{"id":4224,"date":"2013-04-21T19:47:29","date_gmt":"2013-04-21T18:47:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=4224"},"modified":"2018-01-04T06:45:18","modified_gmt":"2018-01-04T05:45:18","slug":"andeutungen-am-tag-der-geistlichen-berufe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/andeutungen-am-tag-der-geistlichen-berufe\/","title":{"rendered":"Andeutungen am Tag der geistlichen Berufe"},"content":{"rendered":"<p>Der 21. April 2013 ist der Tag der geistlichen Berufungen. Es gibt in diesem Zusammenhang viel zu ersp\u00fcren, zu meditieren, zu denken und auch zu handeln. In einer Ansprache habe ich meine Andeutungen gemacht. Der Satz von Adorno bildete den Beginn: &#8222;Es gibt kein richtiges Leben im falschen.&#8220; Mit dem &#8222;bunten prophetischen \u00d6konomen Sedlacek&#8220; fuhr ich weiter: &#8222;Wir streben mit aller Kraft ins Paradies. Sind wir dort, suchen wir mit aller Kraft wieder heraus.&#8220; Er beschreibt damit diese &#8222;bohrende Unzufriedenheit&#8220;, die uns heute in allen Lebensbereichen eingepflanzt wird. Dann erinnere ich mich noch an Clemens Sedmak, der am Samstag in G\u00f6ttweig gemeint hat: &#8222;Wir wissen immer mehr \u00fcber weniger \u00a0bis wir alles \u00fcber nichts wissen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Von Berufs wegen geistliches Leben f\u00f6rdern<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/1500_IMG_9619.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-4228\" alt=\"Aufbl\u00fchen\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/1500_IMG_9619-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/1500_IMG_9619-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/1500_IMG_9619-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/1500_IMG_9619-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/1500_IMG_9619.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>So ein Tag f\u00fcr geistliche Berufe r\u00fcckt jemand oder etwas in die Mitte: &#8222;Menschen mit einem geistlichen Beruf.&#8220; \u00a0Einige sehen da die Frauen und M\u00e4nner, die in den drei Gel\u00fcbden leben und Priester und Diakone. F\u00fcr mich geht der Kreis viel weiter und umfasst genauso die ReligionslehrerInnen, PastoralassistentInnen, JugendleiterInnen, Pfarrgemeinder\u00e4te und alle Menschen, &#8222;die einen pastoralen Dienst tun&#8220;. Das muss oft nicht einmal im \u00fcblichen Rahmen der Kirchen sein. Diese Menschen &#8211; ein wenig z\u00e4hle ich mich dazu &#8211; begegnen dem &#8222;Faktum der Entscheidung&#8220; mit einem &#8222;inneren Abw\u00e4gen&#8220;. Jede und jeder steht vor Entscheidungssituationen: Dort entscheidet die Evidenz. Das Radfahren ohne Bremsen ist klar, wohin es f\u00fchrt. Da entscheidet das Pro und Contra. Vor- und Nachteile sagen mir: Die Haus\u00fcbung kann nach der Schule oder am Abend gemacht werden. In vielen Situationen braucht es aber ein inneres Abw\u00e4gen. Da schweigt die Evidenz und die Kriterien Vor- und Nachteile passen nicht. Denken wir an Partnerschaft, Gesch\u00e4ftsideen, Projekte, Lebenstr\u00e4ume. Ignatius bietet uns da die &#8222;Idee der Waage&#8220; an. Es ist ein inneres Platz nehmen auf der Narbe der Waage (es handelt sich also um keine digitale Waage!!), um zu sp\u00fcren, geht es in Richtung Gott oder b\u00f6se Dynamiken, Gewalt oder Liebe, teuflische Bereicherung oder Hingabe. Geistliche Berufe verstehen etwas von der &#8222;geistlichen Unterscheidung&#8220;. \u00a0Durch regelm\u00e4\u00dfige Meditation und Gebet, durch Beratung und Gespr\u00e4ch und durch &#8222;gutes Tun&#8220; wird es m\u00f6glich, auf der &#8222;Narbe der Waage&#8220; Platz zu nehmen. Es ist gerade auch f\u00fcr junge Menschen eine sch\u00f6ne Aufgabe, hier ihre Berufung zu leben, sich selbst und andere Menschen mit ihrem Leben und Beruf dorthin zu f\u00fchren oder sich f\u00fchren lassen. Ich w\u00fcnsche jungen Menschen eine gro\u00dfe und tiefe Neugierde f\u00fcr ihre eigene pers\u00f6nliche Berufung ganz tief drinnen im Herzen und den Gemeinschaften und Einrichtungen eine ganz gro\u00dfe Weite, diese neuen, oft auch &#8222;neuartigen&#8220; Berufungen annehmen zu k\u00f6nnen. Um Gottes und der Menschen willen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 21. April 2013 ist der Tag der geistlichen Berufungen. Es gibt in diesem Zusammenhang viel zu ersp\u00fcren, zu meditieren, zu denken und auch zu handeln. In einer Ansprache habe ich meine Andeutungen gemacht. 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