{"id":9147,"date":"2020-03-19T12:34:50","date_gmt":"2020-03-19T11:34:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/?p=9147"},"modified":"2020-03-19T12:46:31","modified_gmt":"2020-03-19T11:46:31","slug":"oekosoziale-wende-und-wirtschaft-jetzt-unmittelbar-koppeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/oekosoziale-wende-und-wirtschaft-jetzt-unmittelbar-koppeln\/","title":{"rendered":"\u00d6kosoziale Wende und Wirtschaft jetzt unmittelbar koppeln"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/wende1-005-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9151\" src=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/wende1-005-300x202.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/wende1-005-300x202.jpg 300w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/wende1-005-1024x688.jpg 1024w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/wende1-005-150x101.jpg 150w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/wende1-005-768x516.jpg 768w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/wende1-005-1536x1032.jpg 1536w, https:\/\/www.kaineder.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/wende1-005-2048x1376.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>&#8222;Ich frage mich, ob soviel Geld, das zurecht f\u00fcr &#8222;die Wirtschaft&#8220; in die Hand genommen wird, nicht mit der bis vor kurzem diskutierten \u00f6kosozialen Wende gekoppelt werden k\u00f6nnte. Krise hei\u00dft ja auch Chance f\u00fcr Ver\u00e4nderung. Ein Zur\u00fcck zum Ist-Zustand davor kann es ja nicht sein.&#8220; So schreibt <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/christianwlaschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Christian Wlasch\u00fctz<\/a> in einem Posting heute auf FB. Er schreibt: &#8222;k\u00f6nnte&#8220;.\u00a0 Aus meiner Sicht muss dort &#8222;muss&#8220; stehen. Ich bin \u00fcberzeugt, er meint das auch so.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Jetzt ist nachhaltige Ver\u00e4nderung angesagt<\/h3>\n<p>&#8222;Das anzuregen &#8211; die \u00f6kosoziale Koppelung der nun freigegebenen Gelder zur St\u00e4rkung &#8222;der&#8220; Wirtschaft und zur F\u00f6rderung kleiner, solidarischer, lokaler Wirtschaftsformen &#8211; ist wohl nun unser aller Aufgabe, da die PolitikerInnen gerade wohl weniger den Kopf frei haben daf\u00fcr.&#8220; Die Direktorin der <a href=\"https:\/\/www.ksoe.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ksoe<\/a> Magdalena Holztrattner antwortet in einem Kommentar auf das Posting von Christian Wlasch\u00fctz. Genau so. Gestern habe ich selber ein Posting von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dialog.heini\/about\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wolfgang Bartsch<\/a> aus Wien (meine sieben Wienjahre schlagen durch) mit dem Satz geteilt: Genau das wollte ich auch gerade schreiben, Wolfgang. Auch hier eine Koppelung an das \u00f6kosoziale Neue, wenn er schreibt: &#8222;Wohl keine \u00f6sterreichische Regierung h\u00e4tte ca. 40 Milliarden und mehr f\u00fcr einen sozial-\u00f6kologischen Umbau des Gesellschafts-, Wirtschafts- und Steuersystems zur Verf\u00fcgung gestellt, um eine nachhaltigere und sozial wie \u00f6kologisch gerechtere Zukunft grundzulegen. Die Frage ist nur, ob nicht schon mit heute eine ernsthafte politische Diskussion \u00fcber die Ausgestaltung eines solchen &#8222;Wirtschaftspakets&#8220; starten sollte. Denn keiner kann ernsthaft glauben, dass es &#8211; wenn wir nicht darin perspektivisch wesentliche Aspekte sozial und \u00f6kologisch gerechter Transformation einbauen &#8211; weitere \u00e4hnlich dotierte Summen in den n\u00e4chsten 5 bis 10 Jahren in diese Richtung geben wird. Kann die \u00dcberwindung der zu erwartenden Corona-Rezession nur im undifferenzierten Wiederankurbeln des &#8222;Wachstumsparadigmas&#8220; auf den Status quo ante liegen?&#8220; Auch aus meiner Sicht nat\u00fcrlich nein. Dass die Regierung derzeit keinen Fokus auf die &#8222;sozial-\u00f6kologische Transformation&#8220; legt, kann ich verstehen.<\/p>\n<h3>Legislative soll Ver\u00e4nderung\u00a0 jetzt vorbereiten<\/h3>\n<p>Aber Wolfgang beantwortet das recht trefffend: &#8222;W\u00e4hrend haupts\u00e4chlich die exekutive Gewalt im Staat\u00a0 mit dem Krisenmanagement besch\u00e4ftigt ist und sein soll, k\u00f6nnte die Legislative das pathetische Geschwurbel nationaler Schulterschl\u00fcsse bereits wieder hinter sich lassen und in eine diesbez\u00fcglich konstruktive und kontroversielle politische Diskussion einsteigen. Idealerweise unter aktiver Beteiligung jener Teile einer Zivilgesellschaft, der bis vor kurzem &#8211; zumindest laut ver\u00f6ffentlichter Meinung &#8211; Klimaschutz und Nachhaltigkeit zum Kernanliegen geworden zu sein schien.&#8220; Ob die Krise eine Chance f\u00fcr alle wird oder wieder nur f\u00fcr einige wenige, wird heute entschieden.\u00a0 Vorhin habe ich mit Sr. Beatrix Mayrhofer, die fr\u00fcheren Pr\u00e4sidentin der Frauenorden, lange telefoniert. Wir waren wie fr\u00fcher schnell am Punkt, dass eine Lebensweise entlang von #einfach #gemeinsam und #wach jetzt gut wachsen sollte und k\u00f6nnte. Das reduzierte, langsame und familienbezogene Leben lernen wir gerade. Das ist gerade bei Homeoffice und daneben Kinder eine echte Herausforderung. Der Zusammenhalt, die Hilfsbereitschaft und Kreativit\u00e4t hin zum #gemeinsam ist \u00fcberall sichtbar. Und jene Entscheidungen kritisch zu hinterfragen, wie es Florian Klenk gestern im Falter-Maily\u00a0 angesprochen hat, die jetzt getroffen werden, verlangt ein #wach, ein hellwaches und kritisches Bewusstsein.\u00a0 Wir fahren gerade in die Kurve, haben daf\u00fcr die Geschwindigkeit drastisch verringert.\u00a0 Es ist Kurve Richtung \u00f6kosoziale Wirtschaft. <a href=\"http:\/\/www.vatican.va\/content\/francesco\/de\/encyclicals\/documents\/papa-francesco_20150524_enciclica-laudato-si.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LaudatoSi<\/a> geht uns dabei zu Hilfe als Orientierung und Handlungsanleitung. Und der <a href=\"http:\/\/klimapilgern.at\/category\/rucksack-der-alternativen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rucksack der Alternativen<\/a> beim Klimapilgern 2015, den wir von Wien nach Salzburg gef\u00fcllt haben, ist eine Fundgrube.\u00a0 Aber: Zu viele trauen dieser Kurve nicht. Sie stehen da und warten auf die alte Gerade, wo sie wieder richtig Gas geben k\u00f6nnen. Aus heutiger Sicht in die falsche Richtung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Ich frage mich, ob soviel Geld, das zurecht f\u00fcr &#8222;die Wirtschaft&#8220; in die Hand genommen wird, nicht mit der bis vor kurzem diskutierten \u00f6kosozialen Wende gekoppelt werden k\u00f6nnte. Krise hei\u00dft ja auch Chance f\u00fcr Ver\u00e4nderung. 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