{"id":11077,"date":"2023-12-15T11:15:18","date_gmt":"2023-12-15T10:15:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=11077"},"modified":"2023-12-15T11:52:31","modified_gmt":"2023-12-15T10:52:31","slug":"jesus-stein-und-blume","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/jesus-stein-und-blume\/","title":{"rendered":"Jesus, Stein und Blume"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-14-adv-012-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-11079\" src=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-14-adv-012-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-14-adv-012-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-14-adv-012-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-14-adv-012-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-14-adv-012-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-14-adv-012-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-14-adv-012-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-14-adv-012-750x563.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gef\u00fchle, Harmoniew\u00fcnsche und Durchatmen umkreisen vielfach das Weihnachtsfest. Menschen wollen Zusammengeh\u00f6rigkeit erleben, \u201eder banalen und oft grausligen Welt ein wenig entrinnen\u201c. Heile Weihnachtswelt unter Christbaum. Ein absolut verst\u00e4ndlicher Wunsch. Und doch geh\u00f6ren wir genau in diese Welt, in der wir genau jetzt leben. Das Ausblenden oder Zudecken hilft nur kurzfristig. Wir haben als KA f\u00fcr die Krippe daher eine Idee wahrgenommen, &#8222;ent-wickelt&#8220; und ausgedr\u00fcckt.\u00a0 Dahinter steht der Wunsch, dass die \u201eganze Welt heil werde\u201c, von Lieblosigkeit und Ungerechtigkeit befreit, diese gemindert werde. Das Kind in der Krippe kann (erst) so eine wirklich heilsame Wirkung auf uns und mit uns entfalten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es geht um einen \u201eStein des Hasses\u201c und um eine \u201eBlume der Bedr\u00e4ngten\u201c, die wir in die Krippe dazulegen wollen. Ein ausgibiges Durchstreifen der Natur und der Wohnung l\u00e4sst wahrscheinlich beides finden. Vielleicht hast du auch die M\u00f6glichkeit, von dieser Idee zu erz\u00e4hlen, sie weiterzugeben. Nochmals: Das ist keine organisierte Aktion, sondern eine Idee zum guten Leben f\u00fcr und mit allen heute.<\/p>\n<h3>Und warum?<\/h3>\n<p>In einer Presseaussendung haben wir das so zusammengefasst: &#8222;Die beiden Zeichen stehen daf\u00fcr, dass wir in besonderer Weise den \u00fcberall aufkeimenden Hass, die weitverbreitete Gier und alle menschenverachtenden Tendenzen bewusst bedenken und \u201ebebeten\u201c. Der Blick auf die Krippe, auf das Kind, auf Jesus kann uns in dieser Situation Orientierung und Heilung schenken. Wer Jesus schaut, sieht Gott. Das tiefe Geheimnis des Lebens sehnt sich nach Frieden, Vers\u00f6hnung, Mitweltgerechtigkeit und Fairness. Dieser Lebenswunsch m\u00f6ge sich \u00fcberall ausbreiten, in einem respektvollen Mit- und Nebeneinander auf dieser Erdkruste.Wir verbinden mit diesen beiden Zeichen die Sehnsucht nach Frieden, und inst\u00e4ndig bitten wir die politisch Verantwortlichen, dem Frieden uneingeschr\u00e4nkt zum Durchbruch zu verhelfen, jedwede Feindbilder und S\u00fcndenbockmechanismen au\u00dfer Kraft zu setzen und diese nicht weiter als miserables Handwerkszeug zum Politisieren einzusetzen. In besonderer Weise denken wir auch an die St\u00e4rkung eines hellwachen Bewusstseins, das den subtilen Formen von Gewalt und Menschenverachtung in den neuen Populismen gewachsen ist und diesen kritisch gegen\u00fcbersteht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-13-adv_wei_ott-020-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-11082\" src=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-13-adv_wei_ott-020-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-13-adv_wei_ott-020-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-13-adv_wei_ott-020-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-13-adv_wei_ott-020-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-13-adv_wei_ott-020-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-13-adv_wei_ott-020-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-13-adv_wei_ott-020-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-13-adv_wei_ott-020-750x563.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Gott ist im Fremden gekommen<\/h3>\n<p>Immer mehr Menschen gehen am Heiligen Abend und zu Weihnachten in die Natur. Sie sp\u00fcren die heilsame Wirkung und den tiefen Frieden in ihr. Sie schm\u00fccken auf einfache Weise einen Baum und sp\u00fcren dabei, dass die Krippe in Erinnerung an die Geburt Jesu eigentlich drau\u00dfen und Gott im Fremden, bei den Geringsten, den Hirten Platz gefunden hat und heute findet. Wir erinnern und ermutigen die Kirche selber als soziales Lebewesen und gleichzeitig als Institution, aufzubrechen in die Fremde nach drau\u00dfen, Privilegien und anschmiegsame Gewohnheiten angesichts des Kindes drau\u00dfen aufzubrechen. Das Kind kam nicht im Zentrum der Macht zur Welt, hat nicht in gro\u00dfen H\u00e4usern Platz gefunden. Die Kirche als ganze muss gerade zu Weihnachten drau\u00dfen Platz nehmen, in der K\u00e4lte der Bedr\u00e4ngten, in der Unsicherheit der Fl\u00fcchtenden, auf den Wegen der Heimatlosen.<\/p>\n<h3>Die Feindseligkeiten aufbrechen<\/h3>\n<p>Wir wissen uns in diesem Anspruch mit Papst Franziskus verbunden, der immer wieder die Selbstreferenzialit\u00e4t der Kirche und des Klerus gei\u00dfelt. Dieses \u201eDrau\u00dfen\u201c durchbricht die Herzlosigkeit gegen\u00fcber allem Fremden und Ungewohnten. So wie eine Beheimatung und ein Wohlf\u00fchlen zum Leben und zu Weihnachten geh\u00f6rt, so muss die Sensibilit\u00e4t f\u00fcr die und das Interesse an den Notleidenden und den Bedrohungen unserer Zeit da sein. Es darf kein Weihnachten ohne das Aufrei\u00dfen verh\u00e4rteter Herzen geben, gerade auch in der Kirche selber. Erst das tiefe Eintauchen im Anderen, im Fremden, ja im \u201eFeind\u201c, wird Frieden und Vers\u00f6hnung hervorbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/krippenschiff.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-11085\" src=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/krippenschiff-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/krippenschiff-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/krippenschiff-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/krippenschiff-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/krippenschiff-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/krippenschiff-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/krippenschiff-750x563.jpg 750w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/krippenschiff.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Dem convivialen Leben Raum geben<\/h3>\n<p>Es ist uns weiter ein besonderes Anliegen, dem \u201econvivialen Leben\u201c wieder mehr Bedeutung zu geben, diese Lebensart zu pflegen und den \u201etechnogenen Habitus\u201c bewusst zur\u00fcckstellen. Gastfreundschaft muss der Ausgangspunkt f\u00fcr alles sein, die Freude an \u00dcberraschungen und eine Art von gl\u00fccklicher Gen\u00fcgsamkeit. Die Kraft des Singens und des gemeinsamen Betens wird so sp\u00fcrbar, die Meditation und die Stille vor der Krippe machen uns mittiger. Im Gegensatz dazu steht das technogene, algorithmusbasierte Lebensmodell mit der Selbstoptimierung aller Lebensbereiche. Das f\u00fcr die Erdkruste nicht mehr vertr\u00e4gliche Wachstumsdenken, die Beschleunigung aller Lebensbereiche und die innere und \u00e4u\u00dfere Distanziertheit zu Notleidenden und Bedr\u00e4ngten m\u00fcssen gerade in den Weihnachtstagen abnehmen.Im Sternsingen der Katholischen Jungschar sehen wir eine besondere Form des convivialen Lebensmodells. Die Dreik\u00f6nigsaktion findet \u201edrau\u00dfen an den T\u00fcren\u201c statt. Mit Blick auf und den Glauben an eine m\u00f6gliche globale Gerechtigkeit und Fairness gehen Kinder und Erwachsene von T\u00fcr zu T\u00fcr, f\u00fcr sie pers\u00f6nlich in die Fremde, und erz\u00e4hlen vom Segen durch dieses Kind Jesus in der Krippe. Friede und Segen breiten sich so in besonderer Weise aus. Gerade das Sternsingen zeigt uns: Weihnachten ist in Wirklichkeit immer wieder drau\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kaoe.at\/pages\/kaoe\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">#kaoe<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gef\u00fchle, Harmoniew\u00fcnsche und Durchatmen umkreisen vielfach das Weihnachtsfest. Menschen wollen Zusammengeh\u00f6rigkeit erleben, \u201eder banalen und oft grausligen Welt ein wenig entrinnen\u201c. Heile Weihnachtswelt unter Christbaum. Ein absolut verst\u00e4ndlicher Wunsch. Und doch geh\u00f6ren wir genau in diese Welt, in der wir genau jetzt leben. 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