{"id":10340,"date":"2021-09-22T10:41:56","date_gmt":"2021-09-22T09:41:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=10340"},"modified":"2021-09-22T10:44:57","modified_gmt":"2021-09-22T09:44:57","slug":"aus-einem-solchen-leben-sprudelt-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/aus-einem-solchen-leben-sprudelt-leben\/","title":{"rendered":"Aus einem solchen Leben sprudelt Leben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2021-07-24-family-015-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-10343\" src=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2021-07-24-family-015-300x225.jpg\" alt=\"Petra und Franz Burger\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2021-07-24-family-015-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2021-07-24-family-015-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2021-07-24-family-015-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2021-07-24-family-015-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2021-07-24-family-015-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2021-07-24-family-015-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2021-07-24-family-015-750x563.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wenn ein Mann im Internet seine geforderten Daten f\u00fcr die Mitgliedschaft bei der KMB Ober\u00f6sterreich\u00a0 eintippt, wei\u00df er noch nicht, dass ein paar Tage sp\u00e4ter ein gro\u00dfes Kuvert mit Folder und Infomaterial kommt. \u201eWas gibt dir Kraft?\u201c, steht auf der ersten von sieben weiteren Postkarten, die verschiedene Kraftquellen ansprechen: Freundschaft, Beziehung, Natur, Hoffnung, Stille, Glaube, Liebe und Menschlichkeit. Glaube mittendrin. Mein Artikel im aktuellen <a href=\"https:\/\/www.kmb.or.at\/pages\/kmb\/ypsilon\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00e4nnermagazin Ypsilon<\/a>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u201eGlaube ist das Wagnis, sein Leben von Gott bestimmen zu lassen. Der Mensch kommt zum Glauben, weil Gott an ihn glaubt.\u201c Wer sagt so einen Satz? Christoph Friedrich Blumhardt (1842\u20131919) war ein w\u00fcrttembergischer evangelischer Theologe, Pfarrer und Kirchenlieddichter, sp\u00e4ter auch Landtagsabgeordneter f\u00fcr die SPD. Er gilt als der Begr\u00fcnder der christlichsozialen Bewegung in der Schweiz und in Deutschland. Um den Satz auf der Spruchkarte der KMB zu verstehen, lohnt es sich, ein etwas ausf\u00fchrlicheres Zitat aus seiner Weihnachtspredigt \u00fcber die grenzenlose Liebe Gottes aus dem Jahre 1896 in Ruhe und langsam zu lesen: \u201eDie Liebe Gottes zerschmelzt alles Schlechte, alles Gemeine, alles Verzweifelte; die Liebe Gottes zwingt auch den Tod. Aber es muss eine Gottesliebe sein; eine Liebe, die auch die Feinde liebt; eine Liebe, die unentwegt durch alles hindurchschreitet wie ein Held und sich nicht beleidigen, nicht verachten, nicht wegwerfen l\u00e4sst; eine Liebe, die mit dem Helm der Hoffnung auf dem Haupt durch die Welt schreitet. Wir haben es bis jetzt nicht genug gewagt, zu sagen: Jesus ist geboren, und darum sind alle Kreaturen geliebt. \u2026 Jesus will als die grenzenlose Liebe Gottes verstanden werden. In dieser Liebe will er die Flamme sein, an der wir uns rein brennen. Es ist nur die Liebe, nur das Erbarmen Gottes, das uns in sein Gericht nimmt, damit wir frei werden von allem, was uns jetzt zu Sklaven und ungl\u00fccklichen Menschen macht, die heute leben und morgen im Dunkel des Todes verschwinden.\u201c<\/p>\n<h3>Influencer f\u00fcr die Kraft des Glaubens<\/h3>\n<p>P. Johannes Pausch ist Prior des 1993 gegr\u00fcndeten Europaklosters Gut-Aich in St. Gilgen. Der Benediktiner ist Priester, Psychotherapeut und \u201eprofund kr\u00e4uterkundig\u201c. Mit seiner Lebenssicht und den daraus folgenden Lebenstipps ist er heute ein gefragter Mann. 8.000 bis 15.000 sehen seine Impulse im Internet. Launig meint er: \u201eMan hat mir erkl\u00e4rt, dass ich jetzt ein Influencer bin.\u201c Die KMB \u00d6sterreich hat ihn als Hauptreferenten f\u00fcr die Sommerakademie Ende Juli nach St. P\u00f6lten eingeladen. \u201eGlaube als Kraftquelle\u201c war sein Thema. Dort erz\u00e4hlt er in seiner launigen Art, was Menschen \u00fcber ihn sagen: \u201eEr f\u00fcllt Geist in Flaschen ab.\u201c Die Orte daf\u00fcr sind die Kirche und die Kellerei. P. Johannes meint mit einem spitzb\u00fcbischen L\u00e4cheln: \u201eOhne Humor ist der Glaube sehr d\u00fcrftig, kann man im Grunde nicht glauben.\u201c Und er erz\u00e4hlt von einem Mann, der zu seiner Sterbensdiagnose recht salopp meinte: \u201eAuch das wird mich nicht umbringen.\u201c Pausch kommt zum Punkt: \u201eGlaube hei\u00dft in Beziehung leben.\u201c Immer geht es um Ber\u00fchrung, um Beziehung auf allen Ebenen: \u201eEssen ist beispielsweise unter diesem Aspekt nicht einfach die Zuf\u00fchrung von Kalorien, sondern gemeinsames Teilen, ein Verkosten und damit Eucharistie.\u201c<\/p>\n<h3>Wer singt, lebt leichter<\/h3>\n<p>F\u00fcr den Kr\u00e4uterkundigen ist Glaube nicht einfach das Verbreiten von dogmatischen Lehrs\u00e4tzen, sondern hat mit Tun zu tun, mit Denken und Handeln, mit Haltung und Grundhaltungen dem Leben gegen\u00fcber, mit konkretem Verhalten. \u201eDer Glaube hilft mir, mein Verh\u00e4ltnis zu mir, zum Du, zur Natur, zur Welt und zu Gott zu bestimmen.\u201c Glaube ist von Bildern gepr\u00e4gt. Manche \u201eLebensbilder\u201c heutiger Menschen machen ihm Sorgen, weil sie das Leben zusch\u00fctten. Glaube ist \u201esinn-voll\u201c leben und das hei\u00dft, mit allen Sinnen zu leben. \u201eIch muss meine Sinne einschalten, wenn ich sinnvoll leben will.\u201c Der Vortragende spricht von Reduktion f\u00fcr eine neue Wahrnehmung. Zweifel, Verluste, Scheitern, Hindernisse sind Geschwister des Glaubens und damit auch Quellen des Glaubens. Der aus einem Wirtshaus stammende Ordensmann sieht gerade im Singen eine Quelle der Lebensfr\u00f6hlichkeit: \u201eWer singt, lebt leichter.\u201c Ebenso geh\u00f6ren Geschichten, Gleichnisse und genauso Schweigen zu einem lebendigen Glauben.<\/p>\n<h3>Kraftquellen und Kraftr\u00e4uber<\/h3>\n<p>Unkraut j\u00e4ten geh\u00f6rt zu seinen Kraftquellen. Launig betont der Kr\u00e4uterexperte, \u201edass wir in Gut-Aich kaum Unkr\u00e4uter haben\u201c. Warum? Sie kennen die positiven Wirkungen von ganz vielen Pflanzen, die landl\u00e4ufig als Unkr\u00e4uter tituliert werden. Sport, Bewegung, Musik und gutes Essen lassen das Leben sprie\u00dfen. \u201eEine Wassersuppe mit Weihrauchgeschmack hingegen macht hantige Gesichter.\u201c Als Kraftr\u00e4uber identifiziert der Benediktiner Beziehungslosigkeit, Konflikte, Langeweile, Ignoranz, Bl\u00f6dheit, unehrliche Menschen sowie Hektik und Stress. Das alles l\u00e4sst eine \u201etrostlose Vergangenheitsorientierung\u201c wachsen und \u201enimmt der Zukunftsorientierung die Nahrung\u201c. Der weit verbreitete innere und \u00e4u\u00dfere Leistungsdruck macht den Menschen zu schaffen. Zeit, Geld und Gef\u00fchle werden nach g\u00e4ngigen Marktlogiken gesehen und zum Einsatz gebracht. Vieles verk\u00fcmmert. \u201eEinfach gemeinsam wach leben\u201c haben die Ordensgemeinschaften \u00d6sterreich als innere Dynamik in die Welt gesetzt. Wer sich das zu Herzen nimmt, ist einem Leben in der Spur Jesu nicht fern und wird t\u00e4glich aus den Quellen gen\u00e4hrt. Ein herzhaftes Lachen und kr\u00e4ftiger Applaus des Auditoriums begleiten P. Johannes von der B\u00fchne bei der Sommerakademie.<\/p>\n<h3>Gott kommt uns entgegen<\/h3>\n<p>Zur\u00fcck zur Spruchkarte am Beginn. \u201eGlaube ist das Wagnis, sein Leben von Gott her zu leben\u201c, w\u00fcrde man wahrscheinlich heute sprachlich treffender sagen. Auf meiner Facebookseite hat die Frage \u201eWas gibt dir Kraft?\u201c innerhalb von wenigen Stunden 74 Kommentare ausgel\u00f6st. Ein Zeichen daf\u00fcr, dass diese Frage echt lebensrelevant ist. Anna Mirijam Kaschner, Generalsekret\u00e4rin der d\u00e4nischen Bischofskonferenz, schreibt kurz \u201eBeten\u201c dazu, Maria Wright, Verantwortliche f\u00fcr den Benediktweg in \u00d6sterreich, meint: \u201eMit lieben Menschen auf dem Weg sein.\u201c Josef Gei\u00dfler findet Kraft bei \u201eeiner k\u00fchlen Halben nach der Radlrunde\u201c und Agnes Kaiser beispielsweise beim \u201eEisbaden\u201c. Michaela Lugmaier, PGR-Verantwortliche in der Di\u00f6zese St. P\u00f6lten, schreibt: \u201eStille, die Bibel als Quelle der Inspiration, mein Glaube bzw. meine Gottesbeziehung, Spazierg\u00e4nge, Begegnungen und Gespr\u00e4che mit weisen, lebenserfahrenen und klugen Menschen, Musik h\u00f6ren.\u201c Im Grunde kreisen alle Kommentare um \u201egelingende Beziehungen\u201c. Dazu geh\u00f6rt nach Ansicht von Gabriele Neuwirth, Pr\u00e4sidentin des Verbandes katholischer Publizistinnen und Publizisten, auch \u201edie Gewissheit, in Gottes Hand geborgen zu sein\u201c. Eben: Kraft sch\u00f6pfen aus dem Leben, das uns von Gott entgegenkommt.<\/p>\n<h3>Die Spiritualit\u00e4t des Alltags<\/h3>\n<p>Petra Maria und Franz Burger wohnen sozusagen am Gegenhang. Jederzeit k\u00f6nnen die Zeremonienleiterin und der Wirtschaftsinformatiker einen Blick auf \u201eihre Pfarrkirche\u201c in Gramastetten in Ober\u00f6sterreich werfen. Die Morgensonne bescheint \u201eihr Platzerl\u201c, welches sie sich zu Beginn der Corona-Pandemie geschaffen haben. Wasser pl\u00e4tschert leise \u00fcber die Stahlskulptur. Kaffee und Kuchen zeugen von ihrer tiefen und weiten Gastfreundschaft, schon in aller Fr\u00fche. Das Gespr\u00e4ch hat immer eine erg\u00e4nzende, eine dazulegende und offenherzige Tonalit\u00e4t. Glaube hat f\u00fcr sie mit einer \u201eSpiritualit\u00e4t des Alltags, dem ganz konkreten Leben zu tun, dem sakramentalen Vollzug ihrer Ehe, einer freudigen Sexualit\u00e4t und einem Einander-Segnen und Segen-Sein\u201c. Gemeinsame Rituale und Feiern geben Kraft und Energie, wenn Jung und Alt gemeinsam singen und beten. Franz erinnert sich an Taufen, \u201evon denen viel Kraft ausgegangen ist\u201c. Genauso bei anderen Lebenswenden. Petra erlebt, dass die Haltung der Dankbarkeit vielen abhandengekommen ist. Genau dieser \u201estaunende und dankbare Blick\u201c ist ein Schl\u00fcssel f\u00fcr ein erf\u00fclltes Leben. Es ist nicht selbstverst\u00e4ndlich, eine Arbeit zu haben, ein Einkommen, das einen Gestaltungsrahmen f\u00fcr das Leben erm\u00f6glicht, \u201ebeim Spazierengehen das Joghurt vom Bauern mit nach Hause nehmen zu k\u00f6nnen\u201c, einen hohen Grad an Selbstbestimmtheit, an Spielraum und offene Gestaltungsr\u00e4ume vorzufinden. Beide sind sich einig, \u201edass der Glaube uns dazu f\u00fchrt, sich als Teil der Natur zu sehen. Der Glaube l\u00e4sst uns den eigenen Platz finden.\u201c Wir stehen nicht dr\u00fcber, sondern drinnen, in der Natur und im Geheimnis Gottes. Sie sprechen den Klimawandel an: \u201eEin erf\u00fclltes Leben wird in Zukunft nur in Einklang mit der Natur m\u00f6glich sein.\u201c<\/p>\n<h3>Glaube stiftet Verbundenheit<\/h3>\n<p>Ihr Leben hat sich \u00fcber die Jahre in der Pfarre ver\u00e4ndert. Loslassen ist ein Thema, \u00e4lter werden, nachlassende Lebenskraft rundherum und Pflegebed\u00fcrftigkeit der Eltern sind aktuelle Zumutungen. Vor langer Zeit gewonnene Einsichten \u00e4ndern sich, der Glaube genauso. \u201eViele Dinge sind leichter zu tragen, wenn ich wei\u00df, dass es da einen liebenden Gott gibt. Gerade in Krisensituationen f\u00fchlen wir uns getragen, f\u00fchlen uns mit vielen Menschen verbunden. Da gibt es Leute, die uns verstehen, ein Ohr f\u00fcr unsere Situation haben, uns suchen. Genauso umgekehrt.\u201c Petra und Franz erz\u00e4hlen von ihren \u201egewachsenen Verbundenheiten\u201c in der Pfarre und dar\u00fcber hinaus. Sie erz\u00e4hlen von Weggef\u00e4hrtinnen und Weggef\u00e4hrten, mit denen sie sich in der Pfarrkirche zum Gottesdienst und nachher zum Fr\u00fchschoppen treffen. Aus ihrem Engagement in und rund um \u201edie Kirche\u201c haben sich Freundschaften entwickelt, auch bei ihren Kindern. Petra erz\u00e4hlt davon, dass sie den 350 Mitgliedern der Katholischen Frauenbewegung in der Pfarre einen Brief mit pers\u00f6nlichen Zeilen geschrieben haben: \u201eDa gab es wunderbare Reaktionen darauf, Freude und Dankbarkeit f\u00fcr diese Kontaktaufnahme in kontaktlosen Zeiten.\u201c Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, ob Pfarre \u201einnerlich lebendig und beziehungsf\u00e4hig ist oder doch nur \u00e4u\u00dferlich funktioniert\u201c. Ein anderes Beispiel erz\u00e4hlen sie, das bei ihnen selbst Nachdenklichkeit hinterlassen hat. Zu Ostern haben sich wegen Corona spontan 23 ehemalige Ministrantinnen und Ministranten im Alter zwischen 15 und 23 Jahren gemeldet und \u201ewieder ministriert\u201c. Schmerzlich war, dass sich nachher von den Verantwortlichen der Pfarre niemand daf\u00fcr zust\u00e4ndig sah, diese Kontakte weiter zu pflegen. \u201eDa wird gerade viel verspielt\u201c, meinen beide.<\/p>\n<h3>Wir legen das Unsere dazu<\/h3>\n<p>\u201eGehen wir oder halten wir dagegen\u201c, war fr\u00fcher \u00f6fter die Frage. Beide sind in der Kirche gemeinsam engagiert, seit Jugendjahren. Heute ist Franz KMB-Obmann und Petra in der kfb t\u00e4tig. Im Engagement haben sie sich gegenseitig in jungen Jahren gefunden, sind ihre jetzt erwachsenen Kinder gro\u00df geworden. Ein St\u00fcck Gelassenheit ist im Gespr\u00e4ch sp\u00fcrbar, liegt in der Luft und gleichzeitig ein St\u00fcck Demut, mit dieser Situation umzugehen. \u201eHeute legen wir das Unsere dazu\u201c, ist ihre liebevoll Antwort auf das, was die Institution Kirche an Aufmerksamkeit, Empathie und f\u00fcrsorgliche Liebe nicht aufzubringen vermag. Fl\u00fcchtlinge sind in ihrem Haus ein- und ausgegangen. Gastfreundschaft wird so gelebt, dass immer ein Stuhl frei bleibt f\u00fcr den \u00dcberraschungsgast. \u201eDas sch\u00f6nste Weihnachten war, als einer der Fl\u00fcchtlinge mit einer Flasche Rotwein vor der Haust\u00fcre stand und er dann mit uns gefeiert hat.\u201c F\u00fcr beide ist klar, dass nicht die Worte, sondern das konkrete Tun wirken. W\u00fcrde Jesus heute durch Gramastetten gehen, dann sind sie sich recht sicher: \u201eJesus w\u00e4re ein Ermutiger f\u00fcr das Gute. Er w\u00fcrde den Blick auf das Gelingende, auf das Sch\u00f6ne, auf das, was geht, lenken. Er w\u00fcrde das N\u00e4hrende, Aufrichtende sehen und das Zehrende, Dr\u00fcckende als solches benennen. Jesus w\u00fcrde Vielfalt als besonderes Geschenk sehen und keine Charismen und F\u00e4higkeiten \u2013 gerade von Frauen \u2013 links liegen lassen. Eine Geschwisterlichkeit auf Augenh\u00f6he w\u00e4re ihm ein besonderes Anliegen.\u201c<\/p>\n<p>Petra und Franz sind sicher, dass eine Kirche, eine Pfarrgemeinschaft, eine kirchliche Gruppe dann lebensrelevant ist, \u201ewenn sie Begegnungen, die tragen, aktiv pflegt, wenn sie Feiern und Rituale, die von Lebendigkeit gepr\u00e4gt sind, erm\u00f6glicht, ermutigt und gestaltet\u201c. Aus einem solchen Leben sprudelt Leben.<\/p>\n<p><em>[Erstmals erschienen im <a href=\"https:\/\/www.kmb.or.at\/pages\/kmb\/ypsilon\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ypsilon 4\/2021<\/a>]<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ein Mann im Internet seine geforderten Daten f\u00fcr die Mitgliedschaft bei der KMB Ober\u00f6sterreich\u00a0 eintippt, wei\u00df er noch nicht, dass ein paar Tage sp\u00e4ter ein gro\u00dfes Kuvert mit Folder und Infomaterial kommt. \u201eWas gibt dir Kraft?\u201c, steht auf der ersten von sieben weiteren Postkarten, die verschiedene Kraftquellen ansprechen: Freundschaft, Beziehung, Natur, Hoffnung, Stille, Glaube, &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/aus-einem-solchen-leben-sprudelt-leben\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,16,15,36,14,10,1],"tags":[317,62,318],"class_list":["post-10340","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-team-coaching","category-lokal-detektive","category-zukunfstbilder","category-orden-kirchen","category-gemeinschaften-konnektive","category-philosophie-theologie","category-allgemein","tag-katholische-maennerbewegung","tag-kmb","tag-kraftquelle","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10340","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10340"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10340\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10346,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10340\/revisions\/10346"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10340"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10340"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10340"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}