Ein Lerngang: Aus der Ohnmacht aufstehen

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Genau richtig für junge Menschen, in denen etwas „schlummert“, die für etwas „brennen“, denen Freiraum und Erfahrung wichtig sind, die sich neu „verbünden“, die an gelungenen Partizipations-Prototypen und interessanten Menschen gemeinsam wachsen wollen. Da kommt etwas in Gang, da wird etwas fluider.

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Dieser schmale Streifen

Bei der Biennale in Vendig haben mir verschiedene Sichtweisen und Darstellungen wieder weitergeholfen, die Augen weiter aufzumachen und genauer hinzuschauen. Eindrucksvoll werden „Tatsachen“ in ihrer Darstellung auf den Punkt gebracht. So der Metallstreifen, der zeigt, wie viel von der Erdkruste fruchtbares Land ist und als Basis zur Verfügung steht. Bei der #COP26 in Glasgow, die gerade beginnt, müssen handfeste Taten und konkrete Umsetzungen passieren.

Der Raum ist dunkel. Ein etwa 10 cm breiter Metallstreifen hängt als Teil einer Kugel mitten im Raum. Rundherum hängen Beschreibungen, Tatsachenschilderungen, Fragestellungen und Lösungen an den Wänden. Es braucht Zeit, das alles zu lesen und zu bedenken. Beim Verlassen des Raumes geht massive Nachdenklichkeit mit. Wir Menschen haben nur diesen schmalen Streifen von der gesamten Erdoberfläche als „Lebensbasis“ zur Verfügung. Alles andere ist Meer, Wüste, Eis, Gebirge und damit für ein dauerhaftes Leben für alle „unfruchtbar“. Und genau diesen Streifen betonieren wir mit Straßen, Einkaufzentren, Einfamilienhäusern zu. Fruchtbarer Humus (eben auf dieser Weltkugel nur dieser Streifen) wird unwiederbringlich vernichtet. Gerade in Österreich hört dieser „Flächenverbrauch“ nicht auf, weil nur kurzfristig und auf Gewinn ausgerichtete Prozesse „am Werk“ sind. Die Politik ist massiv gefordert und der individuelle Mensch genauso. Dieser kleine Streifen Erdkruste verdient unseren tiefen Respekt und in unserer Lebensweise eine Art von „glücklicher Genügsamkeit“.

#LaudatoSi
#Biennale

Das Klima wehrt sich nicht

Klimapilger

2015 als Klimapilger von Wien nach Salzburg

In diesen Tagen muss ich oft an unser Klimapilgern von Wien nach Salzburg im Jahre 2015 denken. So viel Inspiration, so viele praktizierte Alternativen und so viele Menschen, die schon eingetreten sind in der Veränderung hin zu einem sozial-ökologisch-spirituellen Handeln im Alltag. Papst Franziskus am 4. Okt 2021 wörtlich: „Die COP26 in Glasgow ist dringend aufgerufen, wirksame Antworten auf die beispiellose ökologische Krise und die Wertekrise, die wir erleben, zu finden und damit den künftigen Generationen konkrete Hoffnung zu geben: Wir wollen sie mit unserem Engagement und unserer spirituellen Nähe begleiten.“

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Zum Präsidenten der Katholischen Aktion Österreich gewählt

Ferdinand Kaineder, Brigitte Knell, Katharina Renner

Für viele kam es überraschend. Ein Stück weit auch für mich selber. Von verschiedenen Seiten wurde ich angesprochen, ob ich nicht doch zum Präsidenten der KAÖ kandidieren möchte. Durch die KJ/L wurde ich in meinen Jugendjahren auf der Burg Altpernstein und im Bergdorf geprägt. Immer bin ich den verschiedenen Gliederungen in Laufe des bisherigen Lebens „begegnet“. Edi Ploier kannte ich persönlich, ebenso Bert Brandstetter und bis heute bin ich mit Margit Hauft oder Maria Hasibeder verbunden. „Ja“, habe ich zur Kandidatur gesagt. Drei Bewerber waren da. Bei der Wahl am 24. Sept 2021 wurden wir als Präsidentschaftsteam „zusammengewählt“.

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Aus einem solchen Leben sprudelt Leben

Petra und Franz BurgerWenn ein Mann im Internet seine geforderten Daten für die Mitgliedschaft bei der KMB Oberösterreich  eintippt, weiß er noch nicht, dass ein paar Tage später ein großes Kuvert mit Folder und Infomaterial kommt. „Was gibt dir Kraft?“, steht auf der ersten von sieben weiteren Postkarten, die verschiedene Kraftquellen ansprechen: Freundschaft, Beziehung, Natur, Hoffnung, Stille, Glaube, Liebe und Menschlichkeit. Glaube mittendrin. Mein Artikel im aktuellen Männermagazin Ypsilon.

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Ein Storchennest für die innere Stimme

Storchennest Das Burgenland wächst mir Schritt für Schritt ans Herz. Die Idee der Spiriwalks lässt uns im Norden, im Mittel und im Süden der Diözese Eisenstadt zu Fuß unterwegs sein. Jeweils einen Tag, ca. 20 km. Neues kommt uns mit jedem Schritt entgegen, Perspektiven verändern uns, Gespräche säumen den Weg und Altbekanntes und -belastendes verliert sich, kann dem Loslassen nicht entkommen. Aufatmen, schauen, Aufbrüche bewusst anschauen. Wir betreten das Storchennest.

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Mitweltzeit bis zum Franziskusfest

Buch Fabian Scheidler„Schöpfungszeit bis 4. Okt“, wird die Zeit ab 1. Sept normalerweise tituliert. Mir ist „Mitwelt“ lieber, weil gewisse politische Kreise den Begriff „Schöpfung“ als Kampfbegriff verwenden und die Natur dabei objektivieren für ihre wirtschaftlichen Zwecke. Seit 2015 ist der ökumenisch begangene „Schöpfungstag“ am 1. September offiziell als „Weltgebetstag für die Schöpfung“ im Kalender eingetragen.

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Das Waldviertel hat Humor

Die WeltkugelFast zwei Stunden sind wir nun schon zu Fuß vom Zentrum Groß Gerungs kommend unterwegs. „Weltkugelweg“ steht immer auf den Wegmarkierungen. Die Sonne ist unsere Begleiterin, ein laues Lüfterl mit uns, der erste Mähdrescher fährt ins Weizenfeld. Damit liegt ein erntendes Surren in der Luft, wir auf der Suche nach der „Weltkugel“.

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