{"id":4935,"date":"2014-01-30T20:39:38","date_gmt":"2014-01-30T19:39:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=4935"},"modified":"2018-01-04T06:38:21","modified_gmt":"2018-01-04T05:38:21","slug":"die-bischoefe-kommen-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/die-bischoefe-kommen-zurueck\/","title":{"rendered":"Die Bisch\u00f6fe kommen zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/lasc.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-4938\" alt=\"lasc\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/lasc-150x112.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/lasc-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/lasc-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/lasc.jpg 459w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Der Ad-limina-Besuch 2014 der \u00f6sterreichischen Bisch\u00f6fe geht zu Ende. Fest steht heute schon, dass der Bischof von Rom einen anderen Stil hat, mit der Ortskirche umzugehen. Er lebt, was er sagt. Er h\u00f6rt tats\u00e4chlich zu und ermutigt. Das ist der Unterschied zu den Vorg\u00e4ngern. In der ZIB haben sie gerade kurz und b\u00fcndig gemeint: &#8222;N\u00e4he und Barmherzigkeit hat Franziskus den Bisch\u00f6fen mitgegeben.&#8220; Und\u00a0<a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1389858741519\/Bischoefe-trafen-Papst-Franziskus-zu-Audienz\" target=\"_blank\">Der Standard <\/a>fast es so\u00a0in Worte: &#8222;Franziskus habe die Bisch\u00f6fe zur N\u00e4he zu den Menschen und zur Barmherzigkeit aufgerufen&#8220;, sagte Lackner. Franziskus sei &#8222;ein gro\u00dfer Zuh\u00f6rer, er gibt den Weg vor, aber es ist keine Einbahnstra\u00dfe&#8220;. Kardinal Christoph Sch\u00f6nborn dankte dem Papst im Rahmen der gemeinsamen Audienz w\u00e4hrend des Ad-limina-Besuchs &#8222;f\u00fcr sein Zeugnis, das so viele Menschen &#8211; unter ihnen viele, die mit der Kirche wenig zu tun haben &#8211; ber\u00fchrt&#8220;. &#8222;Vergesst nicht das Gebet&#8220;, hat er den Bisch\u00f6fen gesagt. Leider erfahren wir ja nicht direkt, was Franziskus gesagt hat, sondern was die Bisch\u00f6fe geh\u00f6rt haben.<\/p>\n<p><strong>Er fordert die Bisch\u00f6fe zum aufrechten Gang heraus<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/meinung\/kommentare\/leitartikel\/1556037\/Franziskus-fordert-die-Bischofe-zum-aufrechten-Gang-heraus\" target=\"_blank\">Dietmar Neuwirth von der Presse<\/a>\u00a0sp\u00fcrt und denkt sich in diese Begegnung des Bischofs von Rom mit seinen \u00f6sterreichischen Kollegen hinein. Er will die ganze Situation und das jahrelange Umfeld inklusive der Gro\u00dfwetterlagen &#8222;einfangen&#8220;. Aus meiner Sicht gelingt es ihm ganz hervorragend, die Prozesse, Bilder, Gef\u00fchlslagen und Herausforderungen klar auf den Punkt zu bringen. Franziskus fordert die unter einem anderen Vorzeichen ernannten Bisch\u00f6fe. Kein Gehorsam ohne Gewissen. Heute habe ich den Eindruck, dass der Selige Franz J\u00e4gerst\u00e4tter \u00a0wirklich mitgeholfen hat: &#8222;Franziskus fordert die Bisch\u00f6fe zum aufrechten Gang heraus.&#8220; Das devote Statthalter-Dasein sollte ein Ende finden. Auch der Kardinal wird einzelne Bisch\u00f6fe nicht mehr dirigieren k\u00f6nnen und k\u00f6nnen wollen. Die Bisch\u00f6fe und Weihbisch\u00f6fe der letzten Jahre waren auch auf ihn zugeschnitten. Ein Professor Schambeck muss auch nicht mehr bei Bischof Kapellari ein und ausgehen, weil dieser meint, \u00fcber diese Schiene &#8222;seinen gew\u00fcnschten Nachfolgerbischof&#8220; zu bekommen.<\/p>\n<p><strong>Mut machen und aufrichten<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Zuh\u00f6ren statt abkanzeln&#8220; lauten die Schl\u00fcsselworte. Was haben Bisch\u00f6fe geschwiegen, wenn von ultrakonservativer Seite engagierte Leute der Kirche, die zusammen mit den Menschen Pfarrgemeinschaften in die Zukunft hinein gestaltet haben, in Verruf gebracht und denunziert. Schweigen und \u00c4ngstlichkeit war da. Zum Teil menschenverachtender Dogmatismus wurde verteidigt. Der von einer kleinen Minderheit und den Medien gesch\u00e4tzte &#8222;Wahrheitsverteidiger&#8220; Krenn &#8211; RIP &#8211; wird heute auch schon einen gr\u00f6\u00dferen Horizont sehen. Zu konkreten Lebenssituationen von Menschen wie Geschiedene, Priester in Beziehungen oder homosexuellen Beziehungsformen wurde &#8222;dogmatisiert&#8220; oder geschwiegen. Von Lebenshilfe, Zuwendung oder offenem Respekt war nicht viel zu sp\u00fcren. Der Bischof von Rom Franziskus gibt vor: Seid den Menschen nahe und \u00fcbt Barmherzigkeit. Gerade den Menschen, die in Not oder in brenzeligen Situationen leben (m\u00fcssen), soll warm ums Herz werden, wenn sie uns Katholiken in der Nachfolge Jesu begegnen. &#8222;Richten wir auf und gehen wir aufrecht in der Spur Jesu,&#8220; k\u00f6nnte Franziskus gesagt haben. Ich wei\u00df nicht warum, aber jetzt f\u00e4llt mir Heini Staudinger ein. Die Bisch\u00f6fe kommen zur\u00fcck. Es liegt an uns, den aufrechten Gang zu gehen.<\/p>\n<p>Der ganze unbedingt lesenswerte <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/meinung\/kommentare\/leitartikel\/1556037\/Franziskus-fordert-die-Bischofe-zum-aufrechten-Gang-heraus\" target=\"_blank\">Kommentar von Dietmar Neuwirth in der Presse vom 31. J\u00e4nner 2014<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ad-limina-Besuch 2014 der \u00f6sterreichischen Bisch\u00f6fe geht zu Ende. Fest steht heute schon, dass der Bischof von Rom einen anderen Stil hat, mit der Ortskirche umzugehen. Er lebt, was er sagt. Er h\u00f6rt tats\u00e4chlich zu und ermutigt. Das ist der Unterschied zu den Vorg\u00e4ngern. In der ZIB haben sie gerade kurz und b\u00fcndig gemeint: &#8222;N\u00e4he &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/die-bischoefe-kommen-zurueck\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,10,1],"tags":[],"class_list":["post-4935","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-orden-kirchen","category-philosophie-theologie","category-allgemein","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4935","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4935"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4935\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4943,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4935\/revisions\/4943"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4935"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4935"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4935"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}