{"id":4904,"date":"2014-01-20T21:30:37","date_gmt":"2014-01-20T20:30:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=4904"},"modified":"2018-01-04T06:38:39","modified_gmt":"2018-01-04T05:38:39","slug":"die-einsicht-kommt-zu-spaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/die-einsicht-kommt-zu-spaet\/","title":{"rendered":"Die Einsicht kommt (zu) sp\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/unvollendet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-4910\" alt=\"unvollendet\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/unvollendet-112x150.jpg\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/unvollendet-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/unvollendet-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/unvollendet.jpg 548w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>Ich war nicht dort. Die <a href=\"http:\/\/www.kathweb.at\/site\/nachrichten\/database\/60069.html\" target=\"_blank\">Kathpress berichtet \u00fcber ein Gespr\u00e4ch<\/a> zwischen dem Publizisten Peter Huemer und dem Erzbischof von Wien Christoph Sch\u00f6nborn. Der Gespr\u00e4chsort ist f\u00fcr einen Sonntag vormittags um 11 Uhr ungew\u00f6hnlich: Wiener Stadttheater. Eigentlich bin ich solchen inszenierten Gespr\u00e4chen \u00a0gegen\u00fcber skeptisch. Es geht weniger um den Content, als viel mehr um die Bedeutungssteigerung &#8222;beider&#8220; durch den &#8222;Kontext des Events&#8220;. Die Krone und Heute hat das vor Jahren sehr bald &#8222;\u00fcberrissen&#8220;. Ein Kardinal als w\u00f6chentlicher Autor erh\u00f6ht die &#8222;Reputation des Blattes&#8220;. Da lie\u00dfe sich medienpolitisch lange diskutieren. Lassen wir den Aspekt hinten und lesen wir in der Kathpress jene Passage, die mich pers\u00f6nlich heute nachmittags &#8222;getroffen&#8220; hat. Ich habe &#8211; so glaube ich &#8211; die Zeit als Kommunikationsleiter \u00a0und Presseprecher inklusive entpflichtendem Abgang &#8222;gut hinter mit gelassen und fruchbar gemacht im Gehen und Pilgern&#8220;. Die Aussage von Erzbischof Sch\u00f6nborn hat mich aber wieder &#8222;zur\u00fcckversetzt&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Ich klopfe an meine Bischofsbrust<\/strong><\/p>\n<p>Die Kathpress schreibt: &#8222;Dabei lie\u00df der Wiener Erzbischof im Blick auf die Kirchenreformdebatte durchaus aufhorchen: etwa mit dem Eingest\u00e4ndnis, angesichts des p\u00e4pstlichen Anliegens einer &#8222;Dezentralisierung&#8220; der Kirche und einer St\u00e4rkung der ortskirchlichen Eigenverantwortung bislang zu zaghaft in Rom aufgetreten zu sein: &#8222;Da schlage ich an meine Bischofsbrust: Wir haben uns sicher zu wenig getraut, auch zu sagen, was unsere Situation erfordert und wie wir die Dinge sehen&#8220;.&#8220; Das ist zwar selbstkritisch zum Ausdruck gebracht, entspricht aber nicht dem jahrelangen Verhalten der Bischofskollegen Bischof Aichern gegen\u00fcber. Einige f\u00fchrende Bischofskollegen und der Vorsitzende der Bischofskonferenz haben sich aus meiner Sicht und Erfahrung sehr viel zugetraut. Sie haben sich als &#8222;ausf\u00fchrende Organe vatikanischer Machtzirkel bet\u00e4tigt&#8220;. Meine Entpflichtung war auch eine diesbez\u00fcgliche Auftragsarbeit. Viele von denen, die hier im blog \u00a0mitlesen, wissen, dass Bischof Aichern einen breiten R\u00fccken entwickelt hat, &#8222;um die Statthalter Roms und Wiens&#8220; von der Di\u00f6zese Linz in ihrer Entwicklung in die Zukunft fern zu halten. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz war hier \u00e4u\u00dferst umtriebig und hartn\u00e4ckig, &#8222;um die von der privaten Initiative Kathnet aufgelegten Elfer vor dem Tor der Di\u00f6zese Linz zu verwandeln&#8220;. \u00a0Es hat mich immer gewundert, wie anfangs Sch\u00f6nborn und Kapellari als F\u00f6rderer dieser Privatinitiative aufgetreten sind. Was ich hier sagen will: Die Bisch\u00f6fe haben sich nicht zu wenig getraut, sondern in der Kollegialit\u00e4t zu viel getraut gegen die eigenen Kollegen. Heute w\u00e4ren sie froh, wenn sie so zukunftsorientierte und kommunikationsstarke Bischofskollegen wie Aichern, Weber, Stecher h\u00e4tten. Die lebenden Altbisch\u00f6fe sind, wenn sie sich zweimal im Jahr treffen, eine richtige Jugendgruppe. Erfrischend &#8211; wie Franziskus, der Bischof von Rom. Bewundernswert, wie sie diese jahrelangen kollegialen Einengungen alle &#8222;weggesteckt&#8220; haben. Sch\u00f6n, wenn sich der Kardinal jetzt in mutigen Zeiten von oben auch auf den mutigen Weg hier unten in die Zukunft begibt. Andere werden sagen: Lass die Vergangenheit in der Vergangenheit. Ja und nein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich war nicht dort. Die Kathpress berichtet \u00fcber ein Gespr\u00e4ch zwischen dem Publizisten Peter Huemer und dem Erzbischof von Wien Christoph Sch\u00f6nborn. Der Gespr\u00e4chsort ist f\u00fcr einen Sonntag vormittags um 11 Uhr ungew\u00f6hnlich: Wiener Stadttheater. 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