{"id":8555,"date":"2020-06-16T08:34:10","date_gmt":"2020-06-16T07:34:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=8555"},"modified":"2021-08-31T19:20:56","modified_gmt":"2021-08-31T18:20:56","slug":"wie-soziale-lebewesen-lebendig-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wie-soziale-lebewesen-lebendig-werden\/","title":{"rendered":"Wie soziale Lebewesen lebendig werden"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_9329\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20200510_DreiRaumModell_Kondler_final.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9329\" class=\"wp-image-9329 size-medium\" src=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20200510_DreiRaumModell_Kondler_final-e1630433705644-300x300.jpeg\" alt=\"Dreiraummodell \" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20200510_DreiRaumModell_Kondler_final-e1630433705644-300x300.jpeg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20200510_DreiRaumModell_Kondler_final-e1630433705644-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20200510_DreiRaumModell_Kondler_final-e1630433705644-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20200510_DreiRaumModell_Kondler_final-e1630433705644-768x768.jpeg 768w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20200510_DreiRaumModell_Kondler_final-e1630433705644-1536x1536.jpeg 1536w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20200510_DreiRaumModell_Kondler_final-e1630433705644-2048x2048.jpeg 2048w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20200510_DreiRaumModell_Kondler_final-e1630433705644-750x750.jpeg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9329\" class=\"wp-caption-text\">Die k\u00fcnstlerische Umsetzung meines DREIRAUMMODELLs von Christian Kondler<\/p><\/div>\n<p>Wir wissen heute \u00fcber die lebendig machenden Dynamiken von Organisationen, Betrieben, Vereinen, Bewegungen, Initiativen, Communities und &#8222;soziale Lebewesen&#8220;. Meine Erfahrungen in den letzten Jahren best\u00e4tigen sie. Es geht dabei nicht um die \u201elauten und k\u00fcnstlich erzeugten Attit\u00fcden auf dem Werbemarkt\u201c, sondern um die kraftvollen und nachhaltigen inneren Prozesse und Vorg\u00e4nge, die tiefen Dynamiken des Geistes, der Seele und ihre Bed\u00fcrfnisse. Lebendigkeit ist die Basiskraft f\u00fcr anziehende Kr\u00e4fte. Wo Lebendigkeit, da m\u00f6chte ich mit dabei sein.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Mein DREIRAUMMODELL<\/h3>\n<p>Das DREIRAUMMODELL ist die\u00a0 Konsequenz meiner Erfahrung, die ich in verschiedenen Bereichen im Laufe meines Lebens gesammelt habe. Die Einzelteile waren immer darin hilfreich, Lebendigkeit, Zukunft und wesentliche Aspekte von \u201eGemeinschaften\u201c sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln. Jetzt habe ich es in ein Ganzes zusammengef\u00fcgt.<\/p>\n<p>Das Modell, das Christian Kondler k\u00fcnstlerisch &#8222;eingefangen&#8220; hat, besteht aus R\u00e4umen, Resonanzraumen, Klangr\u00e4umen, Schwingungen zwischen Mitte, R\u00e4nder und in Zwischenr\u00e4umen. Die Erfahrungen zeigen uns: Menschen wollen \u201eMITMACHEN\u201c, &#8222;VERNETZEN&#8220; sich in diesen R\u00e4umen und wollen Dinge, Vorg\u00e4nge, Prozesse, Aufgaben \u201eVERSTEHEN\u201c. Wenn das zusammenschwingt, werden sie begeistert sagen: &#8222;Das ist Unseres. Da mache ich mit.&#8220;<\/p>\n<h3>MITMACHEN<\/h3>\n<p>Durch diesen Raum betreten die meisten Menschen\u00a0 ein neues\u00a0 soziales Lebewesen. Wir haben beispielsweise in unserer Pfarre im M\u00fchlviertel 90 Schl\u00fcssel f\u00fcr das Pfarrzentrum ausgegeben. 90 Personen k\u00f6nnen &#8222;barrierefrei und einfach tun, mittun&#8220;. F\u00fcr ein lustvolles und oft ehrenamtliches Engagement sind Musik (Band, Chor, Konzerte), B\u00fchne (Theater, Inszenierungen), Bewegung (Pilgern, Sport) und Soziale Aktion (lokal, global) die gr\u00f6\u00dften Motivationsfelder und -kr\u00e4fte. Leute wollen sich einbringen, mithelfen, etwas auf die F\u00fc\u00dfe stellen, sich engagieren. Deshalb haben beispielsweise Ordensschulen immer eine B\u00fchne, Musikzimmer mit Instrumenten, einen Sportplatz und soziale Projekte. Schon immer. Wenn sich &#8222;Neue ann\u00e4hern&#8220;, sollten wir diese Fragen attraktiv beantworten k\u00f6nnen: Gibt es f\u00fcr Neue sinnvolle T\u00e4tigkeiten? Gibt es Freiraum f\u00fcr seine, ihre F\u00e4higkeiten und ihr Lebenscharisma, ihre F\u00e4higkeiten?<\/p>\n<h3>VERNETZEN<\/h3>\n<p>Jede Person hat ein individuelles und gemeinsames \u201eLebensnetz\u201c wie Familie, Freunde, Bekannte, ArbeitskollegInnen und HobbykollegInnen. Jede und jeder lebt in einem Netz von Beziehungen verschiedenster Art. Es sind jene Kontakte, die ich \u00fcber Familie, Beruf, Freizeit, Pfarre, Facebook, Signal, Instagram oder Twitter habe. Darin werden Werte hochgehalten, gelebt, propagiert. Rituale im Alltag bzw zu besonderen Anl\u00e4ssen werden kraftvoll und sinnstiftend praktiziert. Zugeh\u00f6rigkeit und Solidarit\u00e4t wird geschaffen, ausgedr\u00fcckt, gepflegt. &#8222;Das Gr\u00f6\u00dfte, was du einem Menschen geben kannst, ist das Gef\u00fchl dazuzugeh\u00f6ren.&#8220; Jede F\u00fchrungskraft hat genau daf\u00fcr Sorge zu tragen.<\/p>\n<h3>VERSTEHEN<\/h3>\n<p>Diesen Raum beschreiten hei\u00dft, \u201eeine Zwiebel sch\u00e4len\u201c. Jede Organisation hat ein WAS (Was tun die da?), ein WIE (Wie tun sie es?) und ganz innen ein WARUM WOZU (Why: Warum, wozu tun sie es?). Die Menschen h\u00e4ngen am WAS und heute vor allem am WIE. Dabei ist entscheidend, dass das WARUM WOZU in heutiger Sprache und in ansprechenden Bildern anschlussf\u00e4hig und kurz ausgedr\u00fcckt oder &#8211; noch besser &#8211; erz\u00e4hlt werden kann. Als Ausgangspunkt gilt: Die Menschen wissen \u201evon uns\u201c zuerst einmal nichts. Diese Chance gilt es zu n\u00fctzen.\u00a0 Zuerst ganz tief hinh\u00f6ren, ganz Ohr werden, sich auf den Empf\u00e4nger &#8222;einstellen&#8220;. Dann erst gilt es, unsere Geschichten, Vorhaben, Erlebnissen und Wertigkeiten zu erz\u00e4hlen. Haptisch und digital. So vermischen sich die Lebenswelten der Menschen mit den Lebensideen des jeweiligen &#8222;sozialen Lebewesens&#8220; wie eine Firma, einen Verein, eine Community.<\/p>\n<h3>R\u00c4UME achtsam DURCHGEHEN<\/h3>\n<p>Beim &#8222;Durchgehen&#8220; der drei R\u00e4ume werden dazu &#8222;Mitte, R\u00e4nder und Zwischenr\u00e4ume&#8220; sp\u00fcrbar. In der Geschwindigkeit des Gehens ist die st\u00e4rkste Wahrnehmung daf\u00fcr. Alles beginnt mit mir, mit uns. Hier und jetzt. Dazu braucht es die Bereitschaft f\u00fcr Neue, f\u00fcr Neues mit den Neuen. In der Balance mit dem Bew\u00e4hrten. Es lohnt sich, diese drei R\u00e4ume drei Tage, drei Halbtage oder jeweils mindestens drei Stunden in &#8222;Walks&#8220;, Workshops, erlebnisorientierten Seminaren und Einzelgespr\u00e4chen \u201esp\u00fcrbar anzuschauen\u201c. Wege in die Zukunft werden so klarer, Furcht vergeht, Mut steigt auf und Vertrauen verbreitet sich. Wir sehen: Fremdes bereichert und Gemeinschaft h\u00e4lt.<\/p>\n<p><em>Genau diese Prozesse zu begleiten, anzuleiten und zu coachen sehe ich als meine Aufgabe und mein professionelles <span style=\"color: #ff6600;\">Angebot<\/span>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wissen heute \u00fcber die lebendig machenden Dynamiken von Organisationen, Betrieben, Vereinen, Bewegungen, Initiativen, Communities und &#8222;soziale Lebewesen&#8220;. 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