Die gut gestaltete Karte zum neuen Johannesweg auf der Mühlviertler Alm ist eingepackt. Meine Frau und ich waren uns seit der Eröffnung am 24. Juni 2012 einig, dass wird den 72 km langen Rundweg „gleich einmal gehen wollen“ [21. 7. 2013: Der Weg wurde auf 80 km verlängert].  Bei der Gestaltung der zwölf Wegstationen durfte ich ideenmäßig mitwirken. Die Inhalte waren vorgegeben. Das erste Juliwochenende war zwei Tage frei. Wir haben vor, die ganze Strecke nicht wie vorgesehen in drei sondern in zwei Tagen zu gehen. Die Erfahrung hat mir gelehrt: Vier Kilometer in der Stunde. Das wären 18 Stunden. Hast und Eile sind nicht des Pilgers Sache. Außerdem sind die Höhenmeter in dieser Gegend nicht unerheblich. Nach nicht ganz 21 Stunden waren wir wieder am Start angelangt.

Unser Einstieg war nicht der vorgesehene Startpunkt

St. Leonhard haben wir als Startpunkt für unser Gehen und Pilgern ausgewählt. Das Grab einer guten Freundin (Martha Huber) suchen wir als erstes auf. Gleich an der ersten „Johannes-Tafel“ begegnen wir Herbert Punz, der die Strecke auf dem Gemeindegebiet von St. Leonhard markiert hat. Großes Lob für ihn und für alle anderen Wegmarkierer. Wunderbar ausgeschildert. Nach etwa zehn Minuten kommen wir zur  Station Bründlkapelle. Eine schöne Kapelle, das Bründlwasser fließt und wir lesen hier aufmerksam am Johannes-Stamm den Lebenstipp des Dermatologen Johannes Neuhofer: „Werde großzügig und strebe nicht gierig nach noch mehr.“ Viele Gespräche kommen mir in den Sinn, die sich im Grunde um das „Loslassen“ drehen. Das Dilemma der Etablierten ist, dass Loslassen und ein freies Zutrauen keinen Platz (mehr) haben. Was nutzt MIR und viel weniger: Was nutzt UNS. Wir trinken vom heilsamen Wasser und gehen den Weg hinunter. Der Aufstieg zum Haiderberg lässt die ersten Schweißperlen aufkommen und in Langfirling begegnen wir einem übergroßen Florian, der aus der dort gefällten Linde geschnitzt wurde. Ein Stück der wenig befahrenen Straße entlang kommen wir zur Waldfeldkapelle. Überhaupt: Wir begegnen sehr vielen sehr schön gestalteten Kapellen und Marterln, die wir immer wieder als „manifestierte Dankbarkeit“ interpretieren.

Schwarze und weiße Aist

Die Augen haben nach zwei Stunden gehen den Kirchturm von Weitersfelden erspäht. Der Weg führt hinunter zum Zusammenfluss von schwarzer und weißer Aist. Ein Fischer hat dort Platz genommen. Wir gehen mit dem Johannesweg auf dem Wollness-Weg rund um Weitersfelden. Zwei Liegen wurden dort schon vor Jahren platziert. Die Weisheit des Johannes-Stammes ist auf der Tafel mit der weißen Lilie im Stamm aufgeschrieben. „Sei tolerant gegenüber deinem Gesprächspartner und akzeptiere auch seine Vorstellungen.“ Ein schwarzer und weißer Fluss fließen hier zusammen. In großer „Toleranz“ mischt sich das Wasser. Der weitere Weg hat seine Gesprächsinhalte gefunden. Wie sehen wir unsere Beziehung, unsere Ehe, unseren Alltag, unser „Zusammengehen“?  Toleranz ist wichtig und doch gibt es noch mehr, um in guter Beziehung zu leben. Es gibt Gesprächsstoff für den Weg – zumindest bis zur nächsten Steigung, die Schritt und Atem näher zusammenführt.

„Shorty“ begleitet uns

Beim Aufstieg nach Nadelbach gesellt sich ein brauner Dackel zu uns. Wir beide sind keine ausgesprochenen Hundeliebhaber. Er macht aber gleich einen zutraulichen Eindruck und er läuft mit uns, als ob er zu uns gehören würde. In Nadelbach haben drei Männer, die auf einer Bank die Vormittagssonne genießen, gemeint: „Ach, der geht öfters wandern mit.“ Ich denke an eine Begebenheit am Weg nach Mariazell, wo auch ein Hund etwa drei Stunden bis Lunz mitgegangen ist und dann wieder zurückgefunden hat. So dachte ich auch bei „Shorty“, wie wir ihn wegen der kurzen Beine genannt haben. Der Weg führt von Nadelbach kilometerweit auf schönen Naturwegen hinauf zur nördlichsten Stelle, dem Kammererberg auf 980 Höhenmeter. Der Ausblick ist wunderbar. Natürlich geht es, wer weit hinaufgegangen ist, wieder hinunter ins Tal. Weil wir auf der Alm sind, geht es nach Kaltenberg wieder hinauf, wo wir zusammen mit Shorty um 13.45 Uhr im Gasthaus Neubauer ankommen. Wir müssen uns rechtfertigen, den Shorty ist der erste, der die Gaststube betritt und gleich einmal unter den Tischen herumschnüffelt. Die Wirtsleute sind allerdings sehr professionell und hilfsbereit. Shorty wird „eingefangen“ und mittels Telefon wird ein Abholdienst organisiert. „Alleine findet er nicht mehr heim“, haben sie gewusst. Nach kurzer Zeit kommt eine Frau und es heißt Abschied nehmen von einem lieben Begleiter. Die erste Zeit hinunter am Kreuzweg nach Unterweißenbach fehlt er uns direkt etwas. Unser Gespräch geht immer wieder in die Richtung: Wie gehen wir mit „Überraschendem“ um? Der letzte Johannes-Stamm an der Aistschlinge bei Weitersfelden hat uns „mitgegeben“: Sei hilfsbereit und ein guter Gastgeber. Wir hoffen doch, dass wir für Shorty gute Wanderkollegen waren. Hier in Kaltenberg wäre normalerweise die Tagesetappe zu Ende. Was täten wir mit dem „angebrochenen Nachmittag“? Eben: Wir gehen  nach einer halben Stunde Pause weiter.

Abstieg und Aufstieg der besonderen Art

Immer wieder begegnen uns am Weg die Folgen von massiven Regengüssen. Der steile Kreuzweg hinunter nach Unterweißenbach wird gerade gerichtet. Zwei Leute graben händisch frische Wasserauslässe. Es berührt uns, wie sich Menschen hier um diesen Weg kümmern. Wir gehen den Kreuzweg hinunter und die Menschen hier gehen ihn normalerweise herauf. Uns steht der Aufstieg aber erst bevor. Durch Unterweißenbach gehen wir durch, vorbei am Büro der Mühlviertler Alm. Das Büro ist natürlich am Samstag nachmittag  geschlossen. Wenn offen gewesen wäre, hätten wir natürlich den „WorkerInnen“ des Johannesweges einen Besuch abgestattet. Der Aufstieg auf den Wegererstein ist unser Kreuzweg, weil er steil ist. 200 Höhenmeter sind zu bewältigen. Begleitet werden wir auf der kommenden Strecke bis zur Hirschalm vom Pilgerpfad „In die Nähe Gottes gehen“ zu den sieben Sakramenten. Firmung, Eucharistie und Taufe „liegen am Weg“.  Die Texte und „Verweilorte“ nutzen wir beide, um uns zu sammeln auf das Wesentliche hin. Beim Eucharistie-Platz teilen wir das kleine Brot, das wir mitgenommen haben. Die Hirschalm erreichen wir um 16.15 Uhr und machen dort, weil wir den quirligen Betreiber Josef Aglas persönlich gut kennen, eine Stunde Pause. Er selbst kann sich nur kurz Zeit nehmen, weil er zwei Hochzeitsgesellschaften zu betreuen hat.

Der schönste Blick

Um 17.15 Uhr machen wir uns zur letzten Etappe dieses Tages auf. Immer wieder haben wir „Gipfelkreuz“ gehört und nicht gewusst, wie und was. Der Weg führt uns leicht hinauf und wieder leicht hinunter bis zum kurzen steilen Anstieg zum Gipfelkreuz. Ein wunderbarer Platz mit einer wunderbaren Aussicht. Im Tal unten liegt Königswiesen unser Tagesziel. Ein Radfahrer aus Wien ist zur gleich Zeit oben und so machen wir jeweils voneinander Fotos. Wir sind uns einig: Ein Gipfelerlebnis mitten im Mühlviertel auf 920 m. Wir sind dankbar, hier zu sein und es drängt uns gar nicht talwärts. Es muss aber sein. Nach einem Abstieg von 920 m auf 610 m erreichen wir Königswiesen um 19.15 Uhr. In der Kirche ist gerade der Abendgottesdienst und wir beten das Vater unser mit. 9 1/2 Stunden Gehzeit liegen hinter uns. Das Wetter war uns wohlgesonnen. Shorty wird wieder daheim sein. Wir genießen in trauter Zweisamkeit den Gastgarten der Karlingers und lassen den Tag nochmals vorüber ziehen. Wir sehen ihn als großes Geschenk. Der Hunger ist „vergangen“ und so brauchen wir nur eine Kleinigkeit. Wer geht, braucht weniger Essen.  Es war anstrengend – aber nährend. Die Kraft kommt im Gehen. Wir gehen bald ins Bett, den der morgige Tag beginnt um 4.15 Uhr.

Zu wenig Aufmerksamkeit ist unser „Vergehen“

Es ist noch finster. Leichte Dämmerung ist um 4.18 Uhr (das zeigt die Uhr am Marktplatz) spürbar. Die Kirche ist leicht beleuchtet. Wir finden wieder unsere Wegmarkierung „Johannesweg“. Wir haben gestern schon gesehen, dass klar und gut markiert ist. Königswiesen verlassen wir bergwärts. Wir hören Menschen „gröllen“. Ein Fest neigt sich dem Ende und die akustischen Überbleibsel hören wir eine Stunde lang. Unglaublich, wie sich das in die tiefe Stille der Gegend bohrt. Bei der Straßenüberquerung übersehen wir ein Schild (es ist noch nicht ganz hell) und gehen falsch. Nach etwa einem Kilometer ist uns klar (es wird immer heller), dass wir falsch sind. Wir wagen einen frei gewählten Bogen einen Bach entlang zurück auf „unseren Weg“. Wir treffen ihn wieder und sind froh. „Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke“ geht mir und uns durch den Kopf. Wir gehen bergwärts durch das nasse Gras. Die Schuhe „feuchteln“. Meine Waldviertler werden innen aber nicht klassisch nass. Ein Schuh, den ich absolut empfehlen kann für solches Gelände. Nach etwa einer Stunde zeigt sich die Sonne hinter uns und unsere Seele erwacht mit. Wir haben beim Weggehen nichts gegessen. Klares Wasser war heute unser Kaffee. Nach vier Stunden erreichen wir Pierbach auf Wegen mit wunderbaren Aussichten und Stimmungen in der Landschaft. Die Nebelfetzen verziehen sich, der Tau trocknet und unsere Schuhe werden wieder trocken, weil es in diesem Fall Gott sei Dank auf Güterwegen dahingeht. Im Gasthaus Populorum geht gerade jetzt das Tor auf, weil die Kirchenbesucher und wir da sind. Für ein wunderbares Frühstück ist jetzt Zeit. Ein so frühes Weggehen ist auch an drei Tagen wirklich empfehlenswert.

Mitpilger vor und hinter uns

Eine Frau hat am Weg zu uns gemeint: „Jetzt mit dem Johannesweg gehen mehr Leute mit Rucksack.“ Klar. Sie sind drei Tage unterwegs und da packt man einiges ein. Sparsam, wenig, aber doch braucht es den Rucksack. An diesem erkennen wir unsere heutigen Mitpilger, die ihren Johannesweg am vorgesehenen Start in Pierbach „angehen“. Sie sind einmal vor uns und dann wieder hinter uns. Unser Weg führt uns auf der Straße hinaus zur Abzweigung „hinüber zum Irxenmayr“, wo die Eröffnung stattfand. Der Johannesbrunnen und die Engelskapelle mit ihren Johannes-Stämmen sind ein unvergesslicher Platz. Wir trinken und waschen uns den Schweiß nicht nur von der Stirn. Die Sonne steigt und „wärmt“. Wir gehen wieder hinunter ins Tal und entlang des Baches hinauf nach Schönau, wo wir um 12.15 Uhr ankommen. Die Kirchenglocken habe wir beim Hinaufgehen gehört. Dort versperrt uns das „Dorffest“ den Weg. In der kühlen Kirche halten wir inne und stärken uns zu zweit mit einem Grillhenderl. Sollen wir das überhaupt essen? Ja, es hat gut getan. Schöne Gespräche beim Ankommen dort lassen wir bei uns nachwirken. Eine Dorfgemeinschaft begegnet uns, die wir auch von daheim kennen. Es heißt aber weiter und laut Karte haben wir noch einige Höhenmeter vor uns. Es geht kontinuierlich nach oben. Der Aufstieg entlang der Speedgleitbahn zum Herrgottsitz fordert mentale Stärke, weil es die Mittagssonne mit uns sehr gut meint. Nach den mehr als 200 Höhenmetern erwartet uns allerdings ein wunderbarer Ort. Es kann schon sein, dass sich hier Gott Vater und Gott Mutter niedergelassen haben, „um das Mühlviertel zu genießen“. Wir machen einige Fotos und unterhalten uns über unser Gottesbild: Vater und Mutter. Wenn wir Jesus genau nehmen, dann dürfte da oben am Herrgottsitz nur ein Kind Platz nehmen: Er stellte ein Kind in die Mitte. Wir lassen uns füllen von diesem kraftvollen Ort und sind bereit, nochmals abzusteigen.

Abstieg und nochmaliger Anstieg

Der weite freie Blick auf das Mühlviertel lässt uns den Weg über Feld- und Wiesenwegen hinunter zur Ruine Prandegg gehen. Ein solcher immer leicht abfallender Weg lässt Luft für Gespräche. Das genießen wir an diesem Johannesweg: Dass er Luft nimmt und Luft gibt im Auf und Ab. Um 14.15 Uhr erreichen wir die Ruine. Die Taverne ist unser Ziel. Etwas trinken und etwas sitzen. Unsere PilgergefährtInnen nehmen neben uns Platz. Meine Frau wirkt etwas gribbelig. Von unserem Assisi-Gehen weiß ich, dass sie mit zwei Dingen nicht ganz „locker“ umgehen kann: Den Weg verlieren und Gewitter. Es wird ganz schwarz am Himmel. Ich beruhige und bete innerlich ganz fest, dass es kein Gewitter werden möge. Wir verlassen die Ruine und gehen hinunter an die Aist zur Haselmühle. Es wird immer dunkler und die ersten Regentropfen erreichen uns. Aber: Es bleibt dabei. Die Regenjacke, die meine Frau übergeworfen hat, war „Drohung“ genug und ein starker Wind hat die Wolken weder verblasen. Danke nach ganz oben. Es hätte auch anders sein können. Ab der Haselmühle geht es wieder etwa 250 Höhenmeter aufwärts. Schwül, 18 Stunden Gehzeit in den Beinen und wir rechnen noch mit zwei Stunden. Oben am Kamm angekommen, geht es in Folge mit einem wunderbaren Blick über das Mühlviertel kontinuierlich hinaus nach St. Leonhard, wo wir um 17.15 Uhr ankommen. Ich mache noch einige Fotos, weil mir am Weg einige Ideen für meine Arbeit gekommen sind. Nach dem Dank in der Kirche legen wir uns unter die Linden, Schuhe aus und einfach den Himmel genießen. Nicht ganz 21 Stunden haben wir am Weg verbracht. Manchmal zügig unterwegs und dann wieder Zeit zum Wahrnehmen, Schauen, Spüren und Genießen. Bevor wir nach Hause aufbrechen, nehmen wir noch im Gastgarten Platz. „Wie ist der Weg?“, hören wir nicht nur einmal. Wir sind uns ganz sicher: Eine gute Möglichkeit, das eigene Leben in zwei – besser in drei – Tagen zu umrunden oder zu „umpilgern“.

Immer wieder taucht meine Rechnung auf:
Gehe drei Tage sieben Stunden und du wirst heilsame Erfahrungen machen.
Dieser Weg ist bestens dazu geeignet.

Facts und unsere Erfahrung:

  • Den Weg in drei Tagen zu gehen ist sicherlich die „richtige“ Entscheidung. Ein langer Tag hat mehr Stunden zum Gehen als manche glauben. [21. 7. 2013: Der Weg ist jetzt auf 80 Kilometer angewachsen. Dh. 2 Gehstunden mehr.]
  • Die sehr gut aufbereitete und übersichtliche Wanderkarte zum Johannesweg im Büro der Mühlviertler Alm vorher anfordern.
    [21. 7. 2013: Die Wanderkarte ist schon aktualisiert.]
  • Bei den Zeitangaben im Internet würden wir einfach jeden Tag eine Stunde dazugeben und das als Netto-Gehzeiten sehen. Das ist relativ leicht machbar.
  • Der Weg ist toll beschildert und geht ganz selten entlang viel befahrener Straßen. Nie gefährlich. Drei „mächtigere Anstiege“ Wegererstein (Unterweißenbach – Hirschalm), Herrgottssitz (nach Schönau) und der Aufstieg nach der Haselmühle.
  • Nach zwei bis drei Stunden ist immer Gelegenheit zu einer ausgiebigen Rast. Damit verbunden muss nicht immer Essen sein. Zu viel und zu schwer essen macht müde, nimmt Energie und beschwert die Füsse. Trinken, Suppe, Milch und Käse, Salat, Studentenfutter usw sind gut für den Weg geeignet. Ich trinke auch gerne Kaffee. Am Weg trinke ich ausschließlich und viel Brunnen bzw. Quell- und Bachwasser. Es gibt immer wieder „Bründl“.

 

Meine einschneidensten Erfahrungen sammelte ich bei diversen Bergtouren, Zu Fuß vom Bodensee zum Neusiedlersee 2004, Assisi-Gehen 2009, Stadtpilgern 2010, als Vagabund in New Orleans 2011, Ich ging ins Kloster Volkenroda (750 km nach Thüringen) 2012, beim jährlichen bergGEHEN mit 12-15 Personen, Zu Fuß nach Mariazell (mehrmals fünf Tage) und Maria Taferl (2011) usw

10 Kommentare zu „Johannesweg: In 21 Stunden das eigene Leben „umpilgern““

  • Sylvia says:

    Lieber Ferdinand,
    danke, dass ihr den Weg schon gegangen seid und mich ein bisschen ein eurem Erlebnis habt teilhaben lassen.
    Ich denke, dass die kleinteilige, hügelige Landschaft der Mühlviertler Alm und das Motto des Weges besonders gut zusammen passen.
    Freu mich auf unser Wiedersehen!
    Sylvia

  • Schacherbauer Leopold says:

    Hallo Ferdinand!

    auch meine Frau Perta und ich sind diesen wunderschönen Weg gegangen und sprechen oft und gerne darüber. Habe in Unterweissenbach über deinen Bericht erfahren. Vieleicht könnt ihr euch noch an uns erinnern ( du hast von uns ein Foto beim
    Irxmeierbründl gemacht,bzw. sind wir in Prandegg zusammen im Gastgarten gesessen.Wir werden sicher bald wieder so einen Pilgerweg gehen.Wünsche dir und deiner Frau alles Liebe und noch schöne Wandertage

  • Christian B says:

    danke für ihren bericht!
    gottes segen auf all ihren wegen!

  • Reiter Richard says:

    Wo bekommt man Info wie viel km im Tag möglich,bzw.ob man Übernachtung vorplanen muß

    • kaineder says:

      Da wendet man sich an das Büro der Mühlviertler Alm in Unterweißenbach. Dort gibt es eine Karte und man hilft bei einer Einschätzung. Aus meiner Erfahrung: Wer einigermaßen durchschnittlich geht, kann 25 km (4 km in der Stunde ist 6-7 Stunden) am Tag einplanen. Nächtigungen sind auf der Karte verzeichnet. Beginnen kann man eigentlich in jedem Ort.

  • Maria says:

    Auch wir haben den Johannesweg Ende Oktober „erwandert“. Da die Tage schon etwas kürzer, dafür aber die Herbstfarben besonders schön waren, war es ein einmaliges Erlebnis. Wer den Weg wirklich „pilgern“ will, sollte auf alle Fälle 3 Tage einplanen. Pilgerwege soll man ja „pilgern“ und Zeit für die schöne Landschaft des Mühlviertels haben. Wer diesen Weg in Eiltempo schaffen will, der ist meiner Meinung nach kein wahrer Pilgerer, sondern will einfach nur eine weitere Rekordzeit aufstellen. Solche Raser sind hier auf dem falschen Weg unterwegs. Dieser Wanderweg verdient mehr Zeitaufwand, damit man auch sieht, was neben dem Weg steht und gedeiht. Wir haben mit solchen „Pilgern“ gesprochen, nachdem diese unseren „Weg in Bildern“ gesehen haben. Keiner hat wirklich die Schönheiten wirklich gesehen, da nur die gegangenen Kilometer gezählt haben. Eigentlich schade. Wir aber genießen täglich die Schönheiten neben dem Weg, wir nehmen uns dafür Zeit und kommen trotzdem ans Ziel.

  • Erika says:

    Mein Lebenspartner und ich genossen den Johannesweg ab 14.10.13 in 4 Etappen:Genießen deshalb, weil die Mühlviertler Landschaft dazu einlädt und wir immer erst um ca 9Uhr aufbrachen( wir sind im Allgemeinurlaub für Körper Geist und Seele) Pierbach-St.Leonhard( Übernachtung bei Fam Rürnössl);von da nach Kaltenberg(Übernachtung bei Hotelgarni Neubauer), weiter nach Königswiesen.Ankunft erst um 14:30. Regen kündigt sich an und dunkel wirds im Herbst auch bald- hier nahmen wir den Öffentlichen Bus um 16:03, fuhren nach Pierbach zu unserem Auto. Mit diesem nach Bad Zell zum Saunen und Relaxen und pflegen unserer Müden den Strapazen nicht gewohnten Beinen zuliebe( Übernachtung Gasthaus Gschwandtner). Nach diesem Erholungsabend morgens wieder nach Pierbach, mit dem Bus nach Königswiesen und auf gings, frisch wie am 1. Tag zur letzten Etappe.Der Herbst ist doch eine wunderschöne Kulisse.Der Weg ist in hervorragendem Zustand sehr gut zu gehen, sehr gut beschildert
    Ach übrigens: Kurz vor der letzten Kurve vom Haiderberggipfel findet sich links eine Felsformation, die aussieht ( so finden wir) wie ein steinerner Engel.

  • Rogl Margarethe says:

    Liebe Familie Kaineder!

    Ich verfolge sehr oft Ihre Pilgerreisen.
    Mitte Mai werden wir den Johannesweg gehen.
    Können Sie mir bitte nähere Infos zukommen lassen, auch hinsichtlich Übernachtungen.
    Herzlichen Dank und freundliche Grüße
    Margarethe Rogl

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