{"id":5358,"date":"2014-05-04T20:42:01","date_gmt":"2014-05-04T19:42:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=5358"},"modified":"2018-01-04T06:35:10","modified_gmt":"2018-01-04T05:35:10","slug":"viel-mehr-und-wesentlich-weniger-in-balance-bringen-helfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/viel-mehr-und-wesentlich-weniger-in-balance-bringen-helfen\/","title":{"rendered":"Viel mehr und wesentlich weniger in Balance bringen helfen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Wesentlich_Logo_250.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-5360\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Wesentlich_Logo_250-150x39.jpg\" alt=\"Wesentlich_Logo_250\" width=\"150\" height=\"39\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Wesentlich_Logo_250-150x39.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Wesentlich_Logo_250.jpg 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Ein Thema, das sich in den letzten Jahren verdichtet hat, ist die Frage nach dem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC1jPnai-YUlBiIMVaFwyvZQ\" target=\"_blank\">Mehr oder Weniger<\/a>. Ein Freund schildert dieser Tage, dass bei ihnen in der Firma wieder Ver\u00e4nderungen anstehen. Sie am Bau &#8222;ganz drau\u00dfen und herunten&#8220; &#8211; wie er sagt &#8211; werden von der Firma gebeten, die &#8222;Einsparungspotentiale zu benennen&#8220;. Sein Ton zu dieser Erz\u00e4hlung hat einen w\u00fctenden Unterton: &#8222;Oben werden es immer mehr und wir unten bekommen immer weniger. Die Arbeit wird mehr und die H\u00e4nde daf\u00fcr sind weniger.&#8220; Kopfsch\u00fctteln, weil aus der Zitrone nichts mehr herauszupressen ist. Es geht nicht mehr weniger. Ich mache ihm den Vorschlag, er soll die Consulter eine Frage mitgeben, die f\u00fcr ihn eine echte Hilfe w\u00e4re. Sage ihnen, du m\u00f6chtest beim n\u00e4chsten Zusammentreffen gefragt werden: &#8222;Wen von uns hier oben k\u00f6nnt ihr hier drau\u00dfen, unten brauchen?&#8220; Diese Tatsache w\u00e4re mehr gutes Leben am Bau und w\u00fcrde die \u00fcberf\u00fcllten B\u00fcros etwas lichten. Oben weniger und unten mehr &#8211; H\u00e4nde und Menschen.<\/p>\n<p><strong>Orden suchen seit Jahrhunderten die Balance von Mehr und Wenige<\/strong>r<\/p>\n<p>Diese Tatsachen ziehen sich durch viele, vielleicht alle Bereiche der Gesellschaft. Immer mehr f\u00fcr oben und immer weniger f\u00fcr unten. Die Eliten treiben die Menschen mit Versprechen und der Weckung von Sehns\u00fcchten zum allgegenw\u00e4rtigen Mehr. Die drei evangelischen R\u00e4te &#8211; Ehelosigkeit, Gehorsam und Armut &#8211; sind f\u00fcr Ordensfrauen und -m\u00e4nner konstitutiv. Individuell leben sie ohne Besitz und G\u00fcter. Was einer Gemeinschaft zur Verf\u00fcgung steht, nutzen sie gemeinsam. Nicht alle bekommen dasselbe, sondern jede und jeder bekommt das, was er oder sie braucht. Das verlangt ein gutes Hinh\u00f6ren, einen Gehorsam aufeinander. Das Zur\u00fcckgeworfen-Sein auf sich selber, weil die ehelose Lebensform einen radikalen Weg der Nachfolge Jesu er\u00f6ffnet, wird f\u00fcr Ordensleute in der Gemeinschaft &#8222;aufgefangen&#8220;. Die Sehnsucht nach mehr Gemeinsam heute ist dort seit Jahrhunderten auf dem Weg. Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine bleibt. Deshalb ist er oder sie in der Gemeinschaft &#8222;eingebunden&#8220;. Das Ich ist im Wir eingebettet und heute w\u00fcrde man von einem &#8222;Cohousing mit spiritueller Ausrichtung&#8220; reden. Strukturell sind die Orden ganz nahe an den Sehns\u00fcchten der jungen Leute heute. Sie sagen zum Gro\u00dfteil: Weniger Einfamilienhaus und mehr gemeinschaftliche Wohnformen. Karriere und Konsum werden zum Teil radikal hinterfragt. Das verbindet Ordensleute und hellwache ZeitgenossInnen. <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC1jPnai-YUlBiIMVaFwyvZQ\" target=\"_blank\">Wir sind in einer Zeit, wo &#8222;Viel&#8220; mit dem &#8222;Weniger&#8220;, das &#8222;Wesentliche&#8220; mit dem &#8222;Mehr&#8220; die Balance sucht<\/a>. Das Ma\u00df finden ist eine besondere Herausforderung. Auch wenn alle Politiker es in alle Mikrofone sagen, dass Wachstum Arbeitspl\u00e4tze schafft. Die wahre Herausforderung besteht heute darin, wie wir Reduktion leben k\u00f6nnen. Das Ziel ist mehr Ausgleich, mehr Gerechtigkeit. Es gibt n\u00e4mlich Menschen, die Reduktion als zynischen Ansatz sehen, weil sie ganz arm oder ganz reich sind. Die <a href=\"http:\/\/www.ordensgemeinschaften.at\/1243-ordensgemeinschaften-oesterreich-startschuss-fuer-aktion-viel-mehr-wesentlich-weniger\" target=\"_blank\">Ordensgemeinschaften wollen ausbalancieren helfen<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Thema, das sich in den letzten Jahren verdichtet hat, ist die Frage nach dem Mehr oder Weniger. Ein Freund schildert dieser Tage, dass bei ihnen in der Firma wieder Ver\u00e4nderungen anstehen. Sie am Bau &#8222;ganz drau\u00dfen und herunten&#8220; &#8211; wie er sagt &#8211; werden von der Firma gebeten, die &#8222;Einsparungspotentiale zu benennen&#8220;. 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