Ferdinand Kaineder

Beiträge des Autors

Der Fall der Mauer. Ein Kommentar vom em. Betriebspfarrer Hans Gruber

Welch eine Woche für die Katholische Kirche im deutschsprachigen Rau. Eine Schreckensnachricht jagt die andere. Die KommentatorInnen ringen um Ausdrücke, die die Lage der Kirche beschreiben: Erdbeben, Tsunami, usw Vatikanischer Granit Neben Schreck und Eckel bewegen mich alten Pfarrer noch einige andere Gedanken. Aus der katholischen Jugendbewegung schöpfte ich den Mut als Schmiedegeselle Priester zu …

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Man hätte mehr auf die Frauen hören müssen

Ich selber habe als 11-jähriger Petriner Glück gehabt. Wir waren die erste Klasse, die damals zwei weltliche Erzieherinnen bekommen hat. Damit war die „harte Männerdomäne entschärft“. Das wäre überhaupt der Schlüssel gewesen: Die Frauen sollten an leitenden Stellen die Geschicke der Kirche in die Hand nehmen. Jahrelanger Einsatz der kfb gegen sexuelle Gewalt Gegen eine …

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Wenn alles Sünde ist von Cornelius Hell

Die öffentliche Debatte über sexuellen Missbrauch in Einrichtungen der katholischen Kirche greift zu kurz. Die Kirche als Ganzes müsste sich ändern: So ziemlich alles, was sie in den vergangenen Jahrhunderten zum Thema Sexualität von sich gegeben hat, ist obsolet. Es lohnt sich, den ganzen Atikel in der Online-Presse ( http://xlurl.de/31O3X5 ) weiterzulesen. Cornelius Hell ist 1956 …

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Offen reden auch bei Bischofsernennungen

Das, was die römisch-klerikale Amtskirche derzeit am schmerzlichsten „lernt“, ist der Umgang mit Transparenz und offener Kommunikation. Das System „vertuschen und verheimlichen“ ist gerade inpuncto Missbrauch am Ende angelangt. Die Medien leisten hier einen enorm wichtigen und wertvollen Dienst. Sie sind praktisch die Aussprachezimmer geworden, weil Betroffene sonst eher Beschwichtigung als Verständnis und Hilfe erfahren haben. Transparente Kommunikation in …

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Lieber Herr Pfarrer!

So steht es im Regelfall auf einem Brief, der „aus der Diözese“ an eine Pfarre geht. So auch bei uns in Kirchschlag in Vorbereitung auf die bevorstehende bischöfliche Visitation Mitte Juni 2010. Natürlich ist es notwendig, dass sich der „diözesane Gast“ ein Bild von der Arbeit in der Pfarre macht und deshalb von den pastoralen …

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Zwei Prozent der zwei Prozent wären genug

Aus einer aktuellen IMAS-Umfrage geht hervor, dass 42 Prozent der Österreicher glauben, dass Nonnen und Mönche glücklicher sind als der Großteil der Bevölkerung. Vor allem die weiblichen Befragten (47 Prozent) sind der Ansicht, dass es sich in Klöstern und Stiften besser leben lässt. Bei den Männern sind 36 Prozent der Befragten. Zwei Prozent können sich vorstellen, …

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Die Natur ist die größte Kathedrale Gottes

Der Alltag kann massiv sein. Er funktioniert großteils nach dem Prinzip Schwerkraft. In seiner Alltäglichkeit zieht der Alltag hinunter. So nehme ich es wahr, wenn ich über die Landstraße gehe, mit Menschen kommuniziere, einen Blick auf das alltägliche Leben werfe. Aufstehen und in Bewegung bringen Letzten Samstag bin ich mit einem Freund mit den Schiern „On_Tour“ …

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Der Angriff von Innen und aus der Vergangenheit oder wann lernt die Kirche die Körpersprache der Barmherzigkeit

Da meinen manche, es sei Gras darüber gewachsen.  Selbst Josef Ratzinger soll in den späten 90-er Jahren den Bischöfen Anweisung gegeben haben, das Gras ungehindert wachsen zu lassen über die Fälle von Missbrauch und Gewalt, die in den 60-er und 70-er Jahren passiert sind. Das damalige allgemeine pädagogische Konzept mit quasimilitärischem Trill in den Knabenseminaren schien …

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