Kategorie: Out of the Box

Der Rand ist die Mitte. Das Femde bereichert. Das ist nicht zuzuordnen.

Kauf das Gute und Wertvolle in deiner Nähe

„Kauf Oberösterreich“ heißt die Aktion der OÖN. Gesichter werben für diese neue und ausgesprochene Nähe am heutigen Titelblatt. Wir gehen allerdings noch näher, seit Jahren, im Bergdorf. Das hängt ein wenig damit zusammen, dass ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin, wo schon immer direkt vermarktet wurde. „Eder-Speck“ oder „Eder-Wurst“ sind Ausdrücke, die über Jahre mit …

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Ökosoziale Wende und Wirtschaft jetzt unmittelbar koppeln

„Ich frage mich, ob soviel Geld, das zurecht für „die Wirtschaft“ in die Hand genommen wird, nicht mit der bis vor kurzem diskutierten ökosozialen Wende gekoppelt werden könnte. Krise heißt ja auch Chance für Veränderung. Ein Zurück zum Ist-Zustand davor kann es ja nicht sein.“ So schreibt Christian Wlaschütz in einem Posting heute auf FB. …

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Nicht Wohltätigkeit sondern Tischgemeinschaft

Es ist schon mehrere Jahre her. Damals habe ich eine Veranstaltung moderiert, wo es um soziale Arbeit ging. Manchmal kramt man in den alten Unterlagen in der Hoffnung, alte „Erkenntnisse“ wieder aufzufrischen, heute dienlich zu machen. So ist es hier. Und genau das berührt mich heute, wo ich mitbekomme, mit welcher Hartherzigkeit die türkise Regierung …

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Lieber Bruder Heribert

Das Telefon läutet. „Wo bist du gerade?“, fragt mich meine Schwägerin Christine. „Mit dem Haustorschlüssel sperre ich gerade daheim die Haustüre auf. Wieso?“ Ihre Stimme war anders, aber irgendwie doch gefasst: „Ich muss euch etwas sagen. Heribert ist heute vormittags ganz plötzlich auf der Schipiste umgefallen – – – und verstorben.“ Mein Atmen setzt aus. …

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Wann haben sie sich Gott nahe gefühlt

Die Antwort ist ganz ruhig gekommen: „Jedes Mal, wenn ich in die Kirche gehe, wenn ich einen Mitchristen treffe oder wenn ich helfe.“ Die Frage wurde bei der Einvernahme „meines“ Asylwerbers vor dem Bundesverwaltungsgericht in Linz von der jungen, fairen und sachlichen Richterin gestellt. Wann haben sie sich Gott nahe gefühlt? Recommend on Facebook Tweet …

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Jahreskarte des OÖ Verkehrsverbundes ist ein Fragmenthaufen

Zuerst wollte ich der neuen Infrastrukturministerin Eleonore Gewessler einen Ermutigungsbrief mit Situationsbeschreibung aus Oberösterreich schreiben. Ermutigung und Warnung sollten nahe beieinander liegen. So etwa habe ich ihn mir vorgestellt gehabt: Liebe Frau Gewessler! Ich bin eine begeisterter Öffi-Fahrer. Das nicht von Geburt an, sondern im Rahmen meiner Wienzeit dazu geworden. Ein Spätberufener, wie man sagt. …

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Zum Friseur gehen

Es ist ein besonderer Luxus, eine besondere Lebensqualität. Im Bergdorf haben wir keinen Friseur, dafür im drei Kilometer entfernten Nachbarort zwei. Wir bewegen uns im mittleren Mühlviertel. Gestern bin ich daher zum Friseur gegangen. Zu Fuß hin und zu Fuß zurück. Mir ist klar: Wenn ich das schreibe, werden mich die autofokussierten Mitbürgerinnen und -bürger …

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Meine neue berufliche Perspektive ist freiberuflich selbstständig

Übergänge liegen immer in der Zeit. Manchmal denke ich das sogar umgekehrt: Die Zeit liegt an Übergängen. Genau betrachtet ist das Leben ein Übergang. Brücke ist allgegenwärtig, wenn wir ungeschminkt hinschauen und hinfühlen. Das ist uns manchmal bewusster und manchmal hat es den Anschein, als ob alles in Sicherheit über Jahre fest angebunden ist. Meine …

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