{"id":464,"date":"2010-03-31T10:19:35","date_gmt":"2010-03-31T09:19:35","guid":{"rendered":"http:\/\/kaineder.wordpress.com\/?p=464"},"modified":"2018-01-04T07:07:14","modified_gmt":"2018-01-04T06:07:14","slug":"ein-pr-blick-von-ausen-rat-zu-einem-church-relaunch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/ein-pr-blick-von-ausen-rat-zu-einem-church-relaunch\/","title":{"rendered":"Ein PR-Blick von au\u00dfen r\u00e4t zu einem &#8222;Kirchen-Relaunch&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Glaube gibt Halt&#8220; hat die Agentur Como mit der Di\u00f6zese entwickelt. Sabine Schimb\u00f6ck und Gerold \u00d6ller haben sich f\u00fcr die Pastoralkonferenz Linz-Mitte Zeit genommen und &#8222;Impulse aus\u00a0Sicht einer PR- und Werbeagentur&#8220; geliefert.\u00a0 Nachdenklichkeit und ein Blick auf die Chancen waren die Folge der intensiven Auseinandersetzung.<a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/03\/church_relaunch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-468\" title=\"Church_Relaunch\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/03\/church_relaunch.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"99\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Kirche als Marke sehen<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Kirche ist eine Marke, die Werte und Vorstellungen vertritt, die f\u00fcr Menschen relevant sind und dar\u00fcber sollte mehr kommuniziert werden&#8220;, war gleich die Anfangsbehauptung von Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer \u00d6ller, um gleich das Grundproblem anzusprechen: &#8222;Die Kirche besch\u00e4ftigt sich zu viel mit sich selber! Nicht die Leute laufen der Kirche davon, sondern eher die Kirche den Leuten. Angebote kommen deshalb zu wenig hin\u00fcber&#8220;. Die Account-Managerin Schimb\u00f6ck ermutigt die SeelsorgerInnen: &#8222;Immer wieder zu den Leute gehen und von den konkreten Angeboten reden ist heute ganz entscheidend.&#8220; Die Kirche wird als Lebensbegleiterin in sch\u00f6nen und schwierigen Lebenssituationen\u00a0 wie Taufe, Hochzeit, Sterben und Notsituationen gesehen.\u00a0Diese Anl\u00e4sse m\u00fcssen daher gut und professionell begleitet werden.<\/p>\n<p><strong>Meinungsverschiedenheiten und Reformstau verstellen den Blick<\/strong><\/p>\n<p>Meinungsverschiedenheiten \u00fcber Werte, Vorstellungen und die Kirche selber verstellen den Blick f\u00fcr Kirchenmitglieder und Interessierte. &#8222;Was muss zuerst intern gekl\u00e4rt werden und was soll hinaus&#8220;, ist die Kernfrage. Die Basis ist aber\u00a0eine transparente Kommunikation sowohl nach innen als auch nach au\u00dfen.\u00a0\u00a0Bevor es nicht gelingt, die Hauptprobleme intern zu l\u00f6sen, wird jedes Tun nach au\u00dfen davon \u00fcberlagert. \u00d6ller: &#8222;Die Kirche ist gerade dabei, sich zu h\u00e4uten. Sie muss ihre Haltung zu Z\u00f6libat, Sexualit\u00e4t, Frau in der Kirche und Wiederverheiratete neu hervorbringen und an heute anpassen.&#8220; Gerade die TeilnehmerInnen an diesem Gespr\u00e4ch waren sich einig, dass zur Marke Kirche ein faires und geschwisterliches Austragen von Konflikten wesentlich dazugeh\u00f6rt. Gerade\u00a0diese Gespr\u00e4chs- und Hinh\u00f6r-Kultur sind heute gefragt.<\/p>\n<p><strong>Im Wettbewerb der Wahrnehmung\u00a0muss ein &#8222;Church-Relaunch&#8220; kommen<\/strong><\/p>\n<p>Der Mensch ist ein nutzenorientiertes Wesen und fragt immer: Was habe ich davon? Welcher Nutzen oder welche L\u00f6sung ist damit verbunden! Mit dieser Haltung ist positiv umzugehen.\u00a0&#8222;Gerade die Sprache ist alt, unverst\u00e4ndlich und zu viel im MUSS. Es braucht mehr chancenorientierte Kommunikation, ein\u00a0positives Sprechen von Angeboten und vor allem den Sinn dahinter. Als Beispiel nennen sie die\u00a0Ehevorbereitungskurse, die jetzt mehr als\u00a0Verpflichtung kommuniziert werden und zu selten als\u00a0Chance. &#8222;Worte sind zu abstrakt und sagen den Menschen heute nichts mehr. Was ist Anbetung, Beichte?&#8220;, fragen die beiden Kommunikationsexperten von au\u00dfen und wissen aus pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen, dass die Menschen mit diesen\u00a0Floskeln nichts mehr anfangen k\u00f6nnen.\u00a0\u00a0Nicht Kirche oder Pfarre ist das Thema, sondern Glaube, Angebote und der Nutzen f\u00fcr den einzelnen. Sich den Menschen zuwenden und eine Sprache sprechen oder wieder lernen, die die Menschen sprechen. &#8222;Weil wir heute im\u00a0Wettbewerb der Wahrnehmungen<br \/>\n(t\u00e4gl. 8.000 Botschaften) stehen, braucht es Formulierungen, &#8222;die \u00fcberraschen und das Wesentliche treffen&#8220;. Sie sollen von einer Begeisterung und Freiheit kommen, die andere anstecken kann. Deshalb sind sich viel im Klaren:\u00a0&#8222;Es<br \/>\nbraucht Adaptierungen, einen \u201eChurch-Relaunch\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Glaube gibt Halt&#8220; hat die Agentur Como mit der Di\u00f6zese entwickelt. Sabine Schimb\u00f6ck und Gerold \u00d6ller haben sich f\u00fcr die Pastoralkonferenz Linz-Mitte Zeit genommen und &#8222;Impulse aus\u00a0Sicht einer PR- und Werbeagentur&#8220; geliefert.\u00a0 Nachdenklichkeit und ein Blick auf die Chancen waren die Folge der intensiven Auseinandersetzung. 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