{"id":7468,"date":"2017-05-30T07:39:00","date_gmt":"2017-05-30T06:39:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=7468"},"modified":"2018-01-03T19:00:14","modified_gmt":"2018-01-03T18:00:14","slug":"das-hat-mir-gut-getan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/das-hat-mir-gut-getan\/","title":{"rendered":"Das hat mir gut getan"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/das-hat-mir-gut-getan\/img_6513_1000\/\" rel=\"attachment wp-att-7472\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-7472\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_6513_1000-150x89.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"89\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_6513_1000-150x89.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_6513_1000-300x178.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_6513_1000-768x456.jpg 768w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_6513_1000.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>&#8222;Jeden Tag raus: Das hat mir gut getan.&#8220; Es gibt Tage, da bewegen sich die Gedanken und der Blick ganz nahe an der Dankbarkeit. Heute ist so ein Tag. Die beschriebene Erfahrung mit &#8222;raus&#8220; stammt von einem jungen krebskranken IT-Experten aus Berlin, beschrieben in der Beilage der ZEIT. Gerade an &#8222;Engstellen&#8220; des Lebens, bei \u00dcberg\u00e4ngen oder grunds\u00e4tzlichen &#8222;Infragestellungen&#8220; hat die Tiefe des Lebens Gelegenheit aufzuleuchten. Was ist wesentlich? Was hilft mir, uns? Was tut uns (miteinander) gut? An den \u00dcberg\u00e4ngen, den Engstellen, den Zwischenr\u00e4umen entsteht jene Erkenntnis und Erfahrung, die sich genauso f\u00fcr einen gelungenen Alltag eignet. Und &#8222;Hochzeiten&#8220; k\u00f6nnen ebenso Weite erm\u00f6glichen und letztendlich auf das wenige Wesentliche reduzieren, zur\u00fcckf\u00fchren helfen. Was kann mir also gut tun?<\/p>\n<p><strong>Heilsame Fantasie.<\/strong> Sch\u00f6ne Gedanken beruhigen den K\u00f6rper. Der Mensch neigt dazu, sich als Opfer der Umst\u00e4nde zu sehen und bekommt damit einen frustrierten Blick. Sudern ist die Folge. Das zieht hinunter. Wenn ich in die Berge gehe, dann \u00fcbe ich immer wieder, mir Bilder &#8222;abzuspeichern&#8220;, die den Alltag aufheben. Sch\u00f6ne Bilder lassen langsamer atmen und angeblich sinkt der Blutdruck. Ein Gef\u00fchl der Ruhe stellt sich ein.<\/p>\n<p><strong>Kr\u00e4fte gut einteilen.<\/strong> Wir sind begrenzt. Ebenso unsere Kr\u00e4fte und M\u00f6glichkeiten. Wer daher seine Vorhaben, seine Aufgaben so einteilt, dass die Kr\u00e4fte reichen, sp\u00fcrt eine tiefe Zufriedenheit. Ein Zuwenig an Herausforderung ist allerdings mindestens so m\u00fchsam wie ein Zuviel. Das Ma\u00df finden. Beim Gehen sp\u00fcre ich das genauso. Ein Schwei\u00dfperle auf der Stirn zeigt von einer guten &#8222;Betriebstemparatur&#8220;. Die Anstrengung ist nicht anstrengend.<\/p>\n<p><strong>An die frische Luft.<\/strong> Da haben wir es. Siehe oben. Die Energie kommt aus der Bewegung. Und jetzt breche ich eine Lanze f\u00fcr die Bewegung in frischer Luft und weniger auf eingeschachtelten Fittnessger\u00e4ten. Es ist die &#8222;frische Luft&#8220; (Sonne, Nebel, Wind, Regen), die die Seele mitn\u00e4hrt und weniger die Videos vor dem Laufband. Dort wird der Mensch eher zur funktionierenden Maschine und da in der Luft zum lebendigen Teil des Kosmos der Natur. Also: Raus, wenn es irgendwie geht.<\/p>\n<p><strong>Die Natur als Apotheke.<\/strong> Andere sagen: Medizin aus der Knolle. Mir ist schon klar, welch gro\u00dfer Segen von den &#8222;chemischen Medikamenten&#8220; ausgeht und ausgegangen ist. Sie wurden f\u00fcr den wirklichen Krankheitsfall gemacht. Mittlerweile geh\u00f6ren sie zum &#8222;Dauerbetrieb&#8220; des Menschen. Dabei hat die Natur f\u00fcr alles ein Kraut wachsen lassen. Schon alleine die Besch\u00e4ftigung mit den nat\u00fcrlichen Kr\u00e4utern, Knollen, Bl\u00fcten oder Heilpflanzen macht uns mental offen f\u00fcr den nat\u00fcrlichen Zugang zu einem gesunden Leben.<\/p>\n<p><strong>Die Kraft der Ber\u00fchrung.<\/strong> Unser K\u00f6rper ist so ausgestattet, dass er auf z\u00e4rtliche Ber\u00fchrung warm reagiert. Ich finde es immer wunderbar, wenn unser fast dreij\u00e4hriges Enkerl mit einem Pinsel daherkommt, das Leiberl auszieht und sagt: &#8222;Bitte&#8220;. Dann fahre ich mit dem Pinsel zart \u00fcber seine Haut und er wird ganz ruhig, er genie\u00dft und genie\u00dft und sp\u00fcrt sich damit selber. So kann er loslassen. Es sind diese Ber\u00fchrungen, die aufbauen.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/das-hat-mir-gut-getan\/img_6512_1000\/\" rel=\"attachment wp-att-7473\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-7473\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_6512_1000-150x113.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"113\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_6512_1000-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_6512_1000-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_6512_1000-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_6512_1000.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Die geerdete Spiritualit\u00e4t.<\/strong> Immer wieder begegne ich Menschen, die sich schwer tun mit &#8222;dem Glauben&#8220;. Sie erleben die Rituale der Kirchen als hohl und floskelhaft. Die Sprache ist unverst\u00e4ndlich und trifft nicht ihre Lebenserfahrung, ihre Sehnsucht. Worin liegt aber diese tiefe Sehnsucht? Wenn ich gefragt werde, was mir wesentlich erscheint, dann sage ich immer : Der Mensch m\u00f6ge spirituell ge\u00f6ffnet bleiben. Wer sich zwischen Himmel und Erde aufgehoben f\u00fchlt, sp\u00fcrt diesen tiefen Halt, ein Aufgehoben sein. Aus meiner Sicht hat Jesus den Menschen damals (und heute) ganz konkret geholfen, sich aufzurichten, aufzuschauen, sich hineinnehmen zu lassen in diese Liebe Gottes. \u00a0Es bleibt die Liebe, die gut tut &#8211; auch wenn wer mit &#8222;Gott&#8220; nicht kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Jeden Tag raus: Das hat mir gut getan.&#8220; Es gibt Tage, da bewegen sich die Gedanken und der Blick ganz nahe an der Dankbarkeit. Heute ist so ein Tag. 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