Gut erklärt: Wie mit Nahrungsmittel spekuliert wird

Immer öfter tauchen jetzt Gott sei Dank sehr klare und einfache Erklärungen für das derzeitige „Finanzwesen“ auf. Meine Erfahrung zeigt, dass selbst PolitikerInnen diese Machenschaften nicht durchschauen und nicht bereit sind, „die Sache für uns alle an der Wurzel zu fassen.“ Im Buch „Wem gehört die Welt“ (Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter – oekom) wird eine Alternative zur blinden Dynamik des Wettbewerbes und des „survival of the fittest“ aufgezeigt und als Ziel klar formuliert: Die Idee von Schutz, Wiederaneigung und Erweiterung der Sphäre der Gemeingüter ist ein Kompass für den Weg in die sichere Zukunft.“ Dazu gehört die Stärkung der Rolle des Einzelnen in den verschiedenen Gemeinschaften und die Stärkung der Rolle der zivilen Gesellschaft gegenüber dem Markt und dem Staat.

Kurz gesagt: Wir müssen uns auf die Füsse stellen und tun, was uns als „Commoner“ verbindet und uns allen nutzt – zum Wohle aller.

Hier zwei Videos, die sehr anschaulich darstellen, wie derzeit auf fast alles spekuliert wird – selbst auf Nahrungsmittel.

http://www.youtube.com/watch?v=X32bhc9EB_I&feature=player_embedded (Nahrungsmittelspekulation)

http://www.youtube.com/watch?v=2kyZx8by6io (Währungspekulation)

Und was steht am heutigen Tag  im Evangelium?

„Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und laßt das Wichtigste im Gesetz außer acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muß das eine tun, ohne das andere zu lassen.
Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken aus und verschluckt Kamele.
Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr haltet Becher und Schüsseln außen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer Maßlosigkeit zusammengeraubt habt.
Du blinder Pharisäer! Mach den Becher zuerst innen sauber, dann ist er auch außen rein.“ (Mt. 23,23-26)

Es gibt keine Zufälle, sondern es fällt uns zu. Sie werden es nicht hören (wollen).

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