{"id":4044,"date":"2013-02-02T13:28:06","date_gmt":"2013-02-02T12:28:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=4044"},"modified":"2018-01-04T06:46:46","modified_gmt":"2018-01-04T05:46:46","slug":"autofrei-verandert-das-mobilitatsverhalten-nachhaltig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/autofrei-verandert-das-mobilitatsverhalten-nachhaltig\/","title":{"rendered":"Autofrei ver\u00e4ndert das Mobilit\u00e4tsverhalten nachhaltig"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/autofrei-verandert-das-mobilitatsverhalten-nachhaltig\/freiraum_750\/\" rel=\"attachment wp-att-4051\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-4051\" alt=\"Freiraum\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Freiraum_750-150x90.jpg\" width=\"150\" height=\"90\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Freiraum_750-150x90.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Freiraum_750-300x181.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Freiraum_750.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Seit ich in Wien f\u00fcr die Ordensgemeinschaften t\u00e4tig bin, habe ich mein &#8222;Mobilit\u00e4tsverhalten&#8220; grunds\u00e4tzlich von Auto auf \u00d6ffi umgestellt. Das hat mich in meinem Verhalten zur Bewegung von A nach B wirklich ver\u00e4ndert. Nat\u00fcrlich f\u00e4llt mir deshalb die<span style=\"color: #0000ff;\"> <a title=\"EKD Studie Autofasten\" href=\"http:\/\/www.ekd.de\/aktuell_presse\/pm_2013_01_25_18_ekir_autofasten.html\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #0000ff;\">Agenturmeldung<\/span><\/a><\/span> \u00fcber den Erfolg des Autofastens ins Auge. \u00a0Die Fastenzeit ist ja nicht mehr weit. Fasten hat etwas mit Zur\u00fccknehmen zu tun. Oder wie es Sr. Beatrix Mayrhofer in der Linzer Kirchenzeitung f\u00fcr die Orden treffend formuliert: &#8222;Vielleicht will ja Gott, dass wir in dieser wachstumsversessenen Welt vorleben, wie man auch am Abnehmen und Beschr\u00e4nktwerden wachsen kann.&#8220; Sie bezog sich auf die r\u00fcckl\u00e4ufigen Zahlen bei den Frauenorden. Zur\u00fcck zur Fastenzeit und zum Autofasten. Das &#8222;Umsteigen&#8220; auf \u00d6ffis haben nach der Studie zum Autofasten 4% gemacht. Pers\u00f6nlich z\u00e4hle ich mich zu den 4%, weil ich mir nicht mehr vorstellen kann, mit dem Auto Ober\u00f6sterreich, Wien und den Rest von \u00d6sterreich zu verbinden. Das \u00d6ffi-Fahren hat in mir die Haltung und Einstellung zur Welt gepr\u00e4gt und mit den Erfahrungen des Weitgehens verbunden: Die Welt, die Chancen, das Leben, der Weg, die Schienen, die Stra\u00dfen kommen einem entgegen. Das entspannt. N\u00e4hrt das Loslassen. Gibt Neuraum. Eben: Autofrei ver\u00e4ndert das Mobilit\u00e4tsverhalten nachhaltig und es ist f\u00fcr mich ein &#8222;Gewinn&#8220;. Was wie eine Reduktion der individuell gestaltbaren Mobilit\u00e4tsm\u00f6glichkeiten ausschaut, entpuppt sich als neuer und billigerer Freiraum.<\/p>\n<p><strong>Hier die <span style=\"color: #0000ff;\"><a title=\"Kathpress\" href=\"http:\/\/www.kathweb.at\/site\/nachrichten\/database\/52312.html\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #0000ff;\">Kathpress-Meldung <\/span><\/a><\/span>zum Autofasten und zur Studie<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/autofrei-verandert-das-mobilitatsverhalten-nachhaltig\/auto_750\/\" rel=\"attachment wp-att-4052\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-4052\" alt=\"Auto\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Auto_750-150x87.jpg\" width=\"150\" height=\"87\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Auto_750-150x87.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Auto_750-300x174.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Auto_750.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>&#8222;Das hat eine deutsche Studie ergeben, die das Saarbr\u00fccker Sozialforschungsinstitut iSPO im Vorjahr im Auftrag der an der Fastenaktion beteiligten evangelischen Landeskirchen und katholischen Di\u00f6zesen in Deutschland durchgef\u00fchrt hat. Mehr als 50 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie auch nach Ende der Fastenaktion im Alltag h\u00e4ufiger \u00f6ffentliche Verkehrsmittel nutzen und viel bewusster Auto fahren. Etwa vier Prozent haben sogar ganz auf das Auto verzichtet.\u00a0Im Zentrum der Untersuchung stand eine Online-Befragung. Angeschrieben wurden 2.700 Teilnehmer der Aktion &#8222;Autofasten&#8220; aus den Jahren 2010 bis 2012. 725 Personen schickten den Fragebogen zur\u00fcck. Zus\u00e4tzlich zur Online-Befragung wurden Teilnehmer per Telefon-Interview befragt. Zus\u00e4tzlich dazu wurden Verkehrsunternehmen und Umweltverb\u00e4nde um ihre Einsch\u00e4tzung der Aktion gebeten.\u00a0Werner G\u00f6pfert-Divivier vom Sozialforschungsinstitut iSPO: &#8222;Die Aktion Autofasten hat sich bew\u00e4hrt. Sie ist in der \u00d6ffentlichkeit bekannt und hat sich etabliert. Insgesamt ist sie Symbol f\u00fcr die Regionen \u00fcbergreifende Zusammenarbeit der christlichen Kirchen und f\u00fcr die themenzentrierte Zusammenarbeit zwischen kirchlichen und weltlichen Organisationen&#8220;. Zudem habe die Aktion das Potenzial f\u00fcr eine Marke, die f\u00fcr ein Engagement zur Bewahrung der Sch\u00f6pfung und einen schonenden Umgang mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen stehe, so G\u00f6pfert-Divivier.<\/p>\n<p><strong>Spiritualit\u00e4t und Umweltschutz<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den Direktor der Abteilung &#8222;Ziele und Entwicklung&#8220; in der Di\u00f6zese Trier, Gundo Lames, gl\u00fccke es der Aktion Autofasten, &#8222;die Spiritualit\u00e4t des christlichen Fastens mit einem aktuellen, politischen Thema zu verbinden. Damit wird das Fasten neu erkl\u00e4rt und der Einsatz f\u00fcr die Umwelt &#8211; oder christlich f\u00fcr die Sch\u00f6pfung &#8211; betont und beworben&#8220;, so Lames.\u00a0Die Studie enth\u00e4lt aber auch Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Autofastens. Schlie\u00dflich gab beinahe die H\u00e4lfte der Befragten an, dass die Aktion zu wenig Menschen erreiche. Gerade im l\u00e4ndlichen Raum sto\u00dfe die Aktion immer wieder an Grenzen; Verbesserungspotenzial bestehe somit vor allem in der Kommunikationsarbeit.\u00a0In Deutschland wird die heuer in ihr 16. Jahr gehende Aktion Autofasten von den Di\u00f6zesen Trier, Main und Speyer, dem Di\u00f6zesanrat der Katholiken in der Di\u00f6zese Aachen, den evangelischen Kirchen im Rheinland, in Hessen-Nassau und in der Pfalz sowie der katholischen Kirche im Gro\u00dfherzogtum Luxemburg durchgef\u00fchrt. Die beteiligten Kirchen rufen dazu auf, in der Fastenzeit das Auto m\u00f6glichst oft stehen zu lassen. Stattdessen soll das Auto m\u00f6glichst ersetzt werden: durch Radfahren, Busse, Bahnen oder einfach zu Fu\u00df gehen. Kann das Auto nicht ersetzt werden, wird daran appelliert, Sprit sparend zu fahren, Elektromobile zu erproben, Fahrgemeinschaften zu bilden oder das Auto mit anderen zu teilen (&#8222;car-sharing&#8220;).&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit ich in Wien f\u00fcr die Ordensgemeinschaften t\u00e4tig bin, habe ich mein &#8222;Mobilit\u00e4tsverhalten&#8220; grunds\u00e4tzlich von Auto auf \u00d6ffi umgestellt. Das hat mich in meinem Verhalten zur Bewegung von A nach B wirklich ver\u00e4ndert. Nat\u00fcrlich f\u00e4llt mir deshalb die Agenturmeldung \u00fcber den Erfolg des Autofastens ins Auge. \u00a0Die Fastenzeit ist ja nicht mehr weit. 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