Weltanschauen beim Weitgehen am Coast Path in Cornwall

Von FR 4. Sept bis SO 13. Sept 2020 sind wir mit WELTANSCHAUEN am Coast Path in Cornwall zwischen „den fluiden und den kristallinen Elementen des Lebens“ unterwegs, am Saum von Wasser und Festland. Die Steilküstenabschnitte sind imposant, die Dörfer und kleinen Städte voller Geschichte, liebevoll belebt. Genau diese Abschnitte des Coast Path lassen die Meditation über Zeit und Ewigkeit aufkeimen, lehren ein Leben aus Geben und Nehmen, in Widerstand und Ergebung, entlang von fest und flüssig. Die Ellipse mit zwei Brennpunkten bewährt sich hier als „Lebensansicht“ und konstruiert sich Schritt für Schritt.

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Online tanzt immer auf der Spitze

Im Advent kommt auch dieses Jahr wieder einiges ins Rutschen. Die Sehnsüchte der Menschen werden mit allen zur Verfügung stehenden „Werbe-Scheinwerfern“ angeleuchtet und angetörnt.  Kaufen, kaufen, kaufen, trommeln sie von allen Seiten, sonst kann Weihnachten nicht kommen. Seit einigen Jahren hat sich das bequeme „Online“ als besonders gefinkelte Maschinerie dazugesellt. Ich nenne es: das Online. Die Menschen fallen ihr herein, Tag und Nacht, 24/7. #vierundzwanzigstundensiebentagediewoche. Genau genommen sagt Online 24/7/365.

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Wir üben den Frieden

Eine große Schar von Kindern umringt den Pfarrassistenten Matthias List in der Pfarre St. Markus. Der erste Adventsonntag wird mit der Wortgottesfeier begangen. Das Warten auf die erste Kerze am Adventkranz hat ein Ende und das ganz große Warten auf das Christkind kann beginnen. Die Kinder in Geduld lehren, Tag für Tag, ist für Eltern und Großeltern immer eine besondere Herausforderung. Das braucht schon mächtige „Narrative“, um den Adventkalender Tag für Tag auf Schiene zu halten und nicht unbedacht nach vorne zu stolpern.

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Begegnungszonen schaffen den synaptischen Menschentyp

Im FALTER-maily#76 greift Klaus Nüchtern einen Gedanken auf, der das Prinzip Begegnungszone thematisiert. Wir erinnern uns an die lautstarken Auseinandersetzungen um die Mariahilferstraße in Wien vor Jahren. Fast wäre die Auto-Welt von Wien aus zugrunde gegangen. Heute ist der Nutzen der Begegnungszonen von allen erkannt, auch von den früher dagegen kämpfenden Geschäftsleuten. Beim abendlichen Griff in die Kassa spüren sie es. Zwei Gesellschaftskonzepte haben gerungen. Das synaptische Menschenbild ist etabliert.

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Das | gar nicht so | einfache Leben

Erstmals habe ich heute den Ordenstag in Wien als „reiner Gast“ miterlebt. Ein ganz besonderes Erlebnis, wenn das , was ich mitkonzipiert habe, stattfindet, ohne dass ich etwas dabei mache oder Verantwortung trage. Das Thema haben wir vor einem Jahr mit „Das – gar nichtso – einfache Leben“ festgelegt. Das #einfach-Jahr 2020 der Orden startet. „Das Christentum hat keine Muttersprache. Seine Sprache ist die Übersetzung.“ Das wurde heute verwendet, um die „Übersetzung der Gelübde Armut, Keuschheit und Gehorsam“ in die drei Lebenshaltungen von #einfach #gemeinsam #wach zugänglich zu machen.

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Unsere Entscheidung muss sieben Generationen gut sein

Ein Kino-Abend, der nährt, orientiert, ermutigt. „But beautifull“ ist nicht nur ein schöner Titel. Der neue Film von Erwin Wagenhofer ist wieder mit unglaublich viel Gespür für die Fein- und Tiefenstrukturen unserer Erdkugel mit dem Menschen darauf  gemacht. Papst Franziskus würde ihn gerade nach der Amazonien-Synode als Pflichttermin für Christinnen und Christen ausrufen. Der Film nimmt die Menschen in die „Pflicht der Nachhaltigkeit, der Achtsamkeit und der Kooperation“. Und weil bei heutigen Menschen „Pflicht“ schlecht riecht, hat Wagenhofer mit Menschenbildern, Naturereignissen, der Musik und wunderbaren nachhaltigen Projekten ein intrinsisch motivierendes „beautifull“ herausgezoomt.

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Einladung zu Vorträgen und Impulsen

Meine Impulse sind nicht immer Vorträge. In diesen Fällen sind sie so angekündigt und ich werde erzählen, erläutern, andeuten und impulsieren. Ich lade herzlich ein, vorbeizukommen in Linz, Zwettl an der Rodl, Meggenhofen, Gramastetten, Aspach und zwei Mal in Wels.

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Geht ins Schweigen

Sr. Christiane hat uns beim Klimapilgern 2015 zum Weitergehen von Bad Kreuzen einen besonderen und direkten Tipp mitgegeben: „Geht im Schweigen, eine Stunde zumindest.“ Es war die klösterliche Erfahrung dahinter, dass Stille und Schweigen zu den wesentlichen Dimensionen des Lebens führen. Wir haben es ab dem Zeitpunkt trotz der sich immer wieder verändernden Gruppe probiert. Das ist nicht leicht.

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