{"id":859,"date":"2010-08-31T09:18:06","date_gmt":"2010-08-31T08:18:06","guid":{"rendered":"http:\/\/kaineder.wordpress.com\/?p=859"},"modified":"2018-01-04T07:04:15","modified_gmt":"2018-01-04T06:04:15","slug":"es-ist-der-blick-von-unten-der-den-blick-von-oben-entlarvt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/es-ist-der-blick-von-unten-der-den-blick-von-oben-entlarvt\/","title":{"rendered":"Es ist der Blick von unten, der den Blick von oben entlarvt."},"content":{"rendered":"<p dir=\"ltr\"><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/08\/fritz_2010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-864\" title=\"Fritz\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/08\/fritz_2010.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Fritz K\u00e4ferb\u00f6ck-Stelzer beschreibt im Pfarrblatt Oktogon der Pfarre Leonding die Situation einer Verk\u00e4uferin so: &#8222;Eine Verk\u00e4uferin, Ende 30, erz\u00e4hlt mir: Sie arbeitet 30 Stunden und verdient daf\u00fcr 750 Euro. Als Alleinerzieherin kann und will sie nicht mehr arbeiten, weil sie auch Zeit f\u00fcr ihre Tochter braucht. Tragisch ist, dass am Ende des Monats das Minus am Konto immer gr\u00f6\u00dfer wird, obwohl sie arbeitet. Eigentlich m\u00f6chte sie weg, aber wo findet man in Zeiten wie diesen eine andere Arbeit. Sie m\u00f6chte zumindest soviel verdienen, dass sie gut durchkommt.&#8220;<\/p>\n<p dir=\"ltr\">\u00a0<strong>Schwerpunkt:\u00a0Um der Menschen willen<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">\u00a0Fritz K\u00e4ferb\u00f6ck-Stelzer weist in seinem Beitrag auf die jahrelangen Bem\u00fchungen der Betriebseelsorge hin, gute und gerechte Arbeit f\u00fcr alle zu erm\u00f6glichen. Der Treffpunkt Mensch und Arbeit in Nettingsdorfersrtra\u00dfe 58 in Haid arbeitet seit einem guten Jahrzehnt in einem B\u00fcndnis f\u00fcr Arbeit und soziale Gerechtigkeit u.a. mit dem \u00d6GB Linz-Land und dem Dekanat Traun an menschenw\u00fcrdigen Verh\u00e4ltnissen in der Arbeitswelt. Allj\u00e4hrlich rufen sie etwa am 8. Dezember gemeinsam zum \u201eKauf-nix-Tag&#8220; auf. An diesem Tag im Jahr soll der Einkauf bewusst unterbrochen werden zugunsten eines Tages der Gemeinschaft. Auch den \u201efreien Sonntag&#8220; bringen sie immer wieder zur Sprache. Sonntag \u2013 zusammen fr\u00fchst\u00fccken, Zeit f\u00fcr Langeweile, gemeinsam Spielen, Gottesdienst, Vormittag mit der leeren Stra\u00dfenbahn fahren, s\u00fc\u00dfes Nichtstun.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong>\u00a0Solidarisch\u00a0am Sch\u00f6pfungsauftrag mitarbeiten<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/08\/betriebsbesuch_2010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-865\" title=\"Betriebsbesuch\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/08\/betriebsbesuch_2010.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Es ist der gr\u00f6\u00dfere Zusammenhang, aus dem dieses Engagement mit viel Ausdauer kommt: \u201eKirche in der Arbeitswelt bedeutet, mitzugehen mit den Menschen, den Wandlungen der Arbeits- und Lebenswelten Aufmerksamkeit zu schenken und immer wieder zu fragen, wie es m\u00f6glich ist, gute Arbeit und gutes Leben f\u00fcr alle zu verwirklichen. Die Arbeitswelt soll immer wieder im Alltag der Kirche sichtbar, h\u00f6rbar und sp\u00fcrbar werden, damit Arbeit wieder das werden kann, als das sie uns gegeben wurde: Mithilfe und Mitarbeit am Sch\u00f6pfungsauftrag Gottes. Biblische Hoffnungsgeschichten ermutigen uns, immer wieder neu an die Ver\u00e4nderbarkeit der Welt zu glauben. Sie weisen auf den Weg der unbedingten Gleichheit der Menschen hin, wo niemand sich \u00fcber den anderen erheben darf. \u201eDa ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau. Denn ihr seid alle eins in Christus Jesus.&#8220; (Gal 3,28f.). Wir wollen als Kirche den Traum eines solidarischen Zusammenlebens aller Menschen weitertr\u00e4umen und an der Umsetzung mitarbeiten.&#8220;<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong>\u00a0Die glaubw\u00fcrdige Seite<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/08\/arbeitslosenfruhstuck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-866\" title=\"Arbeitslosenfr\u00fchst\u00fcck\" src=\"http:\/\/kaineder.files.wordpress.com\/2010\/08\/arbeitslosenfruhstuck.jpg?w=150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a>Die Region Linz wird dieses soziale Anliegen verschiedentlich betonen, vor allem auch in den Pfarrbriefen darstellen und daran erinnern, dass Kirche, die Pfarren und seelsorglichen Einrichtungen sich der \u201ejesuanischen H\u00fcrde&#8220; aus Mt. 25 stellen wollen: \u201eWas ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.&#8220; Bei allen verdunkelten Seiten und Erscheinungsbildern der Kirche ist das die hoffnungsvolle und glaubw\u00fcrdige Seite. Das hei\u00dft nicht einfach fromm zu sein oder gar zu tun, sondern tatkr\u00e4ftig Partei ergreifen,\u00a0den Blick von unten her sch\u00e4rfen und anpacken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fritz K\u00e4ferb\u00f6ck-Stelzer beschreibt im Pfarrblatt Oktogon der Pfarre Leonding die Situation einer Verk\u00e4uferin so: &#8222;Eine Verk\u00e4uferin, Ende 30, erz\u00e4hlt mir: Sie arbeitet 30 Stunden und verdient daf\u00fcr 750 Euro. Als Alleinerzieherin kann und will sie nicht mehr arbeiten, weil sie auch Zeit f\u00fcr ihre Tochter braucht. 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