{"id":10955,"date":"2023-07-03T15:13:33","date_gmt":"2023-07-03T14:13:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=10955"},"modified":"2023-09-04T12:33:26","modified_gmt":"2023-09-04T11:33:26","slug":"wie-eine-kmb-verlebendigen-verjuengen-oder-neu-gruenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wie-eine-kmb-verlebendigen-verjuengen-oder-neu-gruenden\/","title":{"rendered":"Wie eine KA verlebendigen, verj\u00fcngen oder neu gr\u00fcnden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/2023-06-03-fkaineder_kmbooe_028-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-10962\" src=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/2023-06-03-fkaineder_kmbooe_028-300x220.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/2023-06-03-fkaineder_kmbooe_028-300x220.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/2023-06-03-fkaineder_kmbooe_028-1024x750.jpg 1024w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/2023-06-03-fkaineder_kmbooe_028-150x110.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/2023-06-03-fkaineder_kmbooe_028-768x563.jpg 768w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/2023-06-03-fkaineder_kmbooe_028-1536x1125.jpg 1536w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/2023-06-03-fkaineder_kmbooe_028-2048x1501.jpg 2048w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/2023-06-03-fkaineder_kmbooe_028-750x550.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das kommende &#8222;<a href=\"https:\/\/www.dioezese-linz.at\/kmb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitsheft der KMB O\u00d6<\/a>&#8220; hat mich gebeten, zur obiger Headline einen Artikel zu verfassen. Genau diese Frage ist bei allen Gliederungen der Katholischen Aktion \u00f6sterreichweit &#8222;dr\u00e4ngend&#8220;. Das sehen und sp\u00fcren wir. Wahrscheinlich hat mein <a href=\"https:\/\/www.herder.de\/religion-spiritualitaet\/shop\/p3\/61727-anpacken-nicht-einpacken-gebundene-ausgabe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anpacken-Buch<\/a> dazu verleitet, mir die Tastatur unter die Finger zu schieben. In jedem Fall habe ich es gerne gemacht, bin ich doch im Di\u00f6zesanausschuss der KMB O\u00d6 und direkt mitverantwortlich f\u00fcr die Zukunft. Nach dem <strong>Weiterlesen -&gt;<\/strong> der Artikel.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Diese Zeilen muss man sich in einem Kochbuch stehend vorstellen. Es kommt nichts auf den Tisch, wenn jemand das Kochbuch vorliest. Kochen muss man also selber. Und Kochen ist in diesen Zeiten eine besondere Leidenschaft von M\u00e4nnern und V\u00e4tern geworden. Kochen im Team ist \u00fcbrigens lustiger. Wissen sollte man nat\u00fcrlich auch, dass das Kochbuch weder die K\u00fcche, den Herd, den Kochl\u00f6ffel oder die qualit\u00e4tsvollen Kochutensilien wie Nudeln, Gew\u00fcrze oder andere \u201eSubstanzen\u201c ersetzen kann. Au\u00dferdem: KMB ist aus meiner Sicht kein Fast-Food oder Fertiggerichte-Abspeisung. Da wird gemeinsam gekocht, gegessen und genossen, quasi als \u201einnere KMB-Dynamik\u201c.<\/p>\n<h3>Was braucht der Mensch?<\/h3>\n<p>Verlassen wir die K\u00fcche. Jetzt fragen wir uns: Wonach hungert jeder Mensch? Es sind drei Grundbed\u00fcrfnisse, die jeder Mensch hat, so auch die M\u00e4nner. Da ist erstens die Sehnsucht nach ZUGEH\u00d6RIGKEIT und SOLIDARIT\u00c4T. Zweitens sucht jeder Mensch SINNVOLLE T\u00c4TIGKEITEN und lebendige RITUALE. Gibt es drittens ANERKENNUNG und WERTSCH\u00c4TZUNG, dann stellt sich ein feines Grundgef\u00fchl zum Leben ein. Deshalb: Wer f\u00fcr diese Grundbed\u00fcrfnisse kocht, diesen \u201eGrundhunger\u201c bekocht, wird f\u00fcr die Menschen n\u00e4hrend sein. N\u00e4hrend und nicht zehrend. Deshalb die Fragen, die ungeschminkt angeschaut werden sollen: Gibt es ein Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl? K\u00f6nnen M\u00e4nner sinnvoll konkret etwas beitragen und haben wir eine lebendige Feierkultur? Wie steht es mit \u201eDanke\u201c, \u201efein gemacht\u201c, \u201egut, dass du da bist\u201c?<\/p>\n<h3>\u201eMan nehme\u201c steht in den Kochb\u00fcchern<\/h3>\n<p>Man[n] nehme oder suche 3-12 M\u00e4nner, generationen\u00fcbergreifend. Das aktive und pers\u00f6nliche Ansprechen ist zentral. Unterschiedliche und vielf\u00e4ltige Meinungen sind hilfreich. Die neuen KMB-Leitlinien (Was Mann bewegt \u2013 Synode 2023) k\u00f6nnen f\u00fcr ein erstes akkordierendes Gespr\u00e4ch hilfreich sein. Ein erstes Treffen kann sich genauso durch einen \u00e4u\u00dferen Anlass ergeben (Ver\u00e4nderung in der Pfarre: Was jetzt, Schicksalsschlag, neu motivierte M\u00e4nner f\u00fcr gemeinschaftliche Aktivit\u00e4ten, ein soziales Engagement, Seisofrei-Projekte, \u2026).<\/p>\n<p>Man[n] treffe sich monatlich an einem bestimmten Tag (erster Dienstag, letzter Montag des Monats). Das ist das \u201eGrundskelett\u201c und hat Austausch, Begegnungs- und Planungscharakter. Ein feiner sch\u00f6ner Rahmen ist motivierend und f\u00f6rdert die Lust am Zusammenkommen. Einem spirituellen Einstieg (Thema, Bibel, Erz\u00e4hlungen: Was bewegt uns?) soll breiten Raum gegeben werden. Eine Person f\u00fchrt durch den Abend. Da kann man sich abwechseln: Wer \u00fcbernimmt den n\u00e4chsten Abend?<br \/>\nMit mindestens zwei offen gestalteten und breit einladenden Veranstaltungen geht die KMB-Kerngruppe in die Breite, l\u00e4dt in der Pfarre und dar\u00fcber hinaus breit ein. Das k\u00f6nnen sein: Ein Pilgertag, ein politischer Emmausgang, ein Theaterbesuch, eine Beteiligung an Meisterschaften, eine Maiandacht, der Seisofrei-Gottesdienst, ein M\u00e4nnerausflug, ein Theaterbesuch, Mithilfe beim Flohmarkt, \u2026). Dort wirbt man auch f\u00fcr die KMB-Mitgliedschaft, die vor allem durch das Magazin Ypsilon eine vordergr\u00fcndige Plausibilit\u00e4t bekommt.<\/p>\n<p>Man[n] setze sich gemeinsam mit sinnvollen T\u00e4tigkeiten Beispiele: Der Pfarrgarten braucht eine Sense, das Pfarrfest eine Mithilfe, eine Sozialaktion konkrete H\u00e4nde, der Gottesdienst einen Vorsteher mit Team, die Kranken einen Besuch, die Jungscharkinder eine neue Bank. Auf Einladung anderer Pfarrgemeinden und auch nichtkirchlicher Vereine und Aktionen reagieren wir mit Neugierde und Interesse. Mitmachen ist ein Grundbed\u00fcrfnis, erfreut das Herz, stiftet Gemeinschaft und vernetzt neu, gibt Identit\u00e4t.<br \/>\nDie (zuk\u00fcnftige) Pfarrgemeinde ist der hervorragende Ort f\u00fcr eine KMB. Rund um den Kirchturm gibt es viel zu tun, zu erleben, zu feiern, mitzugestalten aus einem \u201echristlichen Spirit\u201c. Nicht abgeschottet, sondern offen f\u00fcr Anderes, auch f\u00fcr ganz Anderes, vernetzt auf ein gr\u00f6\u00dferes Gemeinsames hin wie beispielsweise eine Asissi-Fahrt f\u00fcr das ganze Dekanat (Gallneukirchen).<\/p>\n<p>Etwas staunend mag jetzt wer feststellen: Ist das nicht ein altes, abgegriffenes Kochbuch? Mag sein, aber die alt bew\u00e4hrten Gerichte schmecken halt einfach gut und geben dem Leben neuen Geschmack. Und noch etwas: Haltet Ausschau nach begeisterten Menschen, die gerne gemeinschaftlich &#8218;kochen&#8216;.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das kommende &#8222;Arbeitsheft der KMB O\u00d6&#8220; hat mich gebeten, zur obiger Headline einen Artikel zu verfassen. Genau diese Frage ist bei allen Gliederungen der Katholischen Aktion \u00f6sterreichweit &#8222;dr\u00e4ngend&#8220;. Das sehen und sp\u00fcren wir. Wahrscheinlich hat mein Anpacken-Buch dazu verleitet, mir die Tastatur unter die Finger zu schieben. 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