{"id":485,"date":"2010-04-08T19:12:13","date_gmt":"2010-04-08T18:12:13","guid":{"rendered":"http:\/\/kaineder.wordpress.com\/?p=485"},"modified":"2018-01-04T07:07:00","modified_gmt":"2018-01-04T06:07:00","slug":"begegnungen-in-verwobenen-zeiten-ausstellung-im-urbi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/begegnungen-in-verwobenen-zeiten-ausstellung-im-urbi\/","title":{"rendered":"Begegnungen in verwobenen Zeiten. Ausstellung im Urbi"},"content":{"rendered":"<div><span style=\"font-family: Helv; font-size: x-small;\"><span style=\"font-family: Helv; font-size: x-small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Das Urbi ist eine Begegnungsplattform. Barbara Hammerl vom Urbi-Team konnte am 7. April 2010 zahlreiche G\u00e4ste zur Ausstellungser\u00f6ffnung im Urbi begr\u00fc\u00dfen. Pfarrer Christian \u00d6hler von der Pfarre Auwiesen in der Tuchfabrik, mit der der K\u00fcnstler Berhard Schinko sehr verbunden ist, er\u00f6ffnete die Ausstellung. Die lyrischen Klangbilder von Bettina Schipp umrahmten die Er\u00f6ffnung.<a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/04\/schinko_schipp_2010_04_07.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-486\" title=\"_Schinko_Schipp_2010_04_07\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/04\/schinko_schipp_2010_04_07.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a><\/p>\n<div><span style=\"font-family: Helv; font-size: x-small;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<p><span style=\"font-family: Helv; font-size: x-small;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong>Ein Lebensfreund spinnt F\u00e4den als Zeichen f\u00fcr das Leben<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Bernhard Schinko, geboren 1957, hat die Webereifachschule in Haslach und die HTL f\u00fcr Textiltechnik in Wien besucht. Seit 1980 ist der K\u00fcnstler bei der Linz Textil besch\u00e4ftigt (Qualit\u00e4tssicherung, Labor). Pfarrer Christian \u00d6hler von Linz-Auwiesen hob bei der Er\u00f6ffnung besonders den Einsatz Schinkos f\u00fcr seine Kolleginnen und Kollegen hervor: &#8222;Du bist immer engagiert in der Gewerkschaftsarbeit, an der Seite der MitarbeiterInnen in einer Branche, die es nicht leicht hat. 16 Jahre k\u00fcmmerst du dich zusammen mit anderen um die Interessen der Menschen und ihrer Arbeit, damit sie nicht vom Kapital an die Wand gespielt werden. Dein Einsatz gilt der Menschenw\u00fcrde in diesem Bereich.&#8220; Schinko hat ein kleines Museum aufgebaut, das leider dem Brand bei der Linz Textil zum Opfer gefallen ist. Unverdrossen nimmt der K\u00fcnstler den Faden wieder auf. &#8222;Da sp\u00fcre ich Kraft und Ausdauer&#8220;, konstatiert \u00d6hler im Rahmen der Ausstellungser\u00f6ffnung.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Schinko arbeitet so wie die l\u00e4ngste Zeit \u00fcber in der Menschheitsgeschichte Textilien verarbeitet wurden. Alle Gewebe bestehen aus Garnen und diese wiederum aus festverbundenen, zusammengedrehten, pflanzlichen Fasern oder tierischen Haaren. Die F\u00e4den werden nicht mit Sch\u00fctzen eingeschossen, sondern alles wird per Hand gearbeitet. Das bringt einen gr\u00f6\u00dferen Freiraum und Schinko arbeitet mit nat\u00fcrlichen Materialien wie Baumwolle und Viscose, die er teilweise selbst f\u00e4rbt.<a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/04\/schipp_schinko_hammerl_ohler_2_2010_04_07.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-487\" title=\"_Schipp_Schinko_Hammerl_\u00d6hler_2_2010_04_07\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/04\/schipp_schinko_hammerl_ohler_2_2010_04_07.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"104\" \/><\/a><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong>Das Urbi als Begegnunsst\u00e4tte in fl\u00fcchtigen Zeiten<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">\u00d6hler fasste die Ausstellung im Urbi so zusammen: &#8222;Immer geht es darum, F\u00e4den miteinander zu kreuzen und auf diese Weise immer neue, ansprechende Formen zu kreieren. Dabei bedienst du dich der Spezialit\u00e4ten in der Texzilerzeugung, die dir vertraut sind, etwa der Frottiertechnik. Der Ausstellung, die ich heute zu er\u00f6ffnen die Ehre habe, hast du den Titel \u201eBegegnungen&#8220; gegeben. Menschen gehen aufeinander zu, gehen wieder auseinander, kehren einander den R\u00fccken zu, um wenig sp\u00e4ter wieder zusammen zu schauen. Das zeigt jenes Bild am Eingang in das Urbi. Begegnung erm\u00f6glichen. Darum geht es auch im urbi. Es sind oft nur fl\u00fcchtige Begegnungen wie es f\u00fcr eine Einkaufspassage charakteristisch ist, Begegnungen im Vor\u00fcbergehen. Deine Bilder laden zu diesen Begegnungen und Gespr\u00e4chen ein.&#8220; Die Ausstelung ist bis 22. Mai von 10-18 Uhr frei zug\u00e4nglich.<a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/04\/urbi_gaste.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-488\" title=\"_Urbi_G\u00e4ste\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/04\/urbi_gaste.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"113\" \/><\/a><\/p>\n<div><span style=\"font-family: Helv; font-size: x-small;\"><span style=\"font-family: Helv; font-size: x-small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Das Urbi ist eine gro\u00dfe Chance. In diesen Tagen haben die 20 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im Urbi bei einem Treffen ge\u00e4u\u00dfert, dass es Zeichen braucht, Zeichen f\u00fcr das Leben und die das Leben n\u00e4hren.\u00a0Diese Bilder sind Zeichen daf\u00fcr. Soweit ich von den dort Engagierten h\u00f6re, werden wir noch mehr Zeichen der Lebendigkeit erleben. Man darf sich freuen.<\/p>\n<div><span style=\"font-family: Helv; font-size: x-small;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 &nbsp; Das Urbi ist eine Begegnungsplattform. Barbara Hammerl vom Urbi-Team konnte am 7. April 2010 zahlreiche G\u00e4ste zur Ausstellungser\u00f6ffnung im Urbi begr\u00fc\u00dfen. Pfarrer Christian \u00d6hler von der Pfarre Auwiesen in der Tuchfabrik, mit der der K\u00fcnstler Berhard Schinko sehr verbunden ist, er\u00f6ffnete die Ausstellung. 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