{"id":4261,"date":"2013-05-06T15:30:47","date_gmt":"2013-05-06T14:30:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=4261"},"modified":"2018-01-04T06:44:58","modified_gmt":"2018-01-04T05:44:58","slug":"es-gibt-nichts-gratis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/es-gibt-nichts-gratis\/","title":{"rendered":"Es gibt nichts gratis"},"content":{"rendered":"<p>T\u00e4glich dieselbe Situation. Die Beh\u00e4lter der Gratis-Zeitungen vor den \u00d6ffis hier in Wien sind fr\u00fch am Morgen prall gef\u00fcllt. Sp\u00e4t abends sind sie leer und je sp\u00e4ter der Abend, umso mehr ist der Boden der U-Bahn damit gepflastert. In der U-Bahn wird nicht gesprochen, sondern gelesen und geschaut. Der Lesestoff ist gratis.<\/p>\n<p><strong>Gratis? <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/on.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-4262\" alt=\"ON\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/on-150x97.jpg\" width=\"150\" height=\"97\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/on-150x97.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/on-300x194.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/on.jpg 741w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Nicht nur das Wort macht mich stutzig, sondern diese behauptete Tatsache. Schon seit langer Zeit gibt es f\u00fcr mich nichts gratis oder superg\u00fcnstig. Diese \u201eTatsache\u201c wird von mir immer mit der Gegenfrage konfrontiert: Wer hat mir das bezahlt? Anhand dieser Frage wird mir jedes Mal klar, wer von mir etwas will oder wer mit mir etwas im Schilde f\u00fchrt. Bei der Gratis-Zeitung sehe ich das auf den ersten Blick. Die erste Werbeeinschaltung sagt mir: Kauf! Auch Facebook, Twitter und alle Social Media sind \u201egratis\u201c. Wer hat mir das bezahlt? Da ist ein St\u00fcck Werbung und dann wird es schon tiefsinniger. Meine Daten sind \u201eetwas wert\u201c. Ich bekomme nichts gratis, sondern ich gebe mich oder sehr viel Pers\u00f6nliches von mir. Ich bezahle mit mir. \u201eSuperg\u00fcnstige Bankkonditionen\u201c stehen im Raum. Auch hier die Frage: Wer bezahlt den Rest? Auch da sind viele dabei, \u201esich selber schleichend zu verkaufen\u201c. Es gibt nichts gratis. Wer hat mir das bezahlt? Im Endeffekt bin ich es selber. Die Umwege und Schleichwege sind uns nur nicht bewusst. Daher: t\u00e4glich aufwachen und bewusst entscheiden. Es gibt nichts gratis.<\/p>\n<p>[Diesen Kommentar habe ich f\u00fcr das neue <a title=\"ON\" href=\"http:\/\/www.ordensgemeinschaften.at\/images\/publikationen\/on\/ON_13_1_download.pdf\" target=\"_blank\">Ordensmagazin ON<\/a> unter der Ruprik &#8222;wachger\u00fcttelt&#8220; auf der letzten Seite verfasst. Das ON kann tats\u00e4chlich gratis mit einem <a title=\"Email an\" href=\"mailto:medienbuero@ordensgemeinschaften.at\" target=\"_blank\">Email<\/a> bestellt werden.]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>T\u00e4glich dieselbe Situation. Die Beh\u00e4lter der Gratis-Zeitungen vor den \u00d6ffis hier in Wien sind fr\u00fch am Morgen prall gef\u00fcllt. Sp\u00e4t abends sind sie leer und je sp\u00e4ter der Abend, umso mehr ist der Boden der U-Bahn damit gepflastert. In der U-Bahn wird nicht gesprochen, sondern gelesen und geschaut. Der Lesestoff ist gratis. Gratis? 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