{"id":7289,"date":"2016-12-03T16:18:06","date_gmt":"2016-12-03T15:18:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=7289"},"modified":"2018-01-03T19:01:45","modified_gmt":"2018-01-03T18:01:45","slug":"digitale-medien-nehmen-dem-menschen-die-empathiefaehigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/digitale-medien-nehmen-dem-menschen-die-empathiefaehigkeit\/","title":{"rendered":"Digitale Medien nehmen dem Menschen die Empathief\u00e4higkeit"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Digitale Medien beeintr\u00e4chtigen die Gehirnentwicklung und sie erzeugen Sucht.&#8220; Diese in der langen Menschheitsgeschichte neuesten Medien nehmen dem Menschen &#8222;geistige Arbeit ab&#8220;. Genau das braucht das Gehirn, dass es sich weiterentwickelt. Arbeit. Manfred Spitzer ist kein Unbekannter, weil er in den Talkshows klar Stellung bezieht: Wir sind von der digitalen Demenz bedroht. Gerade die Entwicklung von Kindern ist durch diese &#8222;Ger\u00e4te&#8220; verlangsamt, kommt zum Stillstand. In den <a href=\"http:\/\/www.nachrichten.at\/nachrichten\/kultur\/Durch-digitale-Medien-nimmt-die-Empathie-ab;art16,2418665\" target=\"_blank\">O\u00d6N vom 3. Dezember 2016 <\/a>\u00a0ist es im Interview nachzulesen. Aus Spitzers Sicht sind Weihnachtsgeschenke, &#8222;die ganz ohne Strom auskommen&#8220;, genau die richtigen. Und: &#8222;Musik und Singen, Musizieren macht schlau.&#8220; Und Spitzer verweist auf S\u00fcd-Korea: &#8222;Dort ist die beste digitale Infrastruktur und wir haben genau dort 31% Smartphone-S\u00fcchtige.&#8220; Also: eins, zwei, s\u00fcchtig, vier f\u00fcnf, s\u00fcchtig&#8230;.<\/p>\n<p><strong>Mehr Social Media f\u00fcr Firmen?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Ein Gro\u00dfteil kennt die neuen M\u00f6glichkeiten nicht oder untersch\u00e4tzt sie ma\u00dflos&#8220;, weiss daf\u00fcr ein Experte wie <a href=\"http:\/\/www.dominik-fuertbauer.com\/\" target=\"_blank\">Dominik F\u00fcrtbauer<\/a> ein paar Seiten weiter in derselben Zeitung unter Karriere und Bildung. Er beschreibt die &#8222;Techniken&#8220;, die heute angeblich Leute &#8222;ansprechen&#8220; k\u00f6nnen. Mittlerweile wei\u00df man heute, dass diese Social Media &#8222;Kontakte&#8220; die Leute nicht mehr anr\u00fchren, sie nicht &#8222;\u00fcberzeugen&#8220; oder in irgend einer Form &#8222;tiefer an die Firma, die Organisation, die Partei, die Kirche&#8220; binden. Ich bin nicht grunds\u00e4tzlich gegen die digitale Welt, aber ich bin im Laufe der Jahre sehr skeptisch geworden, was diese Welt wirklich \u00a0(kommt von wirken, bewirken) kann und ob wir das alles wollen, was wir derzeit sehen, erleben, tun. Ich habe in meiner <a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/die-digitalen-kochloeffel-gezielt-weglegen\/\" target=\"_blank\">mehr als dreiw\u00f6chigen radikalen Offline-Zeit<\/a> genossen. Tats\u00e4chliche Begegnungen, viel mehr Weniger, daf\u00fcr mehr Wesentlich. Die Seele hat ruhig geatmet. Susanne Dickstein schreibt daneben ihren Kommentar zu &#8222;Klaviatur der Kan\u00e4le&#8220;. Ihre \u00dcberlegungen im Umgang mit Kunden m\u00fcndet in der Erkenntnis, worauf es tats\u00e4chlich ankommt: &#8222;Den Bedarf des Kunden zu erkennen und mit Empathie und Hausverstand darauf einzugehen.&#8220; Jawohl. Und genau das braucht haptische analoge Begegnungen mit Zeit und Hinwendung zum Menschen. Aber: Mafred Spitzer zeigt uns, was wir gerade mit Social Media verlernen? &#8222;Empathief\u00e4higkeit&#8220;. Wir bewegen uns im Dilemma, im Teufelskreis. Daher immer wieder meine Erfahrung, meine Ansage: Distanz halten und Ger\u00e4te weglegen, immer \u00f6fter tats\u00e4chlich vergessen. Das Leben ist zu wertvoll, um es in den Social Media Kan\u00e4len zu entsorgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Digitale Medien beeintr\u00e4chtigen die Gehirnentwicklung und sie erzeugen Sucht.&#8220; Diese in der langen Menschheitsgeschichte neuesten Medien nehmen dem Menschen &#8222;geistige Arbeit ab&#8220;. Genau das braucht das Gehirn, dass es sich weiterentwickelt. Arbeit. Manfred Spitzer ist kein Unbekannter, weil er in den Talkshows klar Stellung bezieht: Wir sind von der digitalen Demenz bedroht. 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