Aus einem solchen Leben sprudelt Leben

Petra und Franz BurgerWenn ein Mann im Internet seine geforderten Daten für die Mitgliedschaft bei der KMB Oberösterreich  eintippt, weiß er noch nicht, dass ein paar Tage später ein großes Kuvert mit Folder und Infomaterial kommt. „Was gibt dir Kraft?“, steht auf der ersten von sieben weiteren Postkarten, die verschiedene Kraftquellen ansprechen: Freundschaft, Beziehung, Natur, Hoffnung, Stille, Glaube, Liebe und Menschlichkeit. Glaube mittendrin. Mein Artikel im aktuellen Männermagazin Ypsilon.

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Ein Storchennest für die innere Stimme

Storchennest Das Burgenland wächst mir Schritt für Schritt ans Herz. Die Idee der Spiriwalks lässt uns im Norden, im Mittel und im Süden der Diözese Eisenstadt zu Fuß unterwegs sein. Jeweils einen Tag, ca. 20 km. Neues kommt uns mit jedem Schritt entgegen, Perspektiven verändern uns, Gespräche säumen den Weg und Altbekanntes und -belastendes verliert sich, kann dem Loslassen nicht entkommen. Aufatmen, schauen, Aufbrüche bewusst anschauen. Wir betreten das Storchennest.

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Mitweltzeit bis zum Franziskusfest

Buch Fabian Scheidler„Schöpfungszeit bis 4. Okt“, wird die Zeit ab 1. Sept normalerweise tituliert. Mir ist „Mitwelt“ lieber, weil gewisse politische Kreise den Begriff „Schöpfung“ als Kampfbegriff verwenden und die Natur dabei objektivieren für ihre wirtschaftlichen Zwecke. Seit 2015 ist der ökumenisch begangene „Schöpfungstag“ am 1. September offiziell als „Weltgebetstag für die Schöpfung“ im Kalender eingetragen.

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Das Waldviertel hat Humor

Die WeltkugelFast zwei Stunden sind wir nun schon zu Fuß vom Zentrum Groß Gerungs kommend unterwegs. „Weltkugelweg“ steht immer auf den Wegmarkierungen. Die Sonne ist unsere Begleiterin, ein laues Lüfterl mit uns, der erste Mähdrescher fährt ins Weizenfeld. Damit liegt ein erntendes Surren in der Luft, wir auf der Suche nach der „Weltkugel“.

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Geld pflegt, kocht und serviert nicht

„Wir suchen“, haben wir sowohl im Innviertel als auch im Waldviertel in den letzten Tagen zu hauf gelesen. Im städtischen Bereich so und so. Das geht von Gasthäusern über technikaffine Produktionen bis hin zur Pflege. In der Covid-Zeit ist einiges an „substanzieller Systemrelevanz ausgeronnen“.  Dazu kommt die Just-in-time-Globalisierung. Ein Fahrradsattel beispielsweise, der nicht kommt.

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Da braucht es kleinere Mähdrescher

Kleine Felder„Vollgas-Landwirtschaft und gigantomanische Agrartechnik“ prägen den ländlichen Raum in den fruchtbaren und weitläufigen Gegenden Europas. „Alles wird größer, muss größer werden, sonst stirbst“, predigen die Landwirtschaftslehrer*innen und Berater der Kammern. Großteils. Hier im Waldviertel ist alles kleinstrukturiert. Felder, Wiesen und Wald wechseln sich in kleinen Einheiten ab. Der „Immer-Größer-Wahn“ findet durch die Granitblöcke und -findlinge seine Begrenzungen.

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Der Weg an der Grenze

Am GoldsteigGoldsteig“ nennt sich der Weg, der uns bei unserem Weltanschauen durch den Bayrischen Wald von Furth im Wald bis Mauth führt. Fünfeinhalb Geh-Tage, dort und da ein Abstecher mit dem Öffibus und der Waldbahn, etwa 115 km per pedes.

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Im Südburgenland das Neue gehen

Der Pilgerstab„Kirche neu (er)finden“ ist eine Sehnsucht im Südburgenland. Ich behaupte: Nicht nur dort. Diese Sehnsucht dort will gehen, gemeinsam und drei Tage lang. Das Neue nicht nur bereden, bedenken, bebeten, sondern begehen, im Gehen konkret Gestalt annehmen lassen. Meine persönliche Erfahrung ist: Es wird im Gehen gelöst, es wird im Gehen neu entstehen, sich zeigen, Dynamik entfalten. Drei Tage lang „umrunden“ wir eine Gegend in Österreich, die sich auf der einen Seite etwas zurückgestellt „fühlt“ und gleichzeitig von außen gerade als Hort der Ursprünglichkeit gesucht wird.

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