{"id":3891,"date":"2012-12-01T14:55:15","date_gmt":"2012-12-01T13:55:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=3891"},"modified":"2018-01-04T06:47:52","modified_gmt":"2018-01-04T05:47:52","slug":"zu-viel-ist-nicht-genug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/zu-viel-ist-nicht-genug\/","title":{"rendered":"Zuviel ist nicht genug"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/zu-viel-ist-nicht-genug\/k1024_004\/\" rel=\"attachment wp-att-3896\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3896\" title=\"Im Experimentierraum\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/K1024_004-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/K1024_004-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/K1024_004-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/K1024_004.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>&#8222;Am Grabstein des Kapitalismus wird stehen: Zuviel ist nicht genug&#8220;, war einer der letzten S\u00e4tze beim Vortrag von Heini Staudinger am 30. Nov 2012 im <a title=\"Kollegium Petrinum\" href=\"http:\/\/www.petrinum.ac.at\" target=\"_blank\">Petrinum<\/a> in Linz. Altpetriner haben den Altpetriner zum Gespr\u00e4ch eingeladen. Schon einmal habe ich hier erw\u00e4hnt, dass Heini Staudinger nach seiner Matura 1971 mit seinem Freund 1972 mit dem Moped von Schwanenstadt in sechs Monaten nach Tansania gefahren ist. Das hat uns 15-J\u00e4hrige\u00a0damals unglaublich \u00a0fasziniert. Er hat seinen Traum gelebt. Der Abend bestand aus Erz\u00e4hlungen zu seinem Werdegang, zum Entstehen und Wachsen der <a title=\"GEA\" href=\"http:\/\/www.gea.at\" target=\"_blank\">Firma GEA<\/a> und nat\u00fcrlich seiner Auseinandersetzung mit der FMA. Das dabei seine Lebensphilosophie sichtbar, sp\u00fcrbar und erlebbar wurden, versteht sich von selber. Einige dieser anregenden Aussagen und Beispiele teile ich hier.<\/p>\n<p><strong>Brennstoff f\u00fcr die Seele<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Jeder EURO, den ich nicht brauche, erh\u00f6ht meine Freiheit&#8220;, hat er selber als 20-J\u00e4hriger von Marianne Gronemeyer geh\u00f6rt. Das hat ihn gepr\u00e4gt. Heute wei\u00df er und kann best\u00e4tigen: &#8222;Gl\u00fccklich sein und Sklave sein ist nicht mehr geil.&#8220; Er sieht immer mehr Menschen, die in Abh\u00e4ngigkeit gehalten werden und deshalb nicht zum Leben vordringen: &#8222;Je gr\u00f6\u00dfer das Arsenal des Ungelebten, umso aggressiver werden wir.&#8220; Nat\u00fcrlich spricht er die Werbung an, die in uns dauernde Sehns\u00fcchte und das Nie-Genug sch\u00fcrt. Deshalb sind die Werbefachleute auch die teuersten Mitarbeiter. 1997 schlitterte seine Firma in die Krise. Er hat nicht bei den Arbeitern gespart, sondern die teuersten Mitarbeiter &#8211; die Werbeleute &#8211; entlassen: &#8222;Wenn wir die Werbung selber machen, dann sparen wir am meisten.&#8220; Daraus entstand der <a title=\"Brennstoff f\u00fcr die Seele\" href=\"http:\/\/www.w4tler.at\/geaneu\/\" target=\"_blank\">heute 1,4 Millionen Mal gelesene Werbefolder &#8222;Waldviertler&#8220;<\/a>, der nicht nur Produkte anbietet, &#8222;sondern Brennstoff f\u00fcr die Seele liefern sollte&#8220;. Werbung ist f\u00fcr Heini nicht Produkte alleine anbieten, sondern die Seele anr\u00fchren. Nicht das Mehr und Noch-Mehr ist Ziel, sondern die sinnvolle und einfache Nutzung. Die Seele soll beantworten k\u00f6nnen, was wir wirklich brauchen.<\/p>\n<p><strong>Geh, schei\u00df dich nicht an<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/zu-viel-ist-nicht-genug\/k1024_005-2\/\" rel=\"attachment wp-att-3897\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3897\" title=\"Heini Staudinger\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/K1024_005-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/K1024_005-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/K1024_005-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/K1024_005.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>Das aktuelle Heft titelt er mit &#8222;F\u00fcrchte dich nicht&#8220;. Als Christ wei\u00df ich, dass das eine himmlische Botschaft ist, vermittelt \u00fcber die Engel an der Krippe. &#8222;No fear&#8220; habe ich auch in New Orleans immer wieder einmal versp\u00fcrt, am Weg nach Assisi und ins Kloster Volkenroda &#8222;gelernt&#8220;. Das Spiel mit der Abh\u00e4ngigkeit und der damit verbunden Angst wird heute perfekt beherrscht. Immer wieder und immer wieder ermutigt der Altpetriner die anwesenden Altpetriner und nat\u00fcrlich alle ihn umgebenden Menschen mit seiner Grundhaltung,die er irgendwie von den Beatles und dem Let it be herleitet und auf gut ober\u00f6sterreichisch ausdr\u00fcckt: &#8222;Schei\u00df di net an.&#8220; Wegbereiter brauchen Mut. Er hofft, dass die Leute wieder mutiger werden. Dann schildert er die Verh\u00f6rmethoden der FMA. Mit Einsch\u00fcchterung und Androhen von Strafen soll das komplett aus den Fugen geratene Bankensystem allen aufgezwungen werden. Auch da sp\u00fcrt man bei ihn. No fear. Keine Angst. Er wird auch ins Gef\u00e4ngnis gehen, wenn sie es so weitertreiben. Er hat Arbeitspl\u00e4tze geschaffen, die Energiewende vollzogen und hat eine wohlbestellte Firma. Gut, dass er den Beratern der Banken nicht gefolgt ist. Sie h\u00e4tten durch haarstr\u00e4ubende Konstruktionen die Firma ruiniert und den Gewinn erh\u00f6ht. Da hat er seinen zweiten Lebensgrundsatz angewendet. &#8222;Sei do net so deppert.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Gast auf Erden<\/strong><\/p>\n<p>Das, was Staudinger im Streit mit der FMA erlebt, ist ein echter Krimi. Ich hoffe nur, dass die Medien hier dranbleiben. Dieser unerschrockene Waldviertler wird uns das unmenschliche technokratische Gesicht dieser Bankenwelt offenbaren. In seinem Firmenverbund werden die Schw\u00e4cheren geschont und die Starken m\u00fcssen mehr tragen. Nicht so wie die Banken in der EU, wo die Starken die Schwachen noch ausnehmen. Selber ist er mit der Freiheit ausgestattet, die \u00a0auch einen Christenmenschen auszeichnet oder auszeichnen sollte: &#8222;Das Gl\u00fcck liegt nicht im Materiellen, sondern anderswo.&#8220; Deshalb haben sie begonnen, M\u00f6bel zu erzeugen, die unter dem Titel &#8222;Gast auf Erden&#8220; laufen. &#8222;Was brauchst du wirklich&#8220;, hat einen Gespr\u00e4chspartner von Heini dazu gebracht, seine K\u00fcchenbestellung nochmals zu \u00fcberdenken. Die eingesparten 8.000.- EUR hat er Heini f\u00fcr sein <a title=\"Afrika\" href=\"http:\/\/www.w4tler.at\/geaneu\/afrika\" target=\"_blank\">Afrikaprojekt<\/a> \u00fcberwiesen. &#8222;So einfach ginge es&#8220;, meinte er schmunzelnd und gleichzeitig nachdenklich. Das deutsche Nachrichtenmagazin Fokus wird n\u00e4chste Woche einen Bericht machen. Seine Geschichte zieht Gott sei Dank Kreise und ich selber w\u00fcnsche, dass es wieder passiert: David hat Goliath besiegt. Und genau diese Geschichte fand Eingang in die Bibel. Auch da: &#8222;Schei\u00df di net an.&#8220;<\/p>\n<p>Im anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4ch haben wir \u00fcber Gabriel Strenger, dem Psychologen und j\u00fcdischen Mystiker, den ich in Weiz pers\u00f6nlich kennengelernt habe. Er hat dort ganz klare Kriterien erl\u00e4utert, wie wir erkennen, dass Gott am Werk ist: &#8222;Der Teufel macht Angst. Gott macht Mut.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Am Grabstein des Kapitalismus wird stehen: Zuviel ist nicht genug&#8220;, war einer der letzten S\u00e4tze beim Vortrag von Heini Staudinger am 30. Nov 2012 im Petrinum in Linz. Altpetriner haben den Altpetriner zum Gespr\u00e4ch eingeladen. 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