14,4 Prozent der LinzInnen sind Menschen mit migrantischem Hintergrund

www.linz.at berichtet über gemeinsame Initiativen für Elternvereine im Bereich der Migration ab dem Schuljahr 2010/11.

Integration im Sinne eines offenen Zusammenlebens findet konkret in Städten und Kommunen statt – der Stadtteil, das Wohnviertel, Kindergarten und Schule sind Orte des alltäglichen Kontakts zwischen Zugewanderten und Einheimischen.  In Linz leben 189 355 Menschen mit Hauptwohnsitz (Stand 1. Jänner 2009). 27 205 Menschen oder 14,4 Prozent der Gesamtbevölkerung davon sind keine österreichischen StaatsbürgerInnen.

Ethnischorientierte Elternvereine werden ins Leben gerufen

Viele Familien, vor allem jene mit migrantischem Hintergrund, ist es Oft ohne Unterstützung nicht möglich, ihre Kinder ausreichend auf die ihnen entsprechende schulische Laufbahn vorzubereiten. Gründe sind unter anderem bestimmte Ängste gegenüber österreichischen schulischen Institutionen, fehlende Kontakte und Informationen über Erziehungsinstitutionen. Mit dem Aufbau von sprachen- und ethnischorientierten Elternvereinen soll dem entgegen gewirkt werden. Die Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Schule soll mit Hilfe dieses Projekts verbessert werden. Der Migrations- und Integrationsbeirat wird gemeinsam mit unterschiedlichen Vereinen, engagierten Eltern und dem Integrationsressort bis zum Beginn des neuen Schuljahres 2010/11 ethnischorientierte Elternvereine ins Leben rufen. Die Elternvereine werden nicht auf Ebene einzelner Schulen gebildet, sondern nach Herkunftsgruppen. Das heißt, dass beispielsweise die türkische, die albanische, die bosnische, die kroatische oder serbische Bevölkerungsgruppe je einen eigenen Elternverein bilden. Dort sollen einerseits Informationsveranstaltungen für die Eltern zu aktuellen Bildungsthemen stattfinden, aber auch eine Bewusstseinsbildung bei den Eltern über das österreichische Schulsystem erfolgen.
Mehr > http://www.linz.at/presse/2010/201002_49906.asp

Gerade auch eine katholische Kirche mit ihrem feingliedrigen Netz von pastoralen Knotenpunkten wie Pfarren, kategoriale Seelsorgestellen bis hin zum Religionunterricht wird ihren Beitrag leisten, damit ein integratives Miteinander ermöglicht wird.

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