Das Vieh im Stall

Unsere WeihnachtskrippeNach mehreren Jahren habe ich meine Cousine und ihren Mann zufällig in einem Gasthaus getroffen. Beide sind von einer Wanderung eingekehrt. Genauso wie wir. Irgendwie haben wir uns aus den Augen verloren. Beide sind vor kurzem in Pension gegangen. Er hat am Finanzamt gearbeitet und sie daheim den Bauernhof mit dem Vieh versorgt. [Eine Stallgeschichte, die im Buch nicht mehr Platz gehabt hat.]

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Es geht um das Licht

Die heilige Lucia in St. MarkusWer von David Steindl-Rast noch nie gehört hat, hat einen wichtigen Mystiker unserer Tage versäumt. Es ist nicht zu spät. Der 94-Jährige war im Vorjahr bei Johannes Kaup in Melk Gesprächspartner. In „Logos“ vom 12. Dez 2020 auf Ö1 ist er zu hören, nachzuhören über Dankbarkeit, Freude und Gotteserfahrung. Aber zuerst zu Lucia, einer besonderen Heiligen am heutigen Gaudete-Sonntag. Drei Kerzen brennen.

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Leben im kleinen Rahmen

Schlitten fahrenMittlerweile gelten so viele Civid-Regelungen, dass es den Menschen schwer fällt, die Wichtigkeit und Schlüssigkeit zu erkennen. Nachdem wir eine (türkise) Regierung  haben, die als oberste Priorität ihres Handelns  „Umfragen gewinnen“ hat, wird alles smart und butterweich formuliert. Strenge und Milde gehen Hand in Hand, Sein und Schein in Rufweite. Es gilt, den Leuten so nach dem Mund reden, dass sie glauben, sie selbst reden zu sich. Immer klarer wird: Das Leben im „kleinen Rahmen“ wird uns noch länger begleiten.

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Für 30 Kilometer 1.115 EUR

Das schmerzt. Als begeisterter Öffi-Fahrer seit Jahren erreicht mich dieser Tage via Twitter aus dem Büro Gewessler die Nachricht, dass das österreichweite 123-Ticket nicht mit 1. Jän 2021 kommen wird. Meine OÖVV-Jahreskarte mit einem Radius von 30 Kilometer vom Bergdorf über Linz und Ottensheim kostet die Linzlinien inklusive 1.115.- EUR, wenn der Linzaufschlag von 200.- EUR gleich geblieben ist. Versprochen waren 1.095.- EUR für ganz Österreich.

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Das Fragezeichen ist die Frage

KatrinDie FURCHE hat mich wieder einmal zu einem DIESSEITS eingeladen. „Lebendige Kirche?“ wurden meine Überlegungen entlang meines Buches getitelt. Die Headline muss in die Seite passen, die Länge, ein Eyecatcher soll sie sein, zum Weiterlesen animieren. Das Fragezeichen dahinter ist sich gut ausgegangen. Zurecht. Und doch wieder nicht. Fragezeichen und Rufzeichen bilden in meinem Leben eine Ellipse.

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Loch oder Pforte

Zweiundzwanzig Menschen tauchen nach und nach am Bildschirm auf. In diesen Tagen nichts Ungewöhnliches. Silvia und Helmut haben zum ersten Online-Taize-Gebet eingeladen. Ich stelle meinen Account zur Verfügung und erlebe dafür eine nährende Stunde mit Liedern, Gedanken, Gebeten und Wünschen. Der Text von White Eagle über Loch oder Pforte geht mir seit gestern nicht mehr aus dem Sinn.

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Das äußere und das innere Auge

Heute war ich dran, die Wortgottesfeier in der Pfarre St. Markus zu leiten. Schon mehrmals war ich auf der Wartburg in Thüringen. Dort lebte die hl. Elisabeth. Der heutige Elisabeth-Sonntag der Caritas war daher für die Predigt aufgelegt. Eine Frau ist ihrem inneren Auge gefolgt. Die konkrete Anregung zur Predigt kam von ganz woanders.

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Wenn das Pferd zum Wasser geht

Das PferdDie Augen hängen an der Buntstiftspitze. Die Finger führen den Stift ganz ruhig. Was der Noch-Vierjährige in seinem Kopf sieht, will auf das Blatt Papier. Das Pferd. Es wird, es entsteht, es steht auf vier Beinen. Das Papier hat gerade gereicht. Im kindlichen Flow  trabt das Tier zum Brunnen. Es schaut. Und ich stehe ruhig da und staune.

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