Leben im kleinen Rahmen

Schlitten fahrenMittlerweile gelten so viele Civid-Regelungen, dass es den Menschen schwer fällt, die Wichtigkeit und Schlüssigkeit zu erkennen. Nachdem wir eine (türkise) Regierung  haben, die als oberste Priorität ihres Handelns  „Umfragen gewinnen“ hat, wird alles smart und butterweich formuliert. Strenge und Milde gehen Hand in Hand, Sein und Schein in Rufweite. Es gilt, den Leuten so nach dem Mund reden, dass sie glauben, sie selbst reden zu sich. Immer klarer wird: Das Leben im „kleinen Rahmen“ wird uns noch länger begleiten.

Weiterlesen

Für 30 Kilometer 1.115 EUR

Das schmerzt. Als begeisterter Öffi-Fahrer seit Jahren erreicht mich dieser Tage via Twitter aus dem Büro Gewessler die Nachricht, dass das österreichweite 123-Ticket nicht mit 1. Jän 2021 kommen wird. Meine OÖVV-Jahreskarte mit einem Radius von 30 Kilometer vom Bergdorf über Linz und Ottensheim kostet die Linzlinien inklusive 1.115.- EUR, wenn der Linzaufschlag von 200.- EUR gleich geblieben ist. Versprochen waren 1.095.- EUR für ganz Österreich.

Weiterlesen

Das Fragezeichen ist die Frage

KatrinDie FURCHE hat mich wieder einmal zu einem DIESSEITS eingeladen. „Lebendige Kirche?“ wurden meine Überlegungen entlang meines Buches getitelt. Die Headline muss in die Seite passen, die Länge, ein Eyecatcher soll sie sein, zum Weiterlesen animieren. Das Fragezeichen dahinter ist sich gut ausgegangen. Zurecht. Und doch wieder nicht. Fragezeichen und Rufzeichen bilden in meinem Leben eine Ellipse.

Weiterlesen

Loch oder Pforte

Zweiundzwanzig Menschen tauchen nach und nach am Bildschirm auf. In diesen Tagen nichts Ungewöhnliches. Silvia und Helmut haben zum ersten Online-Taize-Gebet eingeladen. Ich stelle meinen Account zur Verfügung und erlebe dafür eine nährende Stunde mit Liedern, Gedanken, Gebeten und Wünschen. Der Text von White Eagle über Loch oder Pforte geht mir seit gestern nicht mehr aus dem Sinn.

Weiterlesen

Das äußere und das innere Auge

Heute war ich dran, die Wortgottesfeier in der Pfarre St. Markus zu leiten. Schon mehrmals war ich auf der Wartburg in Thüringen. Dort lebte die hl. Elisabeth. Der heutige Elisabeth-Sonntag der Caritas war daher für die Predigt aufgelegt. Eine Frau ist ihrem inneren Auge gefolgt. Die konkrete Anregung zur Predigt kam von ganz woanders.

Weiterlesen

Wenn das Pferd zum Wasser geht

Das PferdDie Augen hängen an der Buntstiftspitze. Die Finger führen den Stift ganz ruhig. Was der Noch-Vierjährige in seinem Kopf sieht, will auf das Blatt Papier. Das Pferd. Es wird, es entsteht, es steht auf vier Beinen. Das Papier hat gerade gereicht. Im kindlichen Flow  trabt das Tier zum Brunnen. Es schaut. Und ich stehe ruhig da und staune.

Weiterlesen

Liebe Margit!

Liebe Margit! Heute ist der 7. Nov 2020. Um 15.15 Uhr seid ihr am Petersplatz in Rom gestanden. Wir wären gerne mit euch in Rom dabei gewesen in deinem und unserem gemeinsamen  Anliegen „weiblich- katholisch – bereit“. Aber wie schreibst du selber auf der Talita-kum-Website? „Eine kleine Gruppe sind wir geworden, die Corona-Situation hat vieles verändert. Wir hoffen auf ein Gespräch mit Papst Franziskus, um ihm unsere Reform-Anliegen persönlich vorzubringen.“ Am Linzer Domplatz und im Dom im Gebet verbunden sind wir mit euch gewesen.

Weiterlesen

Less ist einfach weniger

all you need is lessAll you need is less. Das ist der Buchtitel. Manfred Folkers und Niko Paech schreiben über die „Kultur des Genug“ aus ökonomischer und buddhistischer Sicht. Wer tiefer schauen und die tiefer zugrundeliegenden Zusammenhänge und Dynamiken verstehen will, sollte darin lesen.  Ein fragmentarischer Zugang.

Weiterlesen