{"id":8297,"date":"2019-06-04T17:40:37","date_gmt":"2019-06-04T16:40:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=8297"},"modified":"2019-06-16T12:52:04","modified_gmt":"2019-06-16T11:52:04","slug":"viel-zu-viel-zuviel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/viel-zu-viel-zuviel\/","title":{"rendered":"Viel zu viel Zuviel"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/viel-zu-viel-zuviel\/_jetzt_gehen\/\" rel=\"attachment wp-att-8298\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-8298\" src=\"http:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/jetzt_gehen-116x150.jpg\" alt=\"\" width=\"116\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/jetzt_gehen-116x150.jpg 116w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/jetzt_gehen-232x300.jpg 232w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/jetzt_gehen.jpg 498w\" sizes=\"auto, (max-width: 116px) 100vw, 116px\" \/><\/a>Wenn ich gehend unterwegs bin, dann fallen mir die absurdesten und gleichzeitig die wesentlichsten Dinge ein. Die Einsch\u00e4tzung liegt alleine bei mir. Was ist schon absurd? Und was ist wesentlich? Gut, beim Zweiten tue ich mir leichter. Seit Tagen begleitet mich diese Headline. Immer wieder rezitiere ich sie, lasse die Tonalit\u00e4ten herumwandern, betone sie anders, mal schneller mal bed\u00e4chtig und sp\u00fcre: Der Wandel hat genau dieses &#8222;Viel zu viel Zuviel&#8220; neben der Gewohnheit und Bequemlichkeit als den Hauptgegner.<\/p>\n<h3>Das Spiel im Wesentlichen<\/h3>\n<p>Als ich letzten Freitag in Wien bei den #FridaysForFuture mitgegangen bin, sp\u00fcrte ich eine Jugend, die Verantwortung einmahnt gegen\u00fcber der von uns Erwachsenen von ihnen geborgten Zukunft. Da muss etwas neu aufbrechen. Bei uns. 2011 habe ich das Buch von David Boshart &#8222;Age of less&#8220; gelesen. Ein Wirtschafter spricht offen \u00fcber das Weniger. Seit dem begleitet mich die Grundfrage: Wie geht Reduktion? Keine einfache Frage in einem &#8222;Spiel&#8220;, dass das &#8222;Immer-Mehr&#8220; als Spielanleitung hat. Auch bei der Podiumsdiskussion &#8222;<a href=\"https:\/\/www.ordensgemeinschaften.at\/artikel\/4910-wir-sind-greta-podiumsgespraech-zu-klimapolitischen-themen-und-herausforderungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wir sind Greta<\/a>&#8220; im Rahmen der Langen Nacht war es mir ein Anliegen, genau diese Frage in den Mittelpunkt zu r\u00fccken. Und wir waren uns einig, dass ein Weniger von allem eine bessere Lebensqualit\u00e4t bedeutet. Ein Weniger ist nicht wieder mehr, sondern besser. Nicht einfach zu vermitteln, weil man mit Askese oder gar Verzicht heute &#8222;keinen Meter rei\u00dft&#8220;, wie es ein Gespr\u00e4chsteilnehmer nachher ausdr\u00fcckte. Und doch: Es braucht das Mantra, das uns das &#8222;Viel zu viel Zuviel&#8220; \u00fcber den Kopf w\u00e4chst und der Weltkugel die gesunde Zukunftsdrehung nimmt. Der Gedanke an das Wesentliche, das t\u00e4gliche Tun am Wesentlichen entlang kann unsere Befreiung sein und werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich gehend unterwegs bin, dann fallen mir die absurdesten und gleichzeitig die wesentlichsten Dinge ein. Die Einsch\u00e4tzung liegt alleine bei mir. Was ist schon absurd? Und was ist wesentlich? Gut, beim Zweiten tue ich mir leichter. Seit Tagen begleitet mich diese Headline. 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