Geld pflegt, kocht und serviert nicht

„Wir suchen“, haben wir sowohl im Innviertel als auch im Waldviertel in den letzten Tagen zu hauf gelesen. Im städtischen Bereich so und so. Das geht von Gasthäusern über technikaffine Produktionen bis hin zur Pflege. In der Covid-Zeit ist einiges an „substanzieller Systemrelevanz ausgeronnen“.  Dazu kommt die Just-in-time-Globalisierung. Ein Fahrradsattel beispielsweise, der nicht kommt.

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Da braucht es kleinere Mähdrescher

Kleine Felder„Vollgas-Landwirtschaft und gigantomanische Agrartechnik“ prägen den ländlichen Raum in den fruchtbaren und weitläufigen Gegenden Europas. „Alles wird größer, muss größer werden, sonst stirbst“, predigen die Landwirtschaftslehrer*innen und Berater der Kammern. Großteils. Hier im Waldviertel ist alles kleinstrukturiert. Felder, Wiesen und Wald wechseln sich in kleinen Einheiten ab. Der „Immer-Größer-Wahn“ findet durch die Granitblöcke und -findlinge seine Begrenzungen.

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Der Weg an der Grenze

Am GoldsteigGoldsteig“ nennt sich der Weg, der uns bei unserem Weltanschauen durch den Bayrischen Wald von Furth im Wald bis Mauth führt. Fünfeinhalb Geh-Tage, dort und da ein Abstecher mit dem Öffibus und der Waldbahn, etwa 115 km per pedes.

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Im Südburgenland das Neue gehen

Der Pilgerstab„Kirche neu (er)finden“ ist eine Sehnsucht im Südburgenland. Ich behaupte: Nicht nur dort. Diese Sehnsucht dort will gehen, gemeinsam und drei Tage lang. Das Neue nicht nur bereden, bedenken, bebeten, sondern begehen, im Gehen konkret Gestalt annehmen lassen. Meine persönliche Erfahrung ist: Es wird im Gehen gelöst, es wird im Gehen neu entstehen, sich zeigen, Dynamik entfalten. Drei Tage lang „umrunden“ wir eine Gegend in Österreich, die sich auf der einen Seite etwas zurückgestellt „fühlt“ und gleichzeitig von außen gerade als Hort der Ursprünglichkeit gesucht wird.

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KulturNaut*innen als Modell für Inspiration

Festival der RegionenDiese Zeilen entstehen, während das Festival der Regionen im Salzkammergut bei hoffentlich schönem Wetter bei der Gosaumühle ins Finale geht, seinen feiernden und tanzenden Abschluss findet. Für Werbung ist es zu spät. Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt. Für ein Learning auf Zukunft hin ist der richtige Zeitpunkt. Airan Berg hat das Konzept mit den KulturNaut*innen in dieser Tragweiter erstmals verwirklicht. Fast zwei Tage habe ich intensiv am Festival-Leben teilgenommen und meine: Da ist Prototypisches für Partizipation und Inspiration passiert.

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Weltanschauen am Pinzgauer Marienweg

Zur Murnauer ScharteDie Normalvariante des Pinzgauer Pilgerweges macht einen tagelangen großen Bogen. Wir gehen die viertägige Direttissima, „Berg und Tal“. In Stuhlfelden oberhalb des Schlosses darf man die Abzweigung „nach oben“ nicht übersehen. Der Weg ist markiert durch zusätzliche ovale Pickerl auf den gelben alpinen Wegtafeln. Neunzehn Rücksäcke wollen getragen werden. In Zell am See ist Treffpunkt und in Lofer „verlieren“ wir einander wieder, aus ganz Österreich und Liechtenstein kommend.

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priesterlich königlich prophetisch

Aufstieg und AbstiegDrei Tage auf den Füssen. Der Benediktweg von Spital am Phyrn bis in die Abtei Seckau liegt darunter. Zwölf Männer der KMB OÖ sind der Headline und Einladung gefolgt: „Du gehst als Priester, König und Prophet.“ Als selbstverständlich haben wir gesehen, dass das genauso für Frauen geht und gehen muss. Heute, 2021. Wolfgang Schönleitner hat eine kleine Zusammenfassung geschrieben. Hier ist sie.

 

 

SPIRIWALK to Linz

Spiriwalk Weingarten

Die TeilnehmerInnen kommen mit dem Öffi-Bus von Linz herauf. Ein paar steigen in Kirchschlag zu. Unser Ziel und Treffpunkt ist Glasau. Alle da für den ersten „SPRIWALK to Linz“. Es ist ein Wandern, das die sozialen, die ökologischen und die spirituellen Dimensionen des Lebens ausleuchten will. Die Natur, das Bergdorf und das gemeinschaftliche Gehen bilden den Resonanzraum dafür.  Fünfzehn sind wir, die dieses Angebot von Weltanschauen und Tourismus Linz erstmals gehen.

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