{"id":3351,"date":"2012-07-10T16:12:53","date_gmt":"2012-07-10T15:12:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=3351"},"modified":"2018-01-04T06:50:58","modified_gmt":"2018-01-04T05:50:58","slug":"johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/","title":{"rendered":"Johannesweg: In 21 Stunden das eigene Leben &#8222;umpilgern&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4478-2\/\" rel=\"attachment wp-att-3398\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3398\" title=\"Die \u00fcbersichtliche Wanderkarte\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_44781-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_44781-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_44781-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_44781.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Die gut gestaltete Karte zum neuen <a title=\"Johannesweg\" href=\"http:\/\/www.johannesweg.at\" target=\"_blank\">Johannesweg <\/a>auf der <a title=\"Alm B\u00fcro\" href=\"http:\/\/muehlviertleralm.at\/at\/front_content.php?idcat=36\" target=\"_blank\">M\u00fchlviertler Alm<\/a> ist eingepackt. Meine Frau und ich waren uns seit der Er\u00f6ffnung am 24. Juni 2012 einig, dass wird den 72 km langen Rundweg &#8222;gleich einmal gehen wollen&#8220; <em>[21. 7. 2013: Der Weg wurde auf 80 km verl\u00e4ngert].<\/em> \u00a0Bei der Gestaltung der zw\u00f6lf Wegstationen durfte ich ideenm\u00e4\u00dfig mitwirken. Die Inhalte waren vorgegeben. Das erste Juliwochenende war zwei Tage frei. Wir haben vor, die ganze Strecke nicht wie vorgesehen in drei sondern in zwei Tagen zu gehen. Die Erfahrung hat mir gelehrt: Vier Kilometer in der Stunde. Das w\u00e4ren 18 Stunden. Hast und Eile sind nicht des Pilgers Sache. Au\u00dferdem sind die H\u00f6henmeter in dieser Gegend nicht unerheblich. Nach nicht ganz 21 Stunden waren wir wieder am Start angelangt.<\/p>\n<p><strong>Unser Einstieg war nicht der vorgesehene Startpunkt<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4124\/\" rel=\"attachment wp-att-3371\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3371\" title=\"St. Leonhard\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4124-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4124-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4124-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4124.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>St. Leonhard haben wir als Startpunkt f\u00fcr unser Gehen und Pilgern ausgew\u00e4hlt. Das Grab einer guten Freundin (Martha Huber) suchen wir als erstes auf. Gleich an der ersten &#8222;Johannes-Tafel&#8220; begegnen wir Herbert Punz, der die Strecke auf dem Gemeindegebiet von St. Leonhard markiert hat. Gro\u00dfes Lob f\u00fcr ihn und f\u00fcr alle anderen Wegmarkierer. Wunderbar ausgeschildert. Nach etwa zehn Minuten kommen wir zur \u00a0Station Br\u00fcndlkapelle. Eine sch\u00f6ne Kapelle, das Br\u00fcndlwasser flie\u00dft und wir lesen hier aufmerksam am Johannes-Stamm den Lebenstipp des Dermatologen Johannes Neuhofer: &#8222;Werde gro\u00dfz\u00fcgig und strebe nicht gierig nach noch mehr.&#8220; Viele Gespr\u00e4che kommen mir in den Sinn, die sich im Grunde um das &#8222;Loslassen&#8220; drehen. Das Dilemma der Etablierten ist, dass Loslassen und ein freies Zutrauen keinen Platz (mehr) haben. Was nutzt MIR und viel weniger: Was nutzt UNS. Wir trinken vom heilsamen Wasser und gehen den Weg hinunter. Der Aufstieg zum Haiderberg l\u00e4sst die ersten Schwei\u00dfperlen aufkommen und in Langfirling begegnen wir einem \u00fcbergro\u00dfen Florian, der aus der dort gef\u00e4llten Linde geschnitzt wurde. Ein St\u00fcck der wenig befahrenen Stra\u00dfe entlang kommen wir zur Waldfeldkapelle. \u00dcberhaupt: Wir begegnen sehr vielen sehr sch\u00f6n gestalteten Kapellen und Marterln, die wir immer wieder als &#8222;manifestierte Dankbarkeit&#8220; interpretieren.<\/p>\n<p><strong>Schwarze und wei\u00dfe Aist<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4154\/\" rel=\"attachment wp-att-3372\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3372\" title=\"Schwarze und wei\u00dfe Aist\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4154-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4154-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4154-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4154.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Die Augen haben nach zwei Stunden gehen den Kirchturm von Weitersfelden ersp\u00e4ht. Der Weg f\u00fchrt hinunter zum Zusammenfluss von schwarzer und wei\u00dfer Aist. Ein Fischer hat dort Platz genommen. Wir gehen mit dem Johannesweg auf dem Wollness-Weg rund um Weitersfelden. Zwei Liegen wurden dort schon vor Jahren platziert. Die Weisheit des Johannes-Stammes ist auf der Tafel mit der wei\u00dfen Lilie im Stamm aufgeschrieben. &#8222;Sei tolerant gegen\u00fcber deinem Gespr\u00e4chspartner und akzeptiere auch seine Vorstellungen.&#8220; Ein schwarzer und wei\u00dfer Fluss flie\u00dfen hier zusammen. In gro\u00dfer &#8222;Toleranz&#8220; mischt sich das Wasser. Der weitere Weg hat seine Gespr\u00e4chsinhalte gefunden. Wie sehen wir unsere Beziehung, unsere Ehe, unseren Alltag, unser &#8222;Zusammengehen&#8220;? \u00a0Toleranz ist wichtig und doch gibt es noch mehr, um in guter Beziehung zu leben. Es gibt Gespr\u00e4chsstoff f\u00fcr den Weg &#8211; zumindest bis zur n\u00e4chsten Steigung, die Schritt und Atem n\u00e4her zusammenf\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Shorty&#8220; begleitet uns<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4174\/\" rel=\"attachment wp-att-3373\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3373\" title=\"Shorty mit uns auf wundersch\u00f6nen Waldwegen\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4174-112x150.jpg\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4174-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4174-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4174.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>Beim Aufstieg nach Nadelbach gesellt sich ein brauner Dackel zu uns. Wir beide sind keine ausgesprochenen Hundeliebhaber. Er macht aber gleich einen zutraulichen Eindruck und er l\u00e4uft mit uns, als ob er zu uns geh\u00f6ren w\u00fcrde. In Nadelbach haben drei M\u00e4nner, die auf einer Bank die Vormittagssonne genie\u00dfen, gemeint: &#8222;Ach, der geht \u00f6fters wandern mit.&#8220; Ich denke an eine Begebenheit am Weg nach Mariazell, wo auch ein Hund etwa drei Stunden bis Lunz mitgegangen ist und dann wieder zur\u00fcckgefunden hat. So dachte ich auch bei &#8222;Shorty&#8220;, wie wir ihn wegen der kurzen Beine genannt haben. Der Weg f\u00fchrt von Nadelbach kilometerweit auf sch\u00f6nen Naturwegen hinauf zur n\u00f6rdlichsten Stelle, dem Kammererberg auf 980 H\u00f6henmeter. Der Ausblick ist wunderbar. Nat\u00fcrlich geht es, wer weit hinaufgegangen ist, wieder hinunter ins Tal. Weil wir auf der Alm sind, geht es nach Kaltenberg wieder hinauf, wo wir zusammen mit Shorty um 13.45 Uhr im Gasthaus Neubauer ankommen. Wir m\u00fcssen uns rechtfertigen, den Shorty ist der erste, der die Gaststube betritt und gleich einmal unter den Tischen herumschn\u00fcffelt. Die Wirtsleute sind allerdings sehr professionell und hilfsbereit. Shorty wird &#8222;eingefangen&#8220; und mittels Telefon wird ein Abholdienst organisiert. &#8222;Alleine findet er nicht mehr heim&#8220;, haben sie gewusst. Nach kurzer Zeit kommt eine Frau und es hei\u00dft Abschied nehmen von einem lieben Begleiter. Die erste Zeit hinunter am Kreuzweg nach Unterwei\u00dfenbach fehlt er uns direkt etwas. Unser Gespr\u00e4ch geht immer wieder in die Richtung: Wie gehen wir mit &#8222;\u00dcberraschendem&#8220; um? Der letzte Johannes-Stamm an der Aistschlinge bei Weitersfelden hat uns &#8222;mitgegeben&#8220;: Sei hilfsbereit und ein guter Gastgeber. Wir hoffen doch, dass wir f\u00fcr Shorty gute Wanderkollegen waren. Hier in Kaltenberg w\u00e4re normalerweise die Tagesetappe zu Ende. Was t\u00e4ten wir mit dem &#8222;angebrochenen Nachmittag&#8220;? Eben: Wir gehen \u00a0nach einer halben Stunde Pause weiter.<\/p>\n<p><strong>Abstieg und Aufstieg der besonderen Art<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4264\/\" rel=\"attachment wp-att-3376\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3376\" title=\"Am Pilgerpfad\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4264-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4264-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4264-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4264.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Immer wieder begegnen uns am Weg die Folgen von massiven Regeng\u00fcssen. Der steile Kreuzweg hinunter nach Unterwei\u00dfenbach wird gerade gerichtet. Zwei Leute graben h\u00e4ndisch frische Wasserausl\u00e4sse. Es ber\u00fchrt uns, wie sich Menschen hier um diesen Weg k\u00fcmmern. Wir gehen den Kreuzweg hinunter und die Menschen hier gehen ihn normalerweise herauf. Uns steht der Aufstieg aber erst bevor. Durch Unterwei\u00dfenbach gehen wir durch, vorbei am B\u00fcro der M\u00fchlviertler Alm. Das B\u00fcro ist nat\u00fcrlich am Samstag nachmittag \u00a0geschlossen. Wenn offen gewesen w\u00e4re, h\u00e4tten wir nat\u00fcrlich den &#8222;WorkerInnen&#8220; des Johannesweges einen Besuch abgestattet. Der Aufstieg auf den Wegererstein ist unser Kreuzweg, weil er steil ist. 200 H\u00f6henmeter sind zu bew\u00e4ltigen. Begleitet werden wir auf der kommenden Strecke bis zur <a href=\"http:\/\/www.hirschalm.at\" target=\"_blank\">Hirschalm<\/a> vom <a title=\"Pilgerpfad auf der Hirschalm\" href=\"http:\/\/www.pilgerpfad.at\" target=\"_blank\">Pilgerpfad &#8222;In die N\u00e4he Gottes gehen&#8220; <\/a>zu den sieben Sakramenten. Firmung, Eucharistie und Taufe &#8222;liegen am Weg&#8220;. \u00a0Die Texte und &#8222;Verweilorte&#8220; nutzen wir beide, um uns zu sammeln auf das Wesentliche hin. Beim Eucharistie-Platz teilen wir das kleine Brot, das wir mitgenommen haben. Die Hirschalm erreichen wir um 16.15 Uhr und machen dort, weil wir den quirligen Betreiber Josef Aglas pers\u00f6nlich gut kennen, eine Stunde Pause. Er selbst kann sich nur kurz Zeit nehmen, weil er zwei Hochzeitsgesellschaften zu betreuen hat.<\/p>\n<p><strong>Der sch\u00f6nste Blick<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4302\/\" rel=\"attachment wp-att-3377\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3377\" title=\"Beim Gipfelkreuz und unten K\u00f6nigswiesen\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4302-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4302-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4302-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4302.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Um 17.15 Uhr machen wir uns zur letzten Etappe dieses Tages auf. Immer wieder haben wir &#8222;Gipfelkreuz&#8220; geh\u00f6rt und nicht gewusst, wie und was. Der Weg f\u00fchrt uns leicht hinauf und wieder leicht hinunter bis zum kurzen steilen Anstieg zum Gipfelkreuz. Ein wunderbarer Platz mit einer wunderbaren Aussicht. Im Tal unten liegt K\u00f6nigswiesen unser Tagesziel. Ein Radfahrer aus Wien ist zur gleich Zeit oben und so machen wir jeweils voneinander Fotos. Wir sind uns einig: Ein Gipfelerlebnis mitten im M\u00fchlviertel auf 920 m. Wir sind dankbar, hier zu sein und es dr\u00e4ngt uns gar nicht talw\u00e4rts. Es muss aber sein. Nach einem Abstieg von 920 m auf 610 m erreichen wir K\u00f6nigswiesen um 19.15 Uhr. In der Kirche ist gerade der Abendgottesdienst und wir beten das Vater unser mit. 9 1\/2 Stunden Gehzeit liegen hinter uns. Das Wetter war uns wohlgesonnen. Shorty wird wieder daheim sein. Wir genie\u00dfen in trauter Zweisamkeit den Gastgarten der <a title=\"Gasthof Karlinger\" href=\"http:\/\/www.gasthof-karlinger.at\/\" target=\"_blank\">Karlingers<\/a> und lassen den Tag nochmals vor\u00fcber ziehen. Wir sehen ihn als gro\u00dfes Geschenk. Der Hunger ist &#8222;vergangen&#8220; und so brauchen wir nur eine Kleinigkeit. Wer geht, braucht weniger Essen. \u00a0Es war anstrengend &#8211; aber n\u00e4hrend. Die Kraft kommt im Gehen. Wir gehen bald ins Bett, den der morgige Tag beginnt um 4.15 Uhr.<\/p>\n<p><strong>Zu wenig Aufmerksamkeit ist unser &#8222;Vergehen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4343\/\" rel=\"attachment wp-att-3378\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3378\" title=\"Morgenstimmungen\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4343-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4343-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4343-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4343.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4327\/\" rel=\"attachment wp-att-3379\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3379\" title=\"Nebelfetzen\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4327-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4327-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4327-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4327.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4344\/\" rel=\"attachment wp-att-3380\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3380\" title=\"Vater unser Platzerl\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4344-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4344-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4344-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4344.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Es ist noch finster. Leichte D\u00e4mmerung ist um 4.18 Uhr (das zeigt die Uhr am Marktplatz) sp\u00fcrbar. Die Kirche ist leicht beleuchtet. Wir finden wieder unsere Wegmarkierung &#8222;Johannesweg&#8220;. Wir haben gestern schon gesehen, dass klar und gut markiert ist. K\u00f6nigswiesen verlassen wir bergw\u00e4rts. Wir h\u00f6ren Menschen &#8222;gr\u00f6llen&#8220;. Ein Fest neigt sich dem Ende und die akustischen \u00dcberbleibsel h\u00f6ren wir eine Stunde lang. Unglaublich, wie sich das in die tiefe Stille der Gegend bohrt. Bei der Stra\u00dfen\u00fcberquerung \u00fcbersehen wir ein Schild (es ist noch nicht ganz hell) und gehen falsch. Nach etwa einem Kilometer ist uns klar (es wird immer heller), dass wir falsch sind. Wir wagen einen frei gew\u00e4hlten Bogen einen Bach entlang zur\u00fcck auf &#8222;unseren Weg&#8220;. Wir treffen ihn wieder und sind froh. &#8222;Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke&#8220; geht mir und uns durch den Kopf. Wir gehen bergw\u00e4rts durch das nasse Gras. Die Schuhe &#8222;feuchteln&#8220;. <a title=\"Waldviertler Schuhe\" href=\"http:\/\/www.gea.at\/frameset_gehen.html\" target=\"_blank\">Meine Waldviertler<\/a> werden innen aber nicht klassisch nass. Ein Schuh, den ich absolut empfehlen kann f\u00fcr solches Gel\u00e4nde. Nach etwa einer Stunde zeigt sich die Sonne hinter uns und unsere Seele erwacht mit. Wir haben beim Weggehen nichts gegessen. Klares Wasser war heute unser Kaffee. Nach vier Stunden erreichen wir Pierbach auf Wegen mit wunderbaren Aussichten und Stimmungen in der Landschaft. Die Nebelfetzen verziehen sich, der Tau trocknet und unsere Schuhe werden wieder trocken, weil es in diesem Fall Gott sei Dank auf G\u00fcterwegen dahingeht. Im <a title=\"Populorum\" href=\"http:\/\/www.populorum.at\/\" target=\"_blank\">Gasthaus Populorum<\/a> geht gerade jetzt das Tor auf, weil die Kirchenbesucher und wir da sind. F\u00fcr ein wunderbares Fr\u00fchst\u00fcck ist jetzt Zeit. Ein so fr\u00fches Weggehen ist auch an drei Tagen wirklich empfehlenswert.<\/p>\n<p><strong>Mitpilger vor und hinter uns<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4375\/\" rel=\"attachment wp-att-3383\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3383\" title=\"Engelskapelle\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4375-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4375-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4375-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4375.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Eine Frau hat am Weg zu uns gemeint: &#8222;Jetzt mit dem Johannesweg gehen mehr Leute mit Rucksack.&#8220; Klar. Sie sind drei Tage unterwegs und da packt man einiges ein. Sparsam, wenig, aber doch braucht es den Rucksack. An diesem erkennen wir unsere heutigen Mitpilger, die ihren Johannesweg am vorgesehenen Start in Pierbach &#8222;angehen&#8220;. Sie sind einmal vor uns und dann wieder hinter uns. Unser Weg f\u00fchrt uns auf der Stra\u00dfe hinaus zur Abzweigung &#8222;hin\u00fcber zum Irxenmayr&#8220;, wo die Er\u00f6ffnung stattfand. Der Johannesbrunnen und die Engelskapelle mit ihren Johannes-St\u00e4mmen sind ein unvergesslicher Platz. Wir trinken und waschen uns den Schwei\u00df nicht nur von der Stirn. Die Sonne steigt und &#8222;w\u00e4rmt&#8220;. Wir gehen wieder hinunter ins Tal und entlang des Baches hinauf nach Sch\u00f6nau, wo wir um 12.15 Uhr ankommen. Die Kirchenglocken habe wir beim Hinaufgehen geh\u00f6rt. Dort versperrt uns das &#8222;Dorffest&#8220; den Weg. In der k\u00fchlen Kirche halten wir inne und st\u00e4rken uns zu zweit mit einem Grillhenderl. Sollen wir das \u00fcberhaupt essen? Ja, es hat gut getan. Sch\u00f6ne Gespr\u00e4che beim Ankommen dort lassen wir bei uns nachwirken. Eine Dorfgemeinschaft begegnet uns, die wir auch von daheim kennen. Es hei\u00dft aber weiter und laut Karte haben wir noch einige H\u00f6henmeter vor uns. Es geht kontinuierlich nach oben. Der Aufstieg entlang der Speedgleitbahn zum Herrgottsitz fordert mentale St\u00e4rke, weil es die Mittagssonne mit uns sehr gut meint. Nach den mehr als 200 H\u00f6henmetern erwartet uns allerdings ein wunderbarer Ort.<a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4424\/\" rel=\"attachment wp-att-3384\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3384\" title=\"Herrgottsitz\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4424-112x150.jpg\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4424-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4424-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4424.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a> Es kann schon sein, dass sich hier Gott Vater und Gott Mutter niedergelassen haben, &#8222;um das M\u00fchlviertel zu genie\u00dfen&#8220;. Wir machen einige Fotos und unterhalten uns \u00fcber unser Gottesbild: Vater und Mutter. Wenn wir Jesus genau nehmen, dann d\u00fcrfte da oben am Herrgottsitz nur ein Kind Platz nehmen: Er stellte ein Kind in die Mitte. Wir lassen uns f\u00fcllen von diesem kraftvollen Ort und sind bereit, nochmals abzusteigen.<\/p>\n<p><strong>Abstieg und nochmaliger Anstieg<\/strong><\/p>\n<p>Der weite freie Blick auf das M\u00fchlviertel l\u00e4sst uns den Weg \u00fcber Feld- und Wiesenwegen hinunter zur Ruine Prandegg gehen. Ein solcher immer leicht abfallender Weg l\u00e4sst Luft f\u00fcr Gespr\u00e4che. Das genie\u00dfen wir an diesem Johannesweg: Dass er Luft nimmt und Luft gibt im Auf und Ab. Um 14.15 Uhr erreichen wir die Ruine. Die Taverne ist unser Ziel. Etwas trinken und etwas sitzen. Unsere Pilgergef\u00e4hrtInnen nehmen neben uns Platz. Meine Frau wirkt etwas gribbelig. Von unserem <a title=\"Assisi-Gehen\" href=\"http:\/\/www.planetlife.tv\/wordpress\/archives\/tag\/ferdinand-kaineder\" target=\"_blank\">Assisi-Gehen<\/a> wei\u00df ich, dass sie mit zwei Dingen nicht ganz &#8222;locker&#8220; umgehen kann: Den Weg verlieren und Gewitter. Es wird ganz schwarz am Himmel. Ich beruhige und bete innerlich ganz fest, dass es kein Gewitter werden m\u00f6ge. Wir verlassen die Ruine und gehen hinunter an die Aist zur Haselm\u00fchle. Es wird immer dunkler und die ersten Regentropfen erreichen uns. Aber: Es bleibt dabei. Die Regenjacke, die meine Frau \u00fcbergeworfen hat, war &#8222;Drohung&#8220; genug und ein starker Wind hat die Wolken weder verblasen. Danke nach ganz oben. Es h\u00e4tte auch anders sein k\u00f6nnen. Ab der Haselm\u00fchle geht es wieder etwa 250 H\u00f6henmeter aufw\u00e4rts. Schw\u00fcl, 18 Stunden Gehzeit in den Beinen und wir rechnen noch mit zwei Stunden. Oben am Kamm angekommen, geht es in Folge mit einem wunderbaren Blick \u00fcber das M\u00fchlviertel kontinuierlich hinaus nach <a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4460\/\" rel=\"attachment wp-att-3385\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3385\" title=\"Blick auf Start und Ziel St. Leonhard\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4460-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4460-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4460-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4460.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>St. Leonhard, wo wir um 17.15 Uhr ankommen. Ich mache noch einige Fotos, weil mir am Weg einige Ideen f\u00fcr meine Arbeit gekommen sind. Nach dem Dank in der Kirche legen wir uns unter die Linden, Schuhe aus und einfach den Himmel genie\u00dfen. Nicht ganz 21 Stunden haben wir am Weg verbracht. Manchmal z\u00fcgig unterwegs und dann wieder Zeit zum Wahrnehmen, Schauen, Sp\u00fcren und Genie\u00dfen. Bevor wir nach Hause aufbrechen, nehmen wir noch im Gastgarten Platz. &#8222;Wie ist der Weg?&#8220;, h\u00f6ren wir nicht nur einmal. Wir sind uns ganz sicher: Eine gute M\u00f6glichkeit, das eigene Leben in zwei &#8211; besser in drei &#8211; Tagen zu umrunden oder zu &#8222;umpilgern&#8220;.<\/p>\n<p>Immer wieder taucht meine Rechnung auf:<br \/>\n<strong>Gehe drei Tage sieben Stunden und du wirst heilsame Erfahrungen machen.<\/strong><br \/>\nDieser Weg ist bestens dazu geeignet.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4474\/\" rel=\"attachment wp-att-3386\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3386\" title=\"Blick in den Himmel und Blut in den Kopf oder aus den Beinen\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4474-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4474-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4474-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4474.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Facts und unsere Erfahrung:<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Den Weg in drei Tagen zu gehen ist sicherlich die &#8222;richtige&#8220; Entscheidung. Ein langer Tag hat mehr Stunden zum Gehen als manche glauben. <em>[21. 7. 2013: Der Weg ist jetzt auf 80 Kilometer angewachsen. Dh. 2 Gehstunden mehr.]<\/em><\/li>\n<li>Die sehr gut aufbereitete und \u00fcbersichtliche Wanderkarte zum Johannesweg im B\u00fcro der M\u00fchlviertler Alm vorher anfordern.<br \/>\n<em>[21. 7. 2013: Die Wanderkarte ist schon aktualisiert.]<\/em><\/li>\n<li>Bei den Zeitangaben im Internet w\u00fcrden wir einfach jeden Tag eine Stunde dazugeben und das als Netto-Gehzeiten sehen. Das ist relativ leicht machbar.<\/li>\n<li>Der Weg ist toll beschildert und geht ganz selten entlang viel befahrener Stra\u00dfen. Nie gef\u00e4hrlich. Drei &#8222;m\u00e4chtigere Anstiege&#8220; Wegererstein (Unterwei\u00dfenbach &#8211; Hirschalm), Herrgottssitz (nach Sch\u00f6nau) und der Aufstieg nach der Haselm\u00fchle.<\/li>\n<li>Nach zwei bis drei Stunden ist immer Gelegenheit zu einer ausgiebigen Rast. Damit verbunden muss nicht immer Essen sein. Zu viel und zu schwer essen macht m\u00fcde, nimmt Energie und beschwert die F\u00fcsse. Trinken, Suppe, Milch und K\u00e4se, Salat, Studentenfutter usw sind gut f\u00fcr den Weg geeignet. Ich trinke auch gerne Kaffee. Am Weg trinke ich ausschlie\u00dflich und viel Brunnen bzw. Quell- und Bachwasser. Es gibt immer wieder &#8222;Br\u00fcndl&#8220;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/johannesweg-in-21-stunden-das-eigene-leben-umpilgert\/k1024_img_4475\/\" rel=\"attachment wp-att-3387\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3387\" title=\"Sie haben ihren Dienst getan\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4475-112x150.jpg\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4475-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4475-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/K1024_IMG_4475.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>Meine einschneidensten\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Erfahrungen<\/span>\u00a0sammelte ich bei diversen Bergtouren, Zu Fu\u00df vom Bodensee zum Neusiedlersee 2004, <a title=\"Mein Weg nach Assisi\" href=\"http:\/\/www.geschichte-heimat.at\/?buch=89\" target=\"_blank\">Assisi-Gehen 2009<\/a>, Stadtpilgern 2010, als <a title=\"Resumee New Orleans\" href=\"http:\/\/www.planetlife.tv\/wordpress\/archives\/1343\" target=\"_blank\">Vagabund in New Orleans <\/a>2011, <a title=\"Das Ziel lag nicht am Weg\" href=\"http:\/\/www.nachrichten.at\/ratgeber\/reisen\/art119,887806\" target=\"_blank\">Ich ging ins Kloster Volkenroda<\/a> (750 km nach Th\u00fcringen) 2012, beim j\u00e4hrlichen bergGEHEN mit 12-15 Personen, Zu Fu\u00df nach Mariazell (mehrmals f\u00fcnf Tage) und Maria Taferl (2011) usw<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gut gestaltete Karte zum neuen Johannesweg auf der M\u00fchlviertler Alm ist eingepackt. 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