{"id":1626,"date":"2011-09-30T16:14:08","date_gmt":"2011-09-30T15:14:08","guid":{"rendered":"http:\/\/kaineder.wordpress.com\/?p=1626"},"modified":"2018-01-04T06:58:04","modified_gmt":"2018-01-04T05:58:04","slug":"wie-kommt-das-neue","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wie-kommt-das-neue\/","title":{"rendered":"Wie kommt das Neue?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/09\/img_12181.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1633\" title=\"Saal\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/09\/img_12181.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Es war ein spannender Tag, bei der DOM-Konferenz im Lentos am 29. September 2011. \u00dcber 100 Personen, Frauen und M\u00e4nner, J\u00fcngere und \u00c4ltere, an Tischen zu 10 Personen versammelt, internationale Expertinnen und -experten, eine neugierige Stimmung, deutsche und englische Sprache in einem ausgeglichenen Verh\u00e4ltnis, Unkompliziertheit, eine Stimmung des Hinh\u00f6rens, kr\u00e4ftige Inputs, offene engagierte Diskussionen &#8211; das waren die &#8222;Zutaten&#8220; der Konferenz mit dem Thema: Wie kommt das Neue in die Organisation? Bei mir selber laufen im Hinterkopf die gro\u00dfen gesellschaftlichen Bereiche Wissenschaft, Politik und Kirche mit &#8211; meine Erfahrungsfelder. Mein zuk\u00fcnftiges Interesse gilt den &#8222;Commons&#8220;. Das &#8222;Gemeinwesenohr \u00a0und -auge&#8220; sind hellwach. Einige Weggef\u00e4hrtInnen aus verschiedensten Bereichen sind auch da. Eine Stimmung des Wohlf\u00fchlens und der Erwartung, in einen regen Austausch zu kommen, liegt in der Luft. Die Erwartungen wurden bis sp\u00e4t in die Nacht hinein mehr als erf\u00fcllt.<\/p>\n<p><strong>Das Neue neugierig suchen<\/strong><\/p>\n<p>Es geht mir hier nicht darum, eine Zusammenfassung zu machen. Das kann auf der <a href=\"http:\/\/www.domconference.com\/blog\/\" target=\"_blank\">Website<\/a> und schlie\u00dflich im schriftlichen Bericht nachgelesen werden. Ich denke heute zur\u00fcck und halte fest, was mich &#8222;ber\u00fchrt&#8220; oder &#8222;aufger\u00fcttelt&#8220; hat. Gleich zu Beginn ber\u00fchrt mich die Feststellung: &#8222;Das Neue neugierig suchen&#8220; &#8211; als Voraussetzung f\u00fcr das Gelingen des Tages. Mein Ohr h\u00f6rt dann: &#8222;Die Zukunft nicht vorbereiten, sondern heute schon in der Zukunft leben. Die beste Vorbereitung ist mit \u00dcberraschungen zu leben&#8220; &#8211; und ich denke an das AS-Prinzip von den &#8222;Surprise Factors&#8220; und noch mehr an meinen Weg nach Assisi, der voller \u00dcberraschungen war. Das weite GEHEN als Schule f\u00fcr diese Lebenshaltung, mit \u00dcberraschungen positiv umzugehen.<\/p>\n<p><strong>Time and space<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/09\/img_12191.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1634\" title=\"Cartoon 1\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/09\/img_12191.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Damit das Neue ankommen kann, brauchen Menschen Zeit und Raum: &#8222;People need time an space&#8220; &#8211; so die Expertin aus Italien. Auch Widerstand gegen Neues kommt daher, weil es zu wenig Zeit und Raum gibt, &#8222;Neues aufzunehmen&#8220;. Menschen k\u00f6nnen einzelne &#8222;Neuerungen&#8220; leichter annehmen als einen gro\u00dfen &#8222;Change&#8220; &#8211; und ich bleibe bei Obama h\u00e4ngen. &#8222;Nicely and by the hand&#8220;. Kleine Schritte und &#8222;not to far&#8220;. \u00a0Au\u00dferdem: Jede Ver\u00e4nderung ist vom Affekt her negativ &#8211; und ich denke an unser Bergdorf, wo es auch die schiefe Ebene dorthin gibt, dass alles so bleibt, wie es (nie) war.<\/p>\n<p><strong>Die Gruppe kann Neues leichter schaffen<\/strong><\/p>\n<p>Wer Neues bringt, sollte sich in einer Gruppe verkn\u00fcpfen. Sehr wichtig ist allerdings, &#8222;dass diese von einem positiven Drive gepr\u00e4gt ist&#8220;. Was f\u00f6rdert diesen Drive? Gute Entscheidungsvorg\u00e4nge, Transparenz, eine starke Vision, sinnstiftende T\u00e4tigkeiten f\u00fcr jeden und schlie\u00dflich Lasten gerecht verteilt. Da steht pl\u00f6tzlich im Raum: Wir nutzen die vorhandenen Freir\u00e4ume zu wenig!! Schlie\u00dflich landen wir bei der Weltanschauung (Welt Anschauung) und bei der Sprache &#8211; sp\u00e4testens jetzt denkt und f\u00fchlt der Theologe in mir. &#8222;Ideen kommen von einzelnen, Innovationen von Gruppen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Komplexit\u00e4t als Vielfalt sehen lernen<\/strong><\/p>\n<p>Als besonderes Hindernis f\u00fcr Innovationen wird die Komplexit\u00e4t identifiziert. Diese Komplexit\u00e4t anders denken kann schon einen Ausweg bedeuten. Wissen sollten wir: &#8222;Vielfalt ist f\u00f6rderlich!&#8220; Gesch\u00e4ftsdenken pr\u00e4gt unser Denken und muss Schritt f\u00fcr Schritt durch alternatives Denken ersetzt werden. Balsam auf meine Commons-Seele, wenn das von Wirtschaftsleuten kommt. Dann beginnt ein Experte vom &#8222;Geschichten erz\u00e4hlen&#8220; zu schw\u00e4rmen: &#8222;Der Raum der Konversation sollte durch Bilder und Erfahrungen gepr\u00e4gt sein.&#8220; Jesus als Experte f\u00fcr Neues? Seine Methode ist heute &#8222;in&#8220;. \u00a0Gerade mit Geschichten, Bilder, Filmen, Theater und Bewegung k\u00f6nnen &#8222;Schl\u00fcsselwerte&#8220; sichtbar und erlebbar werden. Damit wird auch Komplexit\u00e4t ver\u00e4ndert und als Vielfalt erlebbar. Positiv Denken &#8211; h\u00f6re ich immer wieder und denke an meine Hand\u00fcbung (15 cm, 7 cm). Ich selber bringe meine Ideen von der &#8222;Flucht aus der Excel-Zelle&#8220; und die Erfahrung von der &#8222;l\u00e4hmenden Magie der Zahlen&#8220; als gro\u00dfe Hindernisse in die Diskussion ein. &#8222;St\u00f6ren sie ihre Organisation&#8220;, sagt dann ein Nachbar und erz\u00e4hlt von Firmenerfahrungen, &#8222;wo die heutigen Hauptgesch\u00e4ftsfelder in den Hinterhofgaragen entwickelt wurden&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Fragen stellen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/09\/img_12231.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1635\" title=\"Cartoon 2\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2011\/09\/img_12231.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>&#8222;Es braucht in einer Organisation Klarheit&#8220; &#8211; und mir kommt die unklare Haltung des Linzer Bischofs in den Sinn: Einmal so und einmal so. &#8222;Stellen sie mehr Fragen und geben sie weniger Antworten und antworten sie nur, wenn sie gefragt werden: aber dann klar und transparent.&#8220; Die Klarheit betrifft: Inhalt &#8211; Rollen &#8211; Entscheidungen &#8211; Transparenz &#8211; Leidenschaft, Begeisterung, Compassion (f\u00fcge ich hinzu). Eine Idee hat nicht gleich F\u00fcsse. Dieser Prozess muss gelernt und gesteuert werden. 1. Die Idee. 2. Die Idee zum Thema machen. 3. Koalitionen f\u00fcr die Idee suchen. 4. Die Idee ausprobieren. 5. Die Idee ratifizieren (F\u00fcsse geben). Und in allem gilt: Fragen st\u00f6ren nie und haben eine ganz gro\u00dfe Macht. Dann erl\u00e4utert der Erfinder der DigiCam anhand der 18-j\u00e4hrigen Entwicklung: Es braucht Geduld, \u00dcberzeugungskraft, Hartn\u00e4ckigkeit und &#8222;Gl\u00fcck&#8220;.<\/p>\n<p>Dieser Tag war ein Gl\u00fcck &#8211; (nicht nur) f\u00fcr mich!<\/p>\n<p>[Die <a href=\"http:\/\/www.domconference.com\/2011\/09\/03\/wissen-in-bildern\/\" target=\"_blank\">Bilder zeigen die Cartoons<\/a>, die w\u00e4hrend des Tages im &#8222;Hintergrund&#8220; entstanden sind.]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war ein spannender Tag, bei der DOM-Konferenz im Lentos am 29. September 2011. \u00dcber 100 Personen, Frauen und M\u00e4nner, J\u00fcngere und \u00c4ltere, an Tischen zu 10 Personen versammelt, internationale Expertinnen und -experten, eine neugierige Stimmung, deutsche und englische Sprache in einem ausgeglichenen Verh\u00e4ltnis, Unkompliziertheit, eine Stimmung des Hinh\u00f6rens, kr\u00e4ftige Inputs, offene engagierte Diskussionen &#8211; &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wie-kommt-das-neue\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16,15],"tags":[],"class_list":["post-1626","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lokal-detektive","category-zukunfstbilder","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1626","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1626"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1626\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2198,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1626\/revisions\/2198"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1626"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1626"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}