Kategorie: Gemeinschaften Konnektive

Von Genossenschaften über Commons zum Gemeinwohl. Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen. Vom Ich zum Wir, hin zur größten gemeinsamen Vielfalt. Konnektive verbünden neu.

Das Telefon hört tiefer hin

Schale fließt über

Telefonieren tut gut, weil die menschliche Stimme uns erlaubt, sich in andere tiefer und kreativer hineinzuversetzen als die anderen gängigen technischen Kommunikationsmittel. Dadurch fühlen wir uns anderen stärker verbunden.  Wir wissen. Wenn ein Mensch stirbt, dann geht das Gehör als letztes. Es ist also das „tiefste Sinnesorgan“.

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Es war kalt, gut und wichtig

Zelt aufbauen

Die Domglocken läuten. Es ist 6 Uhr früh. Die Ohren wecken die Augen. Im Zelt ist es kalt geworden. Im doppelten Schlafsack drinnen auf der doppelten Unterlage auch. Zehen bewegen, die körperlichen Regionen der Reihe nach anspannen. Alles beweglich, aber kalt. Die Gedanken gehen nach Griechenland, nach Bosnien. So erwachen Menschen in den Flüchtlingslagern dort, …

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Resilienz, Aufbruch und Synapsen

Winter

Was der Mensch braucht? Drei „Dinge“: Anerkennung, sinnvolle Tätigkeit und Zugehörigkeit. In den letzten drei Online-Veranstaltungen, die ich von Oberösterreich über die Steiermark und Burgenland als Impulsgeber gestalten durfte, war das die tief liegende Ankerfrage. Dabei ging es im Resilienz und Glaube, um den zweiten Aufbruch und eine neue pastorale Vernetzung. Eine fragmentarische Zusammenschau.

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Die wundersame Gasse

Die Titelseite

Ein besonderes Kinderbuch hat seinen direkten Weg mithilfe der Autorin selbst zu uns ins Bergdorf im Mühlviertel gefunden. Eine am Dachfirst dahinbalancierende Frau, eine am Dach wandelnde Katze und fliegende Samen vom verblühenden Löwenzahn ziehen auf die Titelseite die Blicke an. Eine bunte Häuserzeile ist der Ort des Geschehens. Andrea Krakora und Stefanie Pichler erschaffen …

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Dem convivialen Leben wieder mehr Raum geben

Alles Smartphone

Kompass nennt sich das zweite Buch in DIE FURCHE und behandelt Gesellschaft. Seit 75 Jahren sucht diese Wochenzeitung eine tragfähige Spur durch die Wirren der Zeit. In der Ausgabe vom 7. Jän 2021 wird beispielsweise der allgegenwärtigen Sicherheit unter den Stichwort Covid19 nachgegangen. Dieser Sicherheit wird vieles geopfert. Ein lebendiges Miteinander, ein conviviales Leben wurde …

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Die Welt als Erfüllung der Verheißungen

Beim Klimapilgern 2015

Der große politische Theologe Johann Baptist Metz war 1981 „Gegenstand“ meiner Diplomarbeit. 2019 ist der führende Befreiungstheologe Europas verstorben. Ihm verdanke ich ein Weltverständnis, das uns gerade jetzt, hier und heute helfen kann, der Erdkugel mit Respekt und in Demut zu begegnen. Wir leben auf ihr, der Mutter Erde. Wir sind maximal „Gast auf Erden“. …

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Danke 2020

Die Spitzmauer in Hinterstoder

Das Jahr geht zu Ende. Die Schier sind in den Stall gestellt. Es bleibt Zeit zum Bloggen direkt an der Jahres-Schwelle, weil uns der Lockdown daheim hält. Keine Gäste, keine Kracher, keine persönlichen Begegnungen außer Haus am Übergang. Die Uhr geht weiter ohne TamTam. Der Mensch allerdings braucht Rhythmus und Rituale, Innehalten und Exstase, das …

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Das Vieh im Stall

Unsere Weihnachtskrippe

Nach mehreren Jahren habe ich meine Cousine und ihren Mann zufällig in einem Gasthaus getroffen. Beide sind von einer Wanderung eingekehrt. Genauso wie wir. Irgendwie haben wir uns aus den Augen verloren. Beide sind vor kurzem in Pension gegangen. Er hat am Finanzamt gearbeitet und sie daheim den Bauernhof mit dem Vieh versorgt. [Eine Stallgeschichte, …

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