{"id":1110,"date":"2010-01-15T12:24:44","date_gmt":"2010-01-15T11:24:44","guid":{"rendered":"http:\/\/kaineder.wordpress.com\/?p=29"},"modified":"2018-01-04T07:10:52","modified_gmt":"2018-01-04T06:10:52","slug":"mit-dem-stadt_pilgern-eintauchen-in-die-neue-aufgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/mit-dem-stadt_pilgern-eintauchen-in-die-neue-aufgabe\/","title":{"rendered":"Mit dem STADT_pilgern eintauchen in die neue Aufgabe"},"content":{"rendered":"<p>Ab 1. Feber 2010 werde ich als Leiter der Citypastoral und in der Koordination der Region Linz mein neues Aufgabengebiet in der Di\u00f6zese Linz &#8222;angehen&#8220;.\u00a0 Davor werde ich als STADT_pilger &#8222;eintauchen&#8220; in die Region Linz (Dekanate Linz Nord, Mitte, S\u00fcd und Traun).<\/p>\n<div id=\"attachment_38\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/01\/hochuberlinz_klein_2009_01_153.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-38\" class=\"size-medium wp-image-38\" title=\"Hoch \u00fcber Linz\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/01\/hochuberlinz_klein_2009_01_153.jpg?w=300\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-38\" class=\"wp-caption-text\">eintauchen statt abheben<\/p><\/div>\n<p><strong>Wie beginnen?<\/strong><\/p>\n<p>Diese Frage k\u00f6nnen alle jene gut verstehen, die in ihrem Leben immer wieder neue Herausforderungen angenommen haben. Ich selber habe in der heutigen kirchlichen Situation als ersten Schritt das STADT_pilgern als gute &#8222;Einstimmung&#8220; gesehen.<\/p>\n<p><strong>Was ist STADT_pilgern?<\/strong><\/p>\n<p>Ich werde\u00a010 Tage lang zu Fuss die 46 Pfarren und pastoralen Knotenpunkte ohne Unterbrechung \u201eangehen\u201c und besuchen.\u00a0Meine Arbeit m\u00f6chte ich nicht am Schreibtisch beginnen, sondern bei und mit den Menschen und KollegInnen vor Ort. Pers\u00f6nlich\u00a0werde ich mir ein Bild machen von den Gegebenheiten und den Rahmenbedingungen, in denen die Pfarren und Seelsorgestellen vor Ort ihre Arbeit machen. Gerade die K\u00f6rpersprache\u00a0einer Pfarre oder Seelsorgestelle \u00a0ist in unserer Design-Gesellschaft entscheidend daf\u00fcr, ob Themen und Angebote angenommen werden, ob Menschen bereit sind &#8222;unter diesem Dach der Kirche f\u00fcr das Evangelium zu laufen&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Was ist Ziel heutiger pastoraler Arbeit?<\/strong><\/p>\n<p>Das zentrale Bild\u00a0ist die offene T\u00fcr f\u00fcr alle Menschen, die Ermutigung, Trost und Hilfe brauchen. Ebenso sollen Menschen angesprochen werden bzw. ihnen Raum gegeben werden daf\u00fcr, auf neue und kreative Weise der Botschaft des Evangeliums ein Gesicht zu geben. Es gibt heute einen\u00a0Trend, \u201eabzuheben und den Alltag zu fliehen\u201c. Das Evangelium Jesu hat die gegenteilige Richtung. Nicht abheben, sondern &#8222;als\u00a0 Sauerteig in den Alltag der Menschen eintauchen und eingepflanzt werden&#8220;. Kirche wird im Sinne Jesu ihre Dienste dann tun, wenn sie eintaucht in den Alltag, die Freuden und Sorgen der Menschen heute und hier und nicht Hei\u00dfluftballone startet. Eintauchen, Ber\u00fchren, Mitgehen, Empathie und Compassion sind die Intention der pastoralen Arbeit. Das ist der Sinn und das macht Sinn. Es ist gut, dass genau in dieser Art so viele Ehrenamtliche zusammen mit den SeelsorgerInnen in den Pfarren und Seelsorgezentren f\u00fcr die Menschen da sind.<\/p>\n<p>Jeder Getaufte ist Kirche. Eine Kirche um der Menschen willen ist angesagt \u2013 mitten unter den Menschen.<\/p>\n<p><strong>Was will ich mit dem STADT_pilgern erreichen?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Ein <strong>offenes Wahrnehmen<\/strong> der Anmutung und Situierung der kirchlichen Geb\u00e4ude und Angebote und des jeweiligen Umfeldes im Stadtviertel oder im Ort<\/li>\n<li><strong>Aktivierende Gespr\u00e4che<\/strong> mit PassantInnen \u00fcber \u201eihre Situation und Kirche vor Ort\u201c<\/li>\n<li><strong>H\u00f6rende Gespr<\/strong>\u00e4che mit Verantwortlichen zu St\u00e4rken und Schw\u00e4chen ihrer Arbeit, Herausforderungen und Zielsetzungen in ihrer jeweiligen Situation<\/li>\n<li>Mit der Zukunftsfrage &#8222;<strong>Wo muss Kirche von Linz in 7 Jahren s<\/strong>ein, wenn sie mit und f\u00fcr den Menschen Nutzen stiften will?&#8220; erste Basiseindr\u00fccke sammeln f\u00fcr eine wichtige \u00dcberlegung auf Zukunft hin.<\/li>\n<li>Anhand der t\u00e4glichen Blog-Eintr\u00e4ge auf kaineder.wordpress.com Menschen involvieren und\u00a0zum Mitpilgern und Mitdenken anregen.All das, was ist und kommen wird, &#8222;ins Gebet nehmen&#8220;.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wie schaut das konkret aus?<\/strong><\/p>\n<p>Konkret starte ich zu Fuss am <strong>Donnerstag 21. J\u00e4nner 2010 um 7.30 Uhr in Kirchschlag<\/strong>.\u00a0 Der erste Tag f\u00fchrt \u00fcber Lichtenberg um ca. 9.00 Uhr (Neubau des Pfarrzentrums), P\u00f6stlingberg, Puchenau, Wilhering nach D\u00f6rnbach. Die genaue Route wieter wird jeweils am Vortag festgelegt.<\/p>\n<p>Da ich keine Erfahrung im STADT_pilgern bisher habe, werde ich mir einige Koordinaten vornehmen: Besuch jeder Kirche und jedes Pfarrhofes, Gespr\u00e4ch rund um die Kirche und am Weg mit Menschen \u00fcber &#8222;ihre Kirche&#8220;, Innehalten mit jedem Glockenl\u00e4uten, Fotos aus verschiedenen Perspektiven, Tagebuchaufzeichnungen, bloggen.<\/p>\n<p>Ein Kontaktaufnahme ist via Email ( <a href=\"mailto:ferdinand.kaineder@gmail.com\">ferdinand.kaineder@gmail.com<\/a> ) und \u00fcbers Handy m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab 1. 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