{"id":1499,"date":"2011-07-31T12:38:41","date_gmt":"2011-07-31T11:38:41","guid":{"rendered":"http:\/\/kaineder.wordpress.com\/?p=1499"},"modified":"2018-01-04T06:58:48","modified_gmt":"2018-01-04T05:58:48","slug":"berggehen-2011-am-berliner-hohenweg-im-zillertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/berggehen-2011-am-berliner-hohenweg-im-zillertal\/","title":{"rendered":"bergGEHEN 2011 am Berliner H\u00f6henweg im Zillertal in Tirol"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03437.jpg\"><br \/>\n<\/a><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03655.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1536\" title=\"Greizer H\u00fctte\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03655.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Die Anreise in das Zillertal \u00a0ist an diesem Sonntag 24. Juli 2011 nicht einfach: Wider Erwarten Stau auf der Autobahn in Bayern. Das erinnert uns an die recht einfache Alternative, den Ausgangspunkt f\u00fcr diese Bergwoche in den Zillertaler Alpen mit dem <a href=\"http:\/\/oebb.at\" target=\"_blank\">\u00f6ffentlichen Verkehrsmittel<\/a> anzusteuern: Zug nach Jenbach und Schmalspurbahn nach Mayrhofen. Noch dazu: Das Wetter ist schlicht gesprochen miserabel. Schnee schaut von den Bergen. Unseren ersten &#8222;St\u00fctzpunkt&#8220; verlegen wir sogleich von der Edel-H\u00fctte ins Tal ins Haus Regina in Mayrhofen.<\/p>\n<p><strong>Unser Plan und wie es tats\u00e4chlich kam<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03539.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1512\" title=\"Gruppe 2011\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03539.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Wochenlang stand dieser Plan im Raum und in den 10 K\u00f6pfen &#8211; <a href=\"http:\/\/www.naturpark-zillertal.at\/fileadmin\/naturpark\/uploads\/Berliner_Hoehenweg\/Berliner_Hoehenweg.pdf\" target=\"_blank\">die Umrundung des Zillertales am Berliner H\u00f6henweg:<\/a><br \/>\n1. Tag: Anreise ins Zillertal und Aufstieg (bzw. teilweise Auffahrt mit Gondelbahn) zur Karl-von-Edel-H\u00fctte (2.238 m).<br \/>\n2. Tag: \u00dcbergang zur Kasseler H\u00fctte (2.178 m) &#8211; geplante 9 Stunden.<br \/>\n3. Tag: \u00dcbergang zur Greizer H\u00fctte (2.227 m) &#8211; geplante 5 Stunden.<br \/>\n4. Tag: \u00dcbergang zur Berliner H\u00fctte (2.024 m) &#8211; geplante 7 Stunden.<br \/>\n5. Tag: \u00dcbergang zum Furtschaglhaus (2.295 m) &#8211; geplante 6 Stunden.<br \/>\n6. Tag: \u00dcbergang zur Olperer H\u00fctte (2.389 m) und weiter zum Friesenberghaus (2.498 m) &#8211; geplante 6 Stunden<br \/>\n7. Tag: \u00dcbergang zur Gamsh\u00fctte (1.921 m) &#8211; geplante 7 Stunden<br \/>\n8. Tag: Abstieg nach Mayrhofen (ca. 1.200 H\u00f6henmeter) und Heimfahrt.<br \/>\nEin &#8222;ehrgeiziger Plan&#8220; wie manche meinten. Noch dazu war geplant, einige Gipfel &#8222;mitzumachen&#8220;. Kurz gesagt: Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: ca. 20-30 cm Neuschnee auf 2.500 m und ab dem 5. Tag Regen und Nebel. Das hat uns 3 \u00a0wunderbare Bergtage bei k\u00fchlen Temparaturen erm\u00f6glicht und am 6. Tag den Abstieg nahe gelegt. Und so haben wir schlie\u00dflich unsere Tour den Umst\u00e4nden &#8222;angepasst&#8220; und nehmen trotzdem oder gerade deshalb sch\u00f6ne Erinnerung aus dem Zillertal mit nach Hause. Aber nun der Reihe nach.<\/p>\n<p><strong>Klamm und wunderbare H\u00fcttenwirte<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03479.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1513\" title=\"DSC03479\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03479.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Nach der \u00dcbernachtung und Fr\u00fchst\u00fcck im Haus Regina (28.- EUR) in Mayrhofen starten wir durch die Stillupklamm ins Stilluptal. Das w\u00e4rmt uns angesichts der schneebedeckten Berge, die wir gleich am Morgen von oben her zu Gesicht bekommen. Ein \u00dcberstieg von der Edelh\u00fctte zur Kasseler w\u00e4re unter diesen Umst\u00e4nden &#8222;\u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrlich&#8220; gewesen. Der Klammweg ist sch\u00f6n angelegt und das viele Wasser neben uns macht jedes Gespr\u00e4ch unm\u00f6glich. Au\u00dferdem steigen die ersten Schwei\u00dfperlen auf die Stirn und jede und jeder ist mit der Atmung besch\u00e4ftigt. Wir kommen auf die schmale Stra\u00dfe und folgen ihr \u00fcber 15 km bis zur Gr\u00fcnen Wand H\u00fctte (1.473 m). Dort machen wir zusammen mit den letzten &#8222;Fahrtouristen&#8220; mittag. Gest\u00e4rkt geht es einen wunderbaren Weg hinauf zur Kassler H\u00fctte vorbei an der Materialseilbahntalstation. Der erste Blick auf die H\u00fctte zeigt: Wir sind an der Schneegrenze angelangt. Trotz kalter Temperaturen wagen wir eine Dusche im Freien mit kaltem Wasser. Erfrischung pur. Zwei Br\u00fcder bewirtschaften auf \u00e4u\u00dferst pers\u00f6nliche und liebevolle Weise diese H\u00fctte. Die ganze Gruppe wird begr\u00fc\u00dft, das Essen aufgenommen, das Wetter und die Wege f\u00fcr morgen professionell erkl\u00e4rt und alles in einer wunderbaren Atmosph\u00e4re. Beim Weggehen am n\u00e4chsten Tag waren wir uns alle einig:<a href=\"http:\/\/alpenverein-kassel.de\/kasseler+huette\/aktuelles\/aktuelles.html\" target=\"_blank\"> Diese H\u00fctte kann was!<\/a><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03506.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1514\" title=\"Martin H\u00fcttenwirt\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03506.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Talschlussrundgang und erste &#8222;Schneescharte&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Schon der wunderbare Blick am Vortag\u00a0von der H\u00fctte auf die Lapenscharte (2.701 m) gegen\u00fcber hat uns gezeigt: Wir werden dem Schnee begegnen. Das Wetter war hervorragend: Sonne und k\u00fchle Temperaturen. Die 10 Bergfreunde waren in jeder Hinsicht &#8222;gut beieinander&#8220;. Nicht alle waren \u00fcber eine ganze Woche\u00a0so hoch oben. <a href=\"http:\/\/www.alpenverein-greiz.de\/de\/einrichtungen\/greizer_huette.html\" target=\"_blank\">Die Greizer H\u00fctte &#8222;hinter der Scharte&#8220; ist unser Ziel.<\/a> Wir erleben einen wunderbaren Tag. Wir umrunden auf fast immer dergleichen H\u00f6he den gesamten Talschluss und steigen dann etwa 500 H\u00f6henmeter auf zur Scharte. Die schneebedeckten Steine haben unsere ganze Aufmerksamkeit verlangt. Den &#8222;Schneeweg \u00fcber die Scharte&#8220; haben wir gut gemeistert. Die Kasseler H\u00fcttenwirte haben uns gesagt: Das geht gut &#8211; trotz Schnee. Und es ist wirklich gut gegangen. Der Abstieg auf die Greizer H\u00fctte hat einigen gezeigt, dass &#8222;ihr&#8220; erster 3.000-er (Gigalitz)<a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03620.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1516\" title=\"Gigalitz\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03620.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a> wegen der Schneelage nicht zu machen ist. Schweren Herzens machen wir ein &#8222;Gipfelfoto&#8220; bei der Abzweigung. Die Greizer H\u00fctte emf\u00e4ngt uns wieder sehr gastfreundlich. Mit einigen G\u00e4sten sind wir schon bekannt. Eine Gruppe von Engl\u00e4ndern ist 14 Tage am Berliner Weg unterwegs. Sie verbringen immer zweit Tage auf einer H\u00fctte. Gletscher lachen uns von \u00fcberall her an und die Sonne mit ihren Wolken ist unsere Begleiterin. Es schaut sehr gut aus und &#8222;alle sind gut bei Fuss&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Hinunter &#8211; hinauf &#8211; hinunter und eine unglaubliche Berliner H\u00fctte<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03633.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1517\" title=\"M\u00f6rschenscharte rechts\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03633.jpg?w=112\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" \/><\/a>Schon am Vortag haben wir unseren Abstieg von 400 H\u00f6henmeter und Aufstieg \u00fcber 1.300 H\u00f6henmeter (also mehr als einen Traunstein) zur M\u00f6rschenscharte (2.872 m) vor Augen gehabt. Der 3. GEH-Tag ist aus meiner Sicht immer gepr\u00e4gt vom &#8222;Beisammen-Bleiben&#8220;. Auch wenn die Geschwindigkeit \u00a0der Gruppenteilnehmer noch so unterschiedlich ist, hat es sich bew\u00e4hrt, gemeinsam den Aufstieg zu meistern. Die einen ziehen und die anderen h\u00e4ngen sich an, mental gemeint. Das gibt Kraft. Da ist man f\u00fcr die einen der &#8222;Bremser vorne&#8220; und f\u00fcr die anderen der &#8222;Ermutiger am steilen Weg&#8220;. Am Weg \u00fcber die Scharte stapften wir manchmal bis an die Knie im Schnee. Der letzte steile Teil war mit Seil gut versichert. Genau auf der Scharte machen wir ein Foto &#8211; mitten im Winter. Mit einer wunderbaren Rundumsicht werden wir belohnt. Wir steigen etwa 1 1\/2 Stunden ab und kommen zum Schwarzensteinsee. Die Sonne verleitet zwei MitgeherInnen zum Hineinspringen und wegen der arktischen Wassertemperatur zur schnellen Seeflucht: Erfrierungsgefahr. Wir alle rasten am von der Sonne aufgew\u00e4rmten Stein und liegen fast eine Stunde in der Sonne. Der weitere <a href=\"http:\/\/www.berlinerh\u00fctte.at\/\" target=\"_blank\">Abstieg zur Berliner H\u00fctte<\/a> zeigt, dass wir hier einen alten Weg begehen. Wir sind wirklich \u00fcberrascht von der Gr\u00f6\u00dfe der Berliner H\u00fctte und der Architektur. Der Empfangsraum gro\u00dfz\u00fcgigst und der Speiseraum hat eine H\u00f6he von fast 5 m. <a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03801.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1518\" title=\"Speisesaal\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03801.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Ein eigener &#8222;Damen-Salon&#8220; \u00a0zeigt von der gro\u00dfen Geschichte der einst gr\u00f6\u00dften H\u00fctte der Alpen. In den 20-er Jahren hat ein H\u00fcttenwirt, der auch Architekt war, Spuren hinterlassen. Wir studieren die Geschichte und genie\u00dfen die Zeit. Eine Frage ist immer wieder im Raum: Wie wird das Wetter morgen?<\/p>\n<p><strong>Nur hei\u00dft es improvisieren: Nicht Aufstieg, sondern Umstieg<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03862.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1519\" title=\"Friesenberghaus\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03862.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Sehr gut geschlafen. Weckerl\u00e4uten um 5.30 Uhr. Fr\u00fchst\u00fcck um 6 Uhr. Wir wollten das prognostizierte &#8222;bessere Wetter am Vormittag&#8220; noch nutzen f\u00fcr den Aufstieg zum Sch\u00f6nbichler Horn (3.134 m) und \u00dcbergang zum Furtschaglhaus. Es kam anders: Nebel und Regen. Wir fr\u00fchst\u00fccken doch um 6 Uhr und warten dann bis 8 Uhr. Es wird nicht besser. Was tun? Ein Aufstieg in den Nebel und Schnee kommt f\u00fcr uns nicht in Frage. Wir kreiren eine neue Route: Abstieg zur Breitlahner-H\u00fctte, Fahrt mit dem Bus zum Schlegeis-Speicher bzw. zur Dominikus-H\u00fctte und von dort <a href=\"http:\/\/www.friesenberghaus.at\/html\/navigation.html\" target=\"_blank\">steigen wir auf zum Friesenberghaus<\/a>. Gesagt und genauso getan. Bei unserer Rast auf der Breitlahner H\u00fctte regnet es, ebenso bei der kurzen Busfahrt. Wir steigen aus dem Bus und die Sonne scheint kurz. Dann &#8222;ziehen&#8220; wir in 2 Stunden die 800 H\u00f6henmeter hinauf zum Friesenberghaus, begleitet von Nebelschwaden und kurzen sonnigen Momenten. Gut gelaunt betreten wir unsere h\u00f6chst gelegenen Unterkunft. Der H\u00fcttenwirt hat uns &#8222;\u00fcberholt&#8220; und oben gemeint: &#8222;Ihr gehts guat.&#8220; Balsam auf die Seele. Ich freue mich, dass wir diese H\u00fctte als St\u00fctzpunkt haben, ein wichtiger &#8222;Zeitzeuge gehen Hass und Gewalt&#8220;. <a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03891.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1520\" title=\"Namen\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03891.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Die H\u00fctte wurde von der Sektion Alpenland (j\u00fcdische Alpenvereinsmitglieder, die 1928 aus dem AV in Berlin und Wien ausgeschlossen wurden haben sie darin wieder zusammengetan) 1928-30 erbaut. Heute steht ein Mahnmal vor der H\u00fctte. Jeder Stuhl in der Gaststube tr\u00e4gt auf der R\u00fcckseite den Namen von ermordeten Sektionsmitgliedern. Ganz wenige nur haben die NS-Zeit \u00fcberlebt. Nachdenklichkeit und ein sch\u00f6ner gemeinsamer spielerischer und lustiger Abend beschlie\u00dft den Tag der Improvisation.<\/p>\n<p><strong>Vor dem Ziel ins Tal abgebogen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03884.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1521\" title=\"Liagn\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03884.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Die letzte Rund &#8222;Liagn&#8220; (L\u00fcgen) am Vorabend hat die Fr\u00fchst\u00fcckszeit ergeben: nicht 7 sondern 1\/2 8. Wir h\u00e4tten es nicht &#8222;ausliagn&#8220; m\u00fcssen, weil aufgrund der H\u00f6henlage ohnehin alle fr\u00fcher wach waren. Das Wetter war nicht gerade sonnig. Nebelschwaden und Regen halten uns aber nicht ab, die anberaumten 7-8 Stunden auf die Gamsh\u00fctte anzugehen. \u00a0Der wunderbar angelegte und gef\u00fchrte Weg war gut begehbar. Die beiden ersten Stunden waren vor allem auf nassem Stein vorsichtigst zur\u00fcckzulegen. Dann wurde der Weg immer &#8222;gatschiger&#8220;. Und der Regen hat das alles noch versch\u00e4rft. Wir erinnern uns an die Wegbeschreibung mit dem Wort &#8222;ACHTUNG: Bei N\u00e4sse Rutschgefahr&#8220;. Das verleitet uns nach einem \u00a0gem\u00fctlichen Aufenthalt (mit kurzen sonnigenAbschnitten und wunderbarem Panoramablick) auf der Pitzenalm trotzdem zur Entscheidung: Abstieg ins Tal. <a href=\"http:\/\/www.gamshuette.at\/artikel.php?catid=1\" target=\"_blank\">Ich telefoniere mit der H\u00fctenwirtin von der Gamsh\u00fctte<\/a> und sie kann das sehr gut verstehen, dass wir nicht mehr kommen. <a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03912.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1522\" title=\"Nass\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03912.jpg?w=112\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" \/><\/a>Um 16 Uhr sind wir nach 7 Stunden GEH-Zeit in Rauth s\u00fcdlich von Ginzling bei der Bushaltestelle. Von dort transferieren wir uns nach Mayrhofen und weiter zur\u00fcck nach Ober\u00f6sterreich nicht ohne noch gemeinsam bei einem guten Abendessen die Tage am Berliner H\u00f6henweg zu beschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Fest steht:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03953.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1523\" title=\"Wege oben\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03953.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Wir werden und m\u00fcssen wieder kommen, um die &#8222;ausgelassenen Scharten, Berge und H\u00fctten&#8220; \u00a0kennen zu lernen.<a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03724.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1532\" title=\"sch\u00f6n\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03724.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03718.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1531\" title=\"Winter im Sommer\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03718.jpg?w=112\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03579.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1530\" title=\"blauer Himmel\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03579.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03701.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1529\" title=\"Schneescharten\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03701.jpg?w=112\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03679.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1528\" title=\"aufw\u00e4rts\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03679.jpg?w=112\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03609.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1527\" title=\"Wegsuche\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03609.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03507.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1526\" title=\"G\u00e4ste-Involvierung\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/07\/dsc03507.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Anreise in das Zillertal \u00a0ist an diesem Sonntag 24. Juli 2011 nicht einfach: Wider Erwarten Stau auf der Autobahn in Bayern. Das erinnert uns an die recht einfache Alternative, den Ausgangspunkt f\u00fcr diese Bergwoche in den Zillertaler Alpen mit dem \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel anzusteuern: Zug nach Jenbach und Schmalspurbahn nach Mayrhofen. Noch dazu: Das Wetter &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/berggehen-2011-am-berliner-hohenweg-im-zillertal\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13,16],"tags":[],"class_list":["post-1499","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gehen-pilgern","category-lokal-detektive","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1499","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1499"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1499\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2393,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1499\/revisions\/2393"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1499"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1499"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1499"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}