinaus durch den Vogelalmgraben. Zwei Ehepaare haben mich auf ihrer Hütte auf der Grundlalm noch auf ein Getränk eingeladen. Es war so eine Begegnung aus heiterem Himmel. Solche mag ich sehr gerne. Es ist bald 21.00 Uhr und ich finde im Jugendgästehaus Vorderlengau sofort Aufnahme. Unangemeldet. Sehr zuvorkommend. Kurz vor 22 Uhr beginnt es zu regnen. Gut angekommen. Etwa 1.300 Höhenmeter hinauf und 800 hinunter. Es war ein guter Tag.

Hinüber und wieder hinüber

Vorderlengau

Der Blick aus dem Fenster heißt heute nichts Erfreuliches. Pilgern ist das ganze Leben, auch das mit den Schattenseiten. Und so wird es heute. Der Regen – bislang in starker Form – begleiten mich zumindest hinaus durch Hinterglemm nach Saalbach. Die Gedanken sind mehr bei mir selber als in der Umgebung. Der Regen weicht auf, er macht liquid, er lässt fließen. Das spürst du dann an manchen Stellen bis tief hinein. Es begegnet dir das „angeregnete Leben“. Und der Regen gehört auf einmal zu dir. Das erleichtert das Gehen ungemein, wenn der Regen einfach dazugehören darf, heute. Um die Mittagszeit klart es etwas auf, aber richtig trocken wird es erst hinein nach Hochfilzen. „Musst halt schauen, dass du hinüber und drüben auch hinüber kommst“, meinte ein gut aufgelegter Passant, der in der Bushaltestelle wartet. Der Aufstieg zum

Magnesitbahn

Spielberghaus (1.319m) geht leicht und vor dort geht es hinunter Richtung Fieberbrunn vorbei am „Magnesitberg“, wo noch die Fördergondeln über einem schweben. Heute stehen sie still. In einem leichten Bogen geht es in der Talsohle (860m) hinüber nach Hochfilzen (972m), dem Biathlon-Hotspot in Österreich. Die Kirche hat eine besondere Weihnachtskrippe auf Lager. Die Erfahrung des „fairHotel“ habe ich mir nicht entgehen lassen. Es ist das erste „Passivhaushotel“ in Tirol, aus Holz gebaut. Heute  bin ich einmal herüben. In Tirol. Etwa sechs Gehstunden.

Das Ziel erst am Ziel vor Augen

Vorderkaserklamm

Das Frühstück war wie das Haus aus der Region. Wunderbar gestärkt geht es Richtung Römersattel (1.202m). Es ist und bleibt trocken. Über eine Stunde führt der Weg durch den Truppenübungsplatz, vorbei am Biathlon-Stadion. „Tragtiergehege“ stand auf einem Schild und ich hatte dazu noch kein Bild. Erst als ich eine ganze Menge Haflinger und dazu noch Esel vor die Augen bekomme, leuchtete es mir ein. Pferde und Esel im militärischen Einsatz. Morgen werden etwa 20 Haflinger genau den Weg nach Maria Kirchental zur Perdewallfahrt gehen, den ich heute gehe. Das erzählt mir der Standler am Ziel. Vorher geht es nach dem unspektakulären Aufstieg zum Römersattel allerdings 550 Höhenmeter die  Vorderkaserklamm hinunter zur Naturbadeanlage Vorderkaser. Ich habe aus Neugierde das rechte Ufer genommen und musste die Schuhe ausziehen,

Überquerung

Maria Kirchental

um durch das erfrischende Wasser wieder auf die „richtige“ Seite zu kommen. Es tut einfach gut, einmal vom Weg abzukommen und die damit verbundenen Erfahrungen zu machen. Auf dem Radweg geht es etwa eine Stunde hinunter nach St. Martin und von dort hinauf nach Maria Kirchental, mein Ziel. Ich war schon mehrmals da, auch zu Fuß von der anderen Seite, dem Wechsel. Du siehst die Kirche und das Ensemble erst im allerletzten Moment. Aber dann bin ich wieder einmal überwältigt. Die Bergkulisse und mitten drinnen dieses Juwel der Kirche und des Hauses der Besinnung. In der Kirche spielt eine Harfe. Danke. Angekommen nach drei Tagen. Heute etwa sechs Stunden gehen. „Eine Schale möchte ich sein“ war diese drei Tage am Pinzgauer Marienweg mein innerer Gedanke. Dankbar für das, was bisher war und dankbar offen für das, was in meinem Leben kommen wird. Und heute ist nach dem Abstieg zum Bus und Zug noch etwas ganz Besonderes gekommen.

Extra umgedreht

St. Martin bei Lofer

Die Heimfahrt mit Bus und Zug war im ÖBB-Scotty so ausgewiesen: 17.48 St. Martin bei Lofer, 19.15 Zell am See, 21.08 Salzburg und Ankunft im Bergdorf mit dem Bus um 23.25 Uhr. Ich warte bei der Haltestelle,  aber der Bus um 17.48 in St. Martin ist nicht gekommen. Was tun? Der Daumen für das Autostoppen funktioniert noch. Nur: Dort fahren die Autos schnell vorbei. Nach zehn Minuten wendet allerdings von der Gegenfahrbahn ein Auto auf meine Seite und lässt mich einsteigen. „Ich konnte nicht so schnell bremsen und habe deshalb umgekehrt.“ Rucksack rein und ab geht es Richtung Saalfelden, weil Paul Lang unterwegs ist nach Leogang mit seinem Mountainbike im Auto. Wir plaudern über unser Leben, unsere Aktivitäten und Hobbys und unsere Berufe. Er hat einen Meisterbetrieb für Radsport in Ebersberg in Bayern und fährt ins Mekka der Mountainbiker nach Leogang-Saalbach. Ich bestätige ihm, dass ich viele Radfahrer und auch Radfahrerinnen gesehen habe. Wieder eine Bremsung. Am Autorand steht ein Wanderer. Junger Mann, der etwa fünf Kilometer zurück zu seinem Auto muss. Paul nimmt auch ihn mit. Ich schaue am Scotty, ob mein Zug in Saalfelden ist. Ja. Paul bringt mich zum Bahnhof, wünscht mir eine gute Heimreise und ich ihm einen wunderbaren Sporttag mit seinen Freunden, die schon in Leogang sind. Wir tauschen noch schnell unsere Visitenkarten aus (deshalb die Links). Solche unkomplizierte und mitnehmende Menschen kann ich einfach nicht vergessen. War es vor drei Tagen noch anders, so war ich um die Frage heute froh: „Mogst mitfoan?“ „Ja bitte.“ #Danke.

Gestern hat mich in Linz vor der Uraufführung der Passion von Peter Androsch auf der Straße ein Mann angesprochen, „wo es im Sommer wieder hin-geht.“ Er sieht mich immer gehend, pilgernd, unterwegs – hat er gemeint. Gut, ich habe es verraten, was ohnehin bei Weltanschauen oder in Welt der Frau unter dem Titel „Einfach Pilgern in der Natur Siebenbürgens“ nachzulesen ist. Es geht nach Rumänien. DO 24. August bis SA 2. September. Er hat auch gleich begeistert davon erzählt, dass er weiß und schätzt, dass die Reisen ökologisch ablaufen. „Also fahren sie mit dem Zug.“ „Ja“. Ich empfinde es immer als besondere Wertschätzung, dass ich mit dem Thema Gehen und Pilgern in Verbindung gebracht werde. Er war aber weiter neugierig: „Und wie weit geht ihr da so am Tag?“. Ich: „23, 25, 26, 22 oder auch einmal 27 km am Tag.“ „Ist das nicht viel?“ „Nein, das ist nicht weit. Wir haben ja einen ganzen Tag Zeit. Und wer gehend unterwegs ist, dem genügt das Gehen, das Schauen, Staunen, die Selbstwahrnehmung, das Atmen, die Last spüren und vor allem: das Gemeinsame, die Gespräche. Diese tragende, ziehende und schiebende Wirkung der Gemeinschaft unterschätzen viele.“

Es geht dahin

Ich kann mich noch gut erinnern an unser Pilgern und Gehen auf der Via Porta. Es hat geregnet, die Tagesstrecke war annähernd 25 km. Am späten Nachmittag kurz vor dem Ziel hat eine Frau zu mir gemeint: „Unglaublich, es geht einfach dahin.“ Die Sonne ist wieder herausgekommen. Alle haben es geschafft, waren ein wenig geschafft aber irgendwie glücklich. Das Abendessen hat geschmeckt und nächsten Tag hat wer beim Frühstück gemeint: „Seit langem habe ich wieder einmal geschlafen wir ein Murmeltier.“ Das sind aus meiner Sicht jene Momente, wo sich anstrengen lohnt. Aber das Dahingehen ist ja nicht wirklich anstrengend, weil es ja einfach dahingeht. Aber wie ist das konkret? Auch ganz einfach. Wenn der Weg länger ist, dann starten wir mit dem Frühstück um 7 Uhr, 8 Uhr Abgang. Das sind vier Stunden am Vormittag. Mittagspause. Herunterkommen. In die Wiese legen. Nicht viel essen, weil es sonst nicht so leicht weitergeht. Und nachmittags wieder vier Stunden. So legen wir ca. 25 km zurück und sind gegen 17 Uhr spätestens am Ziel. Gut duschen, gut essen, Begegnungen und – auch das geht fast von alleine – bald schlafen gehen. Bis jetzt habe ich es immer so erlebt, dass genau dieser Rhythmus mit dieser „Anstrengung“ über 7 Tage wirklich heilsam ist. Für Rumänien bin ich mir wieder sicher: Es geht einfach dahin.

Anmeldung bei Weltanschauen

 

_img_2415„Das schaffst du nie“, meinte im Spätsommer ein befreundeter Pressefotograf in Kärnten. Wir sind uns bei PfinXten begegnet. „Wetten: Eine Flasche Rioja“, schlug er vor. Ich habe eingeschlagen. Und ich werde es machen. Seit 1997 bin ich defacto online. Mein Arbeitskollege und Freund Stefan Greifeneder hat mir damals die „aufkeimende digitale Welt“ zugänglich gemacht. Die Aufgabe als diözesaner Internetverantwortlicher hat mich direkt hinein gestossen. Als „early adapter“ wurde ich manchmal bezeichnet. Die Neugierde auf Neues hat mich schon oft in „Gegenden“ gebracht, die für viele neu und unbekannt waren. Meine jetzige Neugierde gilt mir selber. Wer und was bin ich, wenn ich gänzlich offline bin? Was stellt sich innerhalb der drei Wochen in meinem Leben neu ein, wenn ein wichtiger Teil des Lebensvollzuges abgeschnitten ist. Ich bin selber neugierig gespannt und freudig gelassen. Ich weiß: Es wird mir gut tun.

Auszeit für haptische und analoge „Selbstbegegnung“

_img_2417Meine dreiwöchige Auszeit werde ich dazu nutzen, auf jegliche „algorithmus-basierte Kommunikation“ zu verzichten. Das bedeutet: kein Smartphone, kein Laptop, kein Email, kein Fernsehen, kein Fotoapparat. Nichts dergleichen. Selber zeichnen. Sich erzählen lassen. Nachfragen. Gespräche ohne „lauernde Geräte“. Diese Sehnsucht liegt schon länger in der Luft, in meiner Umgebung. Mein Freund und Follower auf Twitter Thomas schreibt gestern auf mein Posting dort auf Twitter: „Ich bin einer, der immer wieder knapp vorm Abwenden ist.“ Worauf hat er reagiert? Ich habe die Diskussion „zum Netz“ auf ServusTV nur kurz mitbekommen. Aus meiner Sicht kam dabei die zentrale Aussage von Sybille Hamann. Ich habe mein Smartphone (in diesem Fall als Second Screen) genommen und sie auf Twitter so zugänglich gemacht, geteilt: „Viele wenden sich ab. ist nicht das Volk.“  Es ging um Scheinwelten, um Hasspostings, um Lügen und Verunklimpfungen, „die sich rasend verbreiten“. Es ist die Schnelligkeit und es sind die Dummheiten, die uns zusetzen. Es ist das „angebunden sein“, weil wir festgelegt haben, dass die Reaktionszeit nur mehr Minuten dauern darf. Die Medienwelt hat das Nachdenken und Verweilen eliminiert. Emotionen werden aus dem Netz geholt, geschürt, aufgebauscht und wieder zurückgerülpst. Jahrelang ist für SocialMedia das „digitale Gasthaus“ mein Bild. Ich gestehe: Das Gasthaus hat sich ausgedehnt ins Arbeitszimmer und Wohnzimmer. Mein Esstisch kennt seit geraumer Zeit kein digitales Gerät mehr und die Nacht ist auf Flugmodus. Jetzt könnte ich länger ausholen. Braucht es aber nicht. Seit etwa zwei Jahren spüre ich in mir den Wunsch, ganz konsequent über drei Wochen „offline zu gehen“. Immer wieder kam in den letzten Tagen von Menschen ein erstaunter und genauso bewundernder Blick: „Was? Dann kann ich dir praktisch nur einen Brief schreiben?“ „Stimmt!“ „Klar: Und posten und bloggen geht dann auch nicht.“ „Stimmt.“ Die meisten: „Ich bin gespannt, was du erzählen wirst.“ „Ich auch.“ Und die Flasche Rioja steht in jedem Fall – nach dem Fest des hl. Franziskus im Oktober. Bis dorthin geht total offline.  Ich mit mir.

Die letzte Annäherung an Assisi in den letzen Tagen war eine ganz besondere für meine Frau und mich. Ein Kamerateam von „Feierabend“ hat uns begleitet. Nach fast vier Jahren gehen wir den „Cammino Assisi“ von Dovadola südlich von Forli. La Verna hat uns mit einer ganz besonderen Witterung aufgewartet. Schneefall, Nebel, Wind und Regen in Hülle und Fülle. Genau diese Stimmung lässt uns den besonderen Ort des hl. Franziskus auf ganz neue Weise erleben.

Baue an der Baustelle Kirche

Bruder ThomasWieder einmal hat uns Bruder Thomas vom Convento in der Basilika von Assisi eine „Privatführung“ durch die berühmten Fresken gemacht. Es ist immer wieder beeindruckend, wie er es versteht, „hinter die Bilder zu schauen und die (theologischen) Ideen des Künstlers offen zu legen“. Er erklärt uns die drei Darstellung übereinander, die von oben herab vom Künstler so konzipiert worden sind. Das oberste Bild zeigt die Erschaffung des Menschen. Gott hat nicht das Gesicht eines Mannes, sondern das Gesicht Christi. Darunter ist Abraham in seinem Gehorsam Gott gegenüber dargestellt. Das große Bild unten zeigt Franziskus, wie er in der Kapelle von San Damiano Gott auf Augenhöhe begegnet. Nach der Begegnung mit den Aussätzigen geht er nach San Damiano und hört vom Kreuz her die Stimme: „Baue meine Kirche wieder auf“. Das Gesicht des Franziskus und das Kreuz begegnen einander auf Augenhöhe. Franziskus ist zuerst den Ärmsten in den Aussätzigen und Bettlern begegnet, hat sich ganz für sie geöffnet und in dieser Haltung der Offenheit für die Armen und die Armut spricht Gott zu ihm auf der „Baustelle Kirche“. Franziskus wird klar: Gott spricht mit ihm von den Armen her und die Kirche ist eine Baustelle, die seinen Beitrag braucht. So beginnt die Erneuerung. Er bringt seine tiefe Berufung zur Armut in die Baustelle Kirche ein.

Das Gesicht der Armen ist das Gesicht Gottes
Fresko: Baue meine Kirche aufHeute lese ich, dass der neue Papst Franziskus am Gründonnerstag den Petersdom verlässt und im Gefängnis das letzte Abendmahl feiert und Gefangenen die Füsse wäscht. Ich empfinde eine tiefe innere Freude darüber. Der Papst bleibt nicht in der „Groß-Kirche“, sondern geht hin zu den Armen, Gefangenen, Kranken usw, denen das Evangelium Jesu gilt: Ihr sollt befreit werden, weil uns in euch Gott anschaut. Das ist das Sakrament, das Zeichen für die Nähe Gottes. Wer diesen grundsätzlichen „Gedanken- und Glaubensgang“ nicht verstanden hat oder verstehen will, der wird sich mit diesem Pontifikat schwer tun. Das ist ganz und gar franziskansich. Möge hier Franziskus in Franziskus „durchschlagen“. Gerade der Vatikan braucht das dringend. Wie damals bei Franziskus. In Assisi haben wir gehört, dass für die liturgischen Dienste Franziskaner gerufen wurden. Wir haben auch gehört, dass die Schweizer Garde ziemlich nervös und verstört ist, „weil dieser Papst aus ihrer Sicht tut, was er will“. Da muss auch einiges in Bewegung kommen. Darin darf er nicht müde werden, auf seine innere Stimme zu hören.

Assisi-Pilger werden mehr
PortiunkulaHeute haben mich aus Innsbruck und aus Gmunden Pilger angerufen, die zu Fuß nach Assisi gehen werden. Sie wollten einige Ratschläge von mir einholen. Es gibt da eine Wegstrecke, die nicht nur mir damals etwas Angst gemacht hat, die Po-Ebene. Wie komme ich da von den Alpen „hinüber“ zum Apennin? Solche Gespräche und Anfragen mache ich gerne und ich freue mich mit jedem und jeder, der oder die sich öffnet für das Geschenk des weiten Gehens und Pilgerns. Ich selber bin gespannt, wie „Regie, Kamera und Ton“ unser Gehen nach Assisi über den Apennin  eingefangen haben.
Am Ostersonntag nach der ZIB wird das beim „Feierabend“ zu sehen sein.
Wir sind auch schon gespannt.
Auf den Spuren von Franziskus ist die Chance, das Leben zu treffen, wirklich sehr groß. Auch für einen Papst.

 

 

Die gut gestaltete Karte zum neuen Johannesweg auf der Mühlviertler Alm ist eingepackt. Meine Frau und ich waren uns seit der Eröffnung am 24. Juni 2012 einig, dass wird den 72 km langen Rundweg „gleich einmal gehen wollen“ [21. 7. 2013: Der Weg wurde auf 80 km verlängert].  Bei der Gestaltung der zwölf Wegstationen durfte ich ideenmäßig mitwirken. Die Inhalte waren vorgegeben. Das erste Juliwochenende war zwei Tage frei. Wir haben vor, die ganze Strecke nicht wie vorgesehen in drei sondern in zwei Tagen zu gehen. Die Erfahrung hat mir gelehrt: Vier Kilometer in der Stunde. Das wären 18 Stunden. Hast und Eile sind nicht des Pilgers Sache. Außerdem sind die Höhenmeter in dieser Gegend nicht unerheblich. Nach nicht ganz 21 Stunden waren wir wieder am Start angelangt.

Unser Einstieg war nicht der vorgesehene Startpunkt

St. Leonhard haben wir als Startpunkt für unser Gehen und Pilgern ausgewählt. Das Grab einer guten Freundin (Martha Huber) suchen wir als erstes auf. Gleich an der ersten „Johannes-Tafel“ begegnen wir Herbert Punz, der die Strecke auf dem Gemeindegebiet von St. Leonhard markiert hat. Großes Lob für ihn und für alle anderen Wegmarkierer. Wunderbar ausgeschildert. Nach etwa zehn Minuten kommen wir zur  Station Bründlkapelle. Eine schöne Kapelle, das Bründlwasser fließt und wir lesen hier aufmerksam am Johannes-Stamm den Lebenstipp des Dermatologen Johannes Neuhofer: „Werde großzügig und strebe nicht gierig nach noch mehr.“ Viele Gespräche kommen mir in den Sinn, die sich im Grunde um das „Loslassen“ drehen. Das Dilemma der Etablierten ist, dass Loslassen und ein freies Zutrauen keinen Platz (mehr) haben. Was nutzt MIR und viel weniger: Was nutzt UNS. Wir trinken vom heilsamen Wasser und gehen den Weg hinunter. Der Aufstieg zum Haiderberg lässt die ersten Schweißperlen aufkommen und in Langfirling begegnen wir einem übergroßen Florian, der aus der dort gefällten Linde geschnitzt wurde. Ein Stück der wenig befahrenen Straße entlang kommen wir zur Waldfeldkapelle. Überhaupt: Wir begegnen sehr vielen sehr schön gestalteten Kapellen und Marterln, die wir immer wieder als „manifestierte Dankbarkeit“ interpretieren.

Schwarze und weiße Aist

Die Augen haben nach zwei Stunden gehen den Kirchturm von Weitersfelden erspäht. Der Weg führt hinunter zum Zusammenfluss von schwarzer und weißer Aist. Ein Fischer hat dort Platz genommen. Wir gehen mit dem Johannesweg auf dem Wollness-Weg rund um Weitersfelden. Zwei Liegen wurden dort schon vor Jahren platziert. Die Weisheit des Johannes-Stammes ist auf der Tafel mit der weißen Lilie im Stamm aufgeschrieben. „Sei tolerant gegenüber deinem Gesprächspartner und akzeptiere auch seine Vorstellungen.“ Ein schwarzer und weißer Fluss fließen hier zusammen. In großer „Toleranz“ mischt sich das Wasser. Der weitere Weg hat seine Gesprächsinhalte gefunden. Wie sehen wir unsere Beziehung, unsere Ehe, unseren Alltag, unser „Zusammengehen“?  Toleranz ist wichtig und doch gibt es noch mehr, um in guter Beziehung zu leben. Es gibt Gesprächsstoff für den Weg – zumindest bis zur nächsten Steigung, die Schritt und Atem näher zusammenführt.

„Shorty“ begleitet uns

Beim Aufstieg nach Nadelbach gesellt sich ein brauner Dackel zu uns. Wir beide sind keine ausgesprochenen Hundeliebhaber. Er macht aber gleich einen zutraulichen Eindruck und er läuft mit uns, als ob er zu uns gehören würde. In Nadelbach haben drei Männer, die auf einer Bank die Vormittagssonne genießen, gemeint: „Ach, der geht öfters wandern mit.“ Ich denke an eine Begebenheit am Weg nach Mariazell, wo auch ein Hund etwa drei Stunden bis Lunz mitgegangen ist und dann wieder zurückgefunden hat. So dachte ich auch bei „Shorty“, wie wir ihn wegen der kurzen Beine genannt haben. Der Weg führt von Nadelbach kilometerweit auf schönen Naturwegen hinauf zur nördlichsten Stelle, dem Kammererberg auf 980 Höhenmeter. Der Ausblick ist wunderbar. Natürlich geht es, wer weit hinaufgegangen ist, wieder hinunter ins Tal. Weil wir auf der Alm sind, geht es nach Kaltenberg wieder hinauf, wo wir zusammen mit Shorty um 13.45 Uhr im Gasthaus Neubauer ankommen. Wir müssen uns rechtfertigen, den Shorty ist der erste, der die Gaststube betritt und gleich einmal unter den Tischen herumschnüffelt. Die Wirtsleute sind allerdings sehr professionell und hilfsbereit. Shorty wird „eingefangen“ und mittels Telefon wird ein Abholdienst organisiert. „Alleine findet er nicht mehr heim“, haben sie gewusst. Nach kurzer Zeit kommt eine Frau und es heißt Abschied nehmen von einem lieben Begleiter. Die erste Zeit hinunter am Kreuzweg nach Unterweißenbach fehlt er uns direkt etwas. Unser Gespräch geht immer wieder in die Richtung: Wie gehen wir mit „Überraschendem“ um? Der letzte Johannes-Stamm an der Aistschlinge bei Weitersfelden hat uns „mitgegeben“: Sei hilfsbereit und ein guter Gastgeber. Wir hoffen doch, dass wir für Shorty gute Wanderkollegen waren. Hier in Kaltenberg wäre normalerweise die Tagesetappe zu Ende. Was täten wir mit dem „angebrochenen Nachmittag“? Eben: Wir gehen  nach einer halben Stunde Pause weiter.

Abstieg und Aufstieg der besonderen Art

Immer wieder begegnen uns am Weg die Folgen von massiven Regengüssen. Der steile Kreuzweg hinunter nach Unterweißenbach wird gerade gerichtet. Zwei Leute graben händisch frische Wasserauslässe. Es berührt uns, wie sich Menschen hier um diesen Weg kümmern. Wir gehen den Kreuzweg hinunter und die Menschen hier gehen ihn normalerweise herauf. Uns steht der Aufstieg aber erst bevor. Durch Unterweißenbach gehen wir durch, vorbei am Büro der Mühlviertler Alm. Das Büro ist natürlich am Samstag nachmittag  geschlossen. Wenn offen gewesen wäre, hätten wir natürlich den „WorkerInnen“ des Johannesweges einen Besuch abgestattet. Der Aufstieg auf den Wegererstein ist unser Kreuzweg, weil er steil ist. 200 Höhenmeter sind zu bewältigen. Begleitet werden wir auf der kommenden Strecke bis zur Hirschalm vom Pilgerpfad „In die Nähe Gottes gehen“ zu den sieben Sakramenten. Firmung, Eucharistie und Taufe „liegen am Weg“.  Die Texte und „Verweilorte“ nutzen wir beide, um uns zu sammeln auf das Wesentliche hin. Beim Eucharistie-Platz teilen wir das kleine Brot, das wir mitgenommen haben. Die Hirschalm erreichen wir um 16.15 Uhr und machen dort, weil wir den quirligen Betreiber Josef Aglas persönlich gut kennen, eine Stunde Pause. Er selbst kann sich nur kurz Zeit nehmen, weil er zwei Hochzeitsgesellschaften zu betreuen hat.

Der schönste Blick

Um 17.15 Uhr machen wir uns zur letzten Etappe dieses Tages auf. Immer wieder haben wir „Gipfelkreuz“ gehört und nicht gewusst, wie und was. Der Weg führt uns leicht hinauf und wieder leicht hinunter bis zum kurzen steilen Anstieg zum Gipfelkreuz. Ein wunderbarer Platz mit einer wunderbaren Aussicht. Im Tal unten liegt Königswiesen unser Tagesziel. Ein Radfahrer aus Wien ist zur gleich Zeit oben und so machen wir jeweils voneinander Fotos. Wir sind uns einig: Ein Gipfelerlebnis mitten im Mühlviertel auf 920 m. Wir sind dankbar, hier zu sein und es drängt uns gar nicht talwärts. Es muss aber sein. Nach einem Abstieg von 920 m auf 610 m erreichen wir Königswiesen um 19.15 Uhr. In der Kirche ist gerade der Abendgottesdienst und wir beten das Vater unser mit. 9 1/2 Stunden Gehzeit liegen hinter uns. Das Wetter war uns wohlgesonnen. Shorty wird wieder daheim sein. Wir genießen in trauter Zweisamkeit den Gastgarten der Karlingers und lassen den Tag nochmals vorüber ziehen. Wir sehen ihn als großes Geschenk. Der Hunger ist „vergangen“ und so brauchen wir nur eine Kleinigkeit. Wer geht, braucht weniger Essen.  Es war anstrengend – aber nährend. Die Kraft kommt im Gehen. Wir gehen bald ins Bett, den der morgige Tag beginnt um 4.15 Uhr.

Zu wenig Aufmerksamkeit ist unser „Vergehen“

Es ist noch finster. Leichte Dämmerung ist um 4.18 Uhr (das zeigt die Uhr am Marktplatz) spürbar. Die Kirche ist leicht beleuchtet. Wir finden wieder unsere Wegmarkierung „Johannesweg“. Wir haben gestern schon gesehen, dass klar und gut markiert ist. Königswiesen verlassen wir bergwärts. Wir hören Menschen „gröllen“. Ein Fest neigt sich dem Ende und die akustischen Überbleibsel hören wir eine Stunde lang. Unglaublich, wie sich das in die tiefe Stille der Gegend bohrt. Bei der Straßenüberquerung übersehen wir ein Schild (es ist noch nicht ganz hell) und gehen falsch. Nach etwa einem Kilometer ist uns klar (es wird immer heller), dass wir falsch sind. Wir wagen einen frei gewählten Bogen einen Bach entlang zurück auf „unseren Weg“. Wir treffen ihn wieder und sind froh. „Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke“ geht mir und uns durch den Kopf. Wir gehen bergwärts durch das nasse Gras. Die Schuhe „feuchteln“. Meine Waldviertler werden innen aber nicht klassisch nass. Ein Schuh, den ich absolut empfehlen kann für solches Gelände. Nach etwa einer Stunde zeigt sich die Sonne hinter uns und unsere Seele erwacht mit. Wir haben beim Weggehen nichts gegessen. Klares Wasser war heute unser Kaffee. Nach vier Stunden erreichen wir Pierbach auf Wegen mit wunderbaren Aussichten und Stimmungen in der Landschaft. Die Nebelfetzen verziehen sich, der Tau trocknet und unsere Schuhe werden wieder trocken, weil es in diesem Fall Gott sei Dank auf Güterwegen dahingeht. Im Gasthaus Populorum geht gerade jetzt das Tor auf, weil die Kirchenbesucher und wir da sind. Für ein wunderbares Frühstück ist jetzt Zeit. Ein so frühes Weggehen ist auch an drei Tagen wirklich empfehlenswert.

Mitpilger vor und hinter uns

Eine Frau hat am Weg zu uns gemeint: „Jetzt mit dem Johannesweg gehen mehr Leute mit Rucksack.“ Klar. Sie sind drei Tage unterwegs und da packt man einiges ein. Sparsam, wenig, aber doch braucht es den Rucksack. An diesem erkennen wir unsere heutigen Mitpilger, die ihren Johannesweg am vorgesehenen Start in Pierbach „angehen“. Sie sind einmal vor uns und dann wieder hinter uns. Unser Weg führt uns auf der Straße hinaus zur Abzweigung „hinüber zum Irxenmayr“, wo die Eröffnung stattfand. Der Johannesbrunnen und die Engelskapelle mit ihren Johannes-Stämmen sind ein unvergesslicher Platz. Wir trinken und waschen uns den Schweiß nicht nur von der Stirn. Die Sonne steigt und „wärmt“. Wir gehen wieder hinunter ins Tal und entlang des Baches hinauf nach Schönau, wo wir um 12.15 Uhr ankommen. Die Kirchenglocken habe wir beim Hinaufgehen gehört. Dort versperrt uns das „Dorffest“ den Weg. In der kühlen Kirche halten wir inne und stärken uns zu zweit mit einem Grillhenderl. Sollen wir das überhaupt essen? Ja, es hat gut getan. Schöne Gespräche beim Ankommen dort lassen wir bei uns nachwirken. Eine Dorfgemeinschaft begegnet uns, die wir auch von daheim kennen. Es heißt aber weiter und laut Karte haben wir noch einige Höhenmeter vor uns. Es geht kontinuierlich nach oben. Der Aufstieg entlang der Speedgleitbahn zum Herrgottsitz fordert mentale Stärke, weil es die Mittagssonne mit uns sehr gut meint. Nach den mehr als 200 Höhenmetern erwartet uns allerdings ein wunderbarer Ort. Es kann schon sein, dass sich hier Gott Vater und Gott Mutter niedergelassen haben, „um das Mühlviertel zu genießen“. Wir machen einige Fotos und unterhalten uns über unser Gottesbild: Vater und Mutter. Wenn wir Jesus genau nehmen, dann dürfte da oben am Herrgottsitz nur ein Kind Platz nehmen: Er stellte ein Kind in die Mitte. Wir lassen uns füllen von diesem kraftvollen Ort und sind bereit, nochmals abzusteigen.

Abstieg und nochmaliger Anstieg

Der weite freie Blick auf das Mühlviertel lässt uns den Weg über Feld- und Wiesenwegen hinunter zur Ruine Prandegg gehen. Ein solcher immer leicht abfallender Weg lässt Luft für Gespräche. Das genießen wir an diesem Johannesweg: Dass er Luft nimmt und Luft gibt im Auf und Ab. Um 14.15 Uhr erreichen wir die Ruine. Die Taverne ist unser Ziel. Etwas trinken und etwas sitzen. Unsere PilgergefährtInnen nehmen neben uns Platz. Meine Frau wirkt etwas gribbelig. Von unserem Assisi-Gehen weiß ich, dass sie mit zwei Dingen nicht ganz „locker“ umgehen kann: Den Weg verlieren und Gewitter. Es wird ganz schwarz am Himmel. Ich beruhige und bete innerlich ganz fest, dass es kein Gewitter werden möge. Wir verlassen die Ruine und gehen hinunter an die Aist zur Haselmühle. Es wird immer dunkler und die ersten Regentropfen erreichen uns. Aber: Es bleibt dabei. Die Regenjacke, die meine Frau übergeworfen hat, war „Drohung“ genug und ein starker Wind hat die Wolken weder verblasen. Danke nach ganz oben. Es hätte auch anders sein können. Ab der Haselmühle geht es wieder etwa 250 Höhenmeter aufwärts. Schwül, 18 Stunden Gehzeit in den Beinen und wir rechnen noch mit zwei Stunden. Oben am Kamm angekommen, geht es in Folge mit einem wunderbaren Blick über das Mühlviertel kontinuierlich hinaus nach St. Leonhard, wo wir um 17.15 Uhr ankommen. Ich mache noch einige Fotos, weil mir am Weg einige Ideen für meine Arbeit gekommen sind. Nach dem Dank in der Kirche legen wir uns unter die Linden, Schuhe aus und einfach den Himmel genießen. Nicht ganz 21 Stunden haben wir am Weg verbracht. Manchmal zügig unterwegs und dann wieder Zeit zum Wahrnehmen, Schauen, Spüren und Genießen. Bevor wir nach Hause aufbrechen, nehmen wir noch im Gastgarten Platz. „Wie ist der Weg?“, hören wir nicht nur einmal. Wir sind uns ganz sicher: Eine gute Möglichkeit, das eigene Leben in zwei – besser in drei – Tagen zu umrunden oder zu „umpilgern“.

Immer wieder taucht meine Rechnung auf:
Gehe drei Tage sieben Stunden und du wirst heilsame Erfahrungen machen.
Dieser Weg ist bestens dazu geeignet.

Facts und unsere Erfahrung:

  • Den Weg in drei Tagen zu gehen ist sicherlich die „richtige“ Entscheidung. Ein langer Tag hat mehr Stunden zum Gehen als manche glauben. [21. 7. 2013: Der Weg ist jetzt auf 80 Kilometer angewachsen. Dh. 2 Gehstunden mehr.]
  • Die sehr gut aufbereitete und übersichtliche Wanderkarte zum Johannesweg im Büro der Mühlviertler Alm vorher anfordern.
    [21. 7. 2013: Die Wanderkarte ist schon aktualisiert.]
  • Bei den Zeitangaben im Internet würden wir einfach jeden Tag eine Stunde dazugeben und das als Netto-Gehzeiten sehen. Das ist relativ leicht machbar.
  • Der Weg ist toll beschildert und geht ganz selten entlang viel befahrener Straßen. Nie gefährlich. Drei „mächtigere Anstiege“ Wegererstein (Unterweißenbach – Hirschalm), Herrgottssitz (nach Schönau) und der Aufstieg nach der Haselmühle.
  • Nach zwei bis drei Stunden ist immer Gelegenheit zu einer ausgiebigen Rast. Damit verbunden muss nicht immer Essen sein. Zu viel und zu schwer essen macht müde, nimmt Energie und beschwert die Füsse. Trinken, Suppe, Milch und Käse, Salat, Studentenfutter usw sind gut für den Weg geeignet. Ich trinke auch gerne Kaffee. Am Weg trinke ich ausschließlich und viel Brunnen bzw. Quell- und Bachwasser. Es gibt immer wieder „Bründl“.

 

Meine einschneidensten Erfahrungen sammelte ich bei diversen Bergtouren, Zu Fuß vom Bodensee zum Neusiedlersee 2004, Assisi-Gehen 2009, Stadtpilgern 2010, als Vagabund in New Orleans 2011, Ich ging ins Kloster Volkenroda (750 km nach Thüringen) 2012, beim jährlichen bergGEHEN mit 12-15 Personen, Zu Fuß nach Mariazell (mehrmals fünf Tage) und Maria Taferl (2011) usw

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