Ferdinand Kaineder

Beiträge des Autors

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

„Wo der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet ist, muss das Empfinden von Gerechtigkeit gestärkt werden“, wird in roten und fetten Buchstaben im Publik Forum vom 21. Oktober 2016 aus dem Artikel „Was die Gesellschaft wirklich zusammenhält“ hervorgehoben. Eine andere Beobachtung habe ich gestern in Wien gemacht. Sowohl beim Burgtheater als auch bei uns vor dem Büro in …

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Die digitalen Kochlöffel gezielt weglegen

Meine 24-tägige Offline-Zeit ist zu Ende. Das Smartphone lag abgeschaltet daheim zusammen mit dem Laptop. Das TV-Gerät im großzügigen Zimmer meines Kurhotels Bärenhof in Bad Gastein war der Bademantelhalter. Radio gab es keines. Wollte ich auch nicht. Über drei Wochen Null Internet. Ich habe es genossen. Es hat mich vertieft, wacher und wirklicher gemacht. Ich …

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Total offline für drei Wochen

„Das schaffst du nie“, meinte im Spätsommer ein befreundeter Pressefotograf in Kärnten. Wir sind uns bei PfinXten begegnet. „Wetten: Eine Flasche Rioja“, schlug er vor. Ich habe eingeschlagen. Und ich werde es machen. Seit 1997 bin ich defacto online. Mein Arbeitskollege und Freund Stefan Greifeneder hat mir damals die „aufkeimende digitale Welt“ zugänglich gemacht. Die …

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Ratlos beim Wachstum

Die SN vom 5. September 2016 sind mir im Zug auf dem Weg nach Wien mit einer besonderen Schlagzeile ins Auge gestochen: „Einig beim Klima, aber ratlos beim Wachstum“. Es ist mittlerweile schon wieder fast ein Jahr her, dass wir als Klimapilger von Wien nach Salzburg Richtung Weltklimagipfel in Paris #COP21 unterwegs waren. Da war …

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Den Benediktweg drei Tage lang beschnuppert

Eigentlich wollte ich im Hochgebirge unterwegs sein. Es kommt dann doch manchmal anders als man sich das ausdenkt. Die Grunderfahrung des Weitgehens taucht auf: Das Leben kommt dir entgegen. Was tun nach der Unterbrechung? „Benediktweg“ klang schon oft an meinen Ohren. Drei Tage hatte ich Zeit. Es war so, als wollte sich der Benediktweg unter mein …

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Ein Begräbnis voller Seifenblasen

Wenn ein Mensch überraschend stirbt, folgen daraus immer besondere Momente. In jeder Hinsicht. In den letzten Tagen durfte ich etwas näher am Abschiednehmen von Susanne Schießer, die bei allen die „Susi“ war, teilhaben. Mit der Familie gestalteten wir das „Nachtwachen“ am Vortag des Begräbnisses am 13. August 2016 in Kirchschlag. Susi war in jeder Hinsicht eine …

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Indigene Völker, Franz Jägerstätter und ein Staudamm

Greenpeace postet dieser Tage: „1,2 Millionen Menschen haben weltweit gegen den Bau eines Megastaudammes im Amazonasgebiet im Olympialand Brasilien unterschrieben und nun stoppt die brasilianische Umweltbehörde den Genehmigungsprozess. Mit dem Staudamm wäre ein Stausee fast doppelt so groß wie Wien entstanden. Etwa 2.600 km² Regenwald wären durch direkte und indirekte Waldrodungen verloren gewesen. Außerdem hätten viele Munduruku …

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Woher der Mut zur Gestaltung kommen kann

Der in Lustenau geborene Fredmund Malik hat auf die Frage – Glauben Sie, sind Führungskräfte mutig genug für neue Ansätze? – im Kurier folgende Antwort gegeben: „Viele sind es nicht, aber es dürfen viele ja auch Ängste haben. Von den Mutigen genügt eine kritische Zahl. Wir brauchen 5 bis 15 Prozent der Führungskräfte in einer Pionierrolle. Und …

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