Aussteigen aus dem Öffibus. Die Gedanken ganz woanders. Den Weg hinüber zum Bahnhof Urfahr in Linz nehme ich gemütlich. Es ist noch ein wenig Zeit. Der Zug steht schon da. Das Handy läutet. Das Telefonat plaudert sich dahin. Einsteigen, Platz nehmen, etwas im Schreibbuch nachschauen. Alles klar. Auflegen. Aus dem Fenster schauen. Der Zug fährt ab. Und dann.
März 17 2021
Spuren gehen
Er ist immer wieder eine Inspiration. Von Heini Staudinger spreche ich. Seine Tasche mit der Aufschrift „Nie ist zu wenig was genügt“ begleitet mich schon lange. Meine Augen durchstreifen neugierig seinen Newsletter mit Schuh-Angeboten und geistreichen Betrachtungen. Das Gehen und die Bewegung sind heute angesprochen.
März 10 2021
Es will aus mir heraus
„Warum sich als Christin oder Christ engagieren?“ Das war die Why-Frage auf Zoom. Frauen und Männer haben sich eingefunden, denen eine „neue Kirche“ ein Anliegen ist. Ganz konkret. Eine Folge der Präsentation meines Anpacken-Buches vor einigen Wochen. Ein zweiter Abend: „Warum, wozu und wofür sich selbst, Zeit und Energie einbringen“?
März 04 2021
Das Telefon hört tiefer hin
Telefonieren tut gut, weil die menschliche Stimme uns erlaubt, sich in andere tiefer und kreativer hineinzuversetzen als die anderen gängigen technischen Kommunikationsmittel. Dadurch fühlen wir uns anderen stärker verbunden. Wir wissen. Wenn ein Mensch stirbt, dann geht das Gehör als letztes. Es ist also das „tiefste Sinnesorgan“.
März 03 2021
Über die neue Ära der Propaganda
Wie uns Medien welche Geschichten warum erzählen. Der „neue“ Populismus mit seinen medialen Propagandamaschinen nutzt alle Formen der Beeinflussung. Professionell werden alle digitalen Plattformen und Tools für die „Meinungsbildung“ tiefenpsychologisch erforscht eingesetzt, die Seele in Gereiztheit gehalten.
Feb. 22 2021
Der Satz endet mit dem Punkt
Als einfacher Bürger kann ich nicht nachvollziehen, warum 100 Tonnen nicht recyclebarer Plastikmüll von Österreich nach Malaysia verschifft werden. Jetzt kommt das Gift wieder zurück. Gut so. Es darf nicht sein, dass wir den dreckigen Abfall unserer europäischen und nach wie vor verschwenderischen Lebensweise „auslagern, anderen Menschen und Kontinenten zumuten“. Helmut Gragger ist für mich ein Beispiel für das neue sozial-ökologisch-spirituelle Denken. So geht das. #LaudotoSi
Feb. 17 2021
Wer fastet, entlastet
Feb. 08 2021
Es war kalt, gut und wichtig
Die Domglocken läuten. Es ist 6 Uhr früh. Die Ohren wecken die Augen. Im Zelt ist es kalt geworden. Im doppelten Schlafsack drinnen auf der doppelten Unterlage auch. Zehen bewegen, die körperlichen Regionen der Reihe nach anspannen. Alles beweglich, aber kalt. Die Gedanken gehen nach Griechenland, nach Bosnien. So erwachen Menschen in den Flüchtlingslagern dort, ohne Komfort-Backup. Ich liege da, weil ich nicht möchte, dass sie dort so liegen müssen. Wir haben nämlich Platz. Wir hätten Platz. Unsere Zelte stehen als Aufforderung an die Regierung da: Machen wir auf und holen wir zumindest einige in die menschliche Wärme und Würde. #Moria


Das Anpacken-Buch