Ein Geigenbauer und der Resonanzraum Gottes

Das Buch „Der Klang“ habe ich fast durch. Es ist dicht zu lesen und deshalb liegt es bei den Büchern, die Zeit brauchen. Den Namen Martin Schleske habe ich schon oft gehört. Geigenbauer mit besonderer Begabung und Professionalität ist die erste Assoziation. Physiker ist mir irgendwie entgangen bis zu dem Tag, wo ich ihn hier in Ottmaring bei Augsburg persönliche getroffen habe. Schriftsteller – eh klar, wenn es von ihm Bücher gibt. Treffender ist: Spiritueller Schriftsteller. Ich war gespannt auf seine Ausführungen, seinen Impuls, seine Inspiration. Ich wurde nicht enttäuscht und es blieben Fragen. Mitgeschrieben habe ich viel. Auszüge bleiben. Assoziationen schwingen. Resonanzen sind eröffnet.

Fragmente und „Hinsagen“

„Wir dürfen nicht die Kraftlosigkeit Gottes nicht mit eigener Kraft ersetzen.“ „Die wesentlichen Dinge können wir nicht mahcen, sondern nur empfangen, uns deshalb empfänglich machen.“ „Nicht aufhören, verletztbar zu sein. Wer nicht verletzbar ist, wird lieblos werden.“ „Der Glaube ist ein Schalter, der nur ich selber betätigen kann. Alles ist bereitgestellt, es liegt an mir.“ „Gnade.“ „Heilung ganz konkret.“ „Die Gnade möchte unseren Glauben spielen wie eine Musikerin ihr Instrument.“ „Zum Klingen bringen.“ „Glaube heipt, in Resonanz mit Gott sein.“  „Glauben heißt erlauben, dass Gott durch mit wirkt.“ „Gott erforschen durch die liebende Seele, durch das Gebet.“ „Dir geschehe, wie du geliebt hast.“ „Tue nichts aus Pflicht, sondern aus dem Geist der Liebe.“ „Wach sein bedeutet, auf die Gnade zu lauern.“ „Es geht nicht nur darum, Heilung und die Wirkung der Gnade für möglich zu halten, es ist nötig, sie zu ermöglichen.“ „Bereit sein, nicht zu verstehen, sondern Heilung zu ermöglichen.“ „Körperlich real.“ „Jesus kritisiert unseren Kleinglauben.“ „Es ist nicht die Frage, ob Gott da ist, sondern, in welchem Ausmaß Gott Raum gegeben wird.“ „Reif, stark und mündig soll das Volk Gottes werden.“ „Die Quantenphysik spricht von den brodelnden Potentialfeldern, das Judentum von der Wolke der Möglichkeiten und wir vom Resonanzraum Gottes für sein Wirken.“ „Gott spricht nicht in ein dumpfes Herz, sondern in einen wachen Geist. Macht euch empfänglich.“ „Geh hin und leibe diesen Menschen.“ Oder: „Wie kommt mehr Liebe in die Welt?“

Wo ist meine Frau?

Wir haben uns nach dem Vortrag unterhalten. Ich bitte Martin, für ein Foto zur Verfügung zu stehen. Er spantan: „Mit meiner Frau.“ Er hat viel von seinen Söhnen erzählt, die die Gabe der Heilung geschenkt bekommen haben. Er lernt gerade von den Jungen. Er selbst spricht Gebete der Heilung oder will Menschen heil werden lassen. Der Vortrag ist auf Erfahrung aufgebaut und einem Zusammenspiel von Gott- und Menschensicht. Die Quantenphysik legt eine Basis, die wir bisher nie und nimmer für möglich gehalten haben. Ich denke immer wieder an meinen Coaching-Ausbildung 1999. „Was du denkst, das bist du. Was du bist, strahlt aus. Was ausstrahlt, kommt zurück.“ So hängt das große Plakat in meinen Arbeitsraum im Bergdorf, der ab Herbst wieder mehr Rolle spielen wird. Das Foto machen wir. Mit seiner Frau. Ich frage sie etwas frech: „Wie ist es, mit diesem Mann verheiratet zu sein?“ Sie recht spontan: „Schön und gut.“

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