Willkommen im Globalen Dorf mit seinen neuen Klöstern

„Neue Klöster braucht das Land“, ist der zweite Teil des Titels einer Folge im Radio FRO mit Franz Nahrada. Ihn durfte ich gleich am Beginn meiner Tätigkeit für die Ordensgemeinschaften Österreich in Wien 2013 kennenlernen. „Brückengespräche“ haben wir damals in Melk geführt. Heute nimmt Franz den Faden wieder auf, „um neuen Klöstern im ländlichen Raum im Globalen Dorf Platz zu verschaffen“. Als ehemaliger Mediensprecher durfte ich ab Minute 22:00 für die einstündige Sendung betragen. Ich lade ein, die ganze Sendung zu hören. #hochspannend

Konträr zur weltweiten Migration in die Ballungsräume benennt Franz Nahrada Argumente für die Wieder-in-Wertsetzung des ländlichen Raumes. Er entdeckt dabei jede Menge Kleinodien und Mosaiksteine eines durchaus zukunftsfreudigen „neuen Bildes vom Land“.  Diesmal plädiert der dafür, in das neue Bild vom Land auch neue Klöster mit aufzunehmen. Dabe geht es ihm weniger um religiöse Klöster, sondern um die Weiterentwicklung gemeinschaftlicher kulturkreativer Lebensformen wie Ökodörfer, Cohousing, Coworking zu „hochintentionalen“ Gemeinschaften, die sich einen Sinn und eine Aufgabe geben wollen und in dieser hundertprozentig und scheinbar hoffnungslos verwirtschafteten Welt wieder Keimzellen einer kulturell geprägten Lebensweise schaffen wollen. Dabei lässt sich durchaus einiges von alten Klöstern, ihrem Geist und ihrer Gestalt lernen. Das meine ich auch. Deswegen haben wir hier eine Brücke geschlagen.

Hier die einstündige Sendung auf Radio FRO mit Franz Nahrada.

Das Symposion „Klöster der Zukunft“ ist von FR 11. – SO 13. Dez 2020. Thema: Scheitern und Gelingen.
Hier die Details.