{"id":8865,"date":"2019-11-30T08:19:13","date_gmt":"2019-11-30T07:19:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=8865"},"modified":"2019-11-30T08:25:57","modified_gmt":"2019-11-30T07:25:57","slug":"begegnungszonen-schaffen-den-synaptischen-menschentyp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/begegnungszonen-schaffen-den-synaptischen-menschentyp\/","title":{"rendered":"Begegnungszonen schaffen den synaptischen Menschentyp"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/fff-014.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-8870\" src=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/fff-014-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/fff-014-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/fff-014-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/fff-014-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/fff-014-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Im FALTER-maily#76 greift Klaus N\u00fcchtern einen Gedanken auf, der das Prinzip Begegnungszone thematisiert. Wir erinnern uns an die lautstarken Auseinandersetzungen um die Mariahilferstra\u00dfe in Wien vor Jahren. Fast w\u00e4re die Auto-Welt von Wien aus zugrunde gegangen. Heute ist der Nutzen der Begegnungszonen von allen erkannt, auch von den fr\u00fcher dagegen k\u00e4mpfenden Gesch\u00e4ftsleuten. Beim abendlichen Griff in die Kassa sp\u00fcren sie es. Zwei Gesellschaftskonzepte haben gerungen. Das synaptische Menschenbild ist etabliert.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Disziplin oder Begegnung<\/h3>\n<p>Das Prinzip Begegnungszone bringt einen neuen neuen Typus von VerkehrsteilnehmerIn herovr bzw erfordert ihn. Die Philosophin Isolde Charim hat im Buch \u201eIch und die Anderen\u201c die Stra\u00dfenverkehrsordnung und die Begegnungszone als zwei unterschiedliche Gesellschaftskonzepte beschrieben. Die StVO repr\u00e4sentiert eine Disziplinarmacht, deren Regeln alle unterworfen sind. Die Begegnungszone dereguliert und schafft Freiraum: Es ist nicht immer und \u00fcberall klar, wer wann was zu tun und zu lassen hat. Folge: \u201eDie Unsicherheit des Einzelnen erzeugt eine sicherere Gesamtsituation.\u201c\u00a0 Die StVO f\u00f6rdert Law-and-Order-Typen, die sturheil dieselben Regeln befolgen. Die Begegnungszone bringt hingegen \u201epluralisierte Subjekte\u201c herovr, aufmerksam und souver\u00e4n in der Haltung, keine \u00fcbergeordneten Autorit\u00e4t bed\u00fcrfend. Sie machen sich das selbst untereinander aus. Die B\u00fcrgerin, der B\u00fcrger wird wieder zum denkenden und verantwortenden Subjekt. Eine gute Entwicklung, das Prinzip Begegnungszone. Neue, sich verkn\u00fcpfende, synaptische Menschen werden dort gebildet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im FALTER-maily#76 greift Klaus N\u00fcchtern einen Gedanken auf, der das Prinzip Begegnungszone thematisiert. 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