Kategorie: Gehen Pilgern

GEHEN und PILGERN. Die Erfahrung: Weite Wege sind heilsam.

d’Sunbeng

Braunkohle Tagbau

Wir stehen mit einem Kaffeehäferl in der Hand, die Sonne oben, ein feines warmes Lüfterl, am Fusse des „Pettenfirst“. Ungenach war unser Ausgangsdorf. Die eintägige Geh-Klausur des Pfarrgemeinderates darf ich begleiten. Der erste warme Tag, die Blüten explodieren, die Wiesen vielfältig grün und immer wieder vor uns die weißen Berge der Alpenkette. Wir machen dort …

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Das Mühlviertel hat mir sechs Tage lang erzählt

Blick in das Mühlviertel

Oberkappel und Grein, dazwischen das Mittelland mit seinem 150er-Weg.  Etwa 140 Kilometer habe ich sechs Tage lang gehend und pilgernd, schauend, hörend und mit allen Sinnen wahrgenommen. Alleine und streckenweise mit anderen. Viele Menschen glauben, sie müssen die ganze Welt bereisen, um die Welt, das Leben zu verstehen. Dabei liegt alles in  der Nähe. In …

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Der resiliente Baum

Der geknickte Baum

Mein Finale am sechsten Tag waren 25 Kilometer von Rechberg, St. Thomas am Blasenstein, Bad Kreuzen bis Grein. Der Zug bringt mich nach Linz, der Bus wieder ins Bergdorf. In den Morgenstunden nebelte es wie im Spätherbst. Dann die Sonne, die meine Gesichtshaut verdunkelte. Der Badesee von Rechberg da, aber noch nicht einladend. Alles gut …

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Einfach staunen

Wackelstein in Rechberg

In die Balance gehen, ist mir spontan zu meinem Gehen und Pilgern im Mittelland eingefallen, als ich heute vor dem Wackelstein in Rechberg gestanden bin. Staunend stehe ich davor. Puuhh. Tag fünf. Eine Tafel zeigt, dass im Franzosenkrieg die Soldaten versucht haben, den Stein aus seinem Gleichgewicht zu bringen. Ihr Versuch ist gescheitert, hat aber …

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Gerade sichtbar

Versunkenes Marterl

Das Mühlviertel in seinem Mittelland ist ein auf und ab. Auch am vierten Tag. Bisher: Die kleine Mühl, die große Mühl, die kleine Rodl, die große Rodl, heute die große Gusen, die kleine Gusen, zuletzt die Feldaist. Dazwischen Bächlein der verschiedensten Art. Das Wasser sucht immer von Norden nach Süden in die Donau. Es fließt …

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Gut kalt

Weltanschauen im Mittelland

Haube am Kopf. Handschuhe an den Fingern. Halstuch dort, warum es so heißt. Schweißperle ganz selten, kurz am Hansberg und dann auf Waxenberg rauf.  Die Sonnenbrille arbeitslos im Rucksack. Die Regenhose noch nie nass. „150“ immer im Blick. Das Gehen geht dahin.

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Wie ausgemacht

Die zwei Bäume

Der Feldweg ist schon vom Zimmer aus zu sehen. Er schlängelt sich hinauf zu den Bauernhäusern. Jetzt Lembach liegt hinter mir. Alles war gut. Der Himmel ist bedeckt. Der Feldweg geht nach der Kuppe weiter. Links „drüben“ sehe ich von weitem recht winzig eine Person gehen. Mein Blick geht nach rechts zu den zwei Bäumen …

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Die Anreise und das Gehen

Mit den Öffi-Bus anreisen

Wenn der Durchmesser von einem Busreifen (Busfahrer: „Circa 90“) fast einen Meter ist, dann ist die Umlauffläche etwa 3 Meter. Eine Reifenumdrehung bringt mich meinem Ziel Oberkappel drei Meter näher. Große vier Schritte bräuchte ich, um mit dem Reifen mithalten zu können. Aber ich sitze im Öffi-Bus, genieße die Anreise zum Startpunkt des „Mühlviertler Mittellandweg …

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