Anpacken im Kepler Salon Linz

Im Kepler Salon Linz

Daneben erzählt und erzählt ein Mann. Es sprudelt aus ihm heraus. Man merkt, dass ihm die Menschen im Kepler Salon schon sehr fehlen. Wegen Covid19 gibt es nach wie vor keine Zuschauer*innen. Er ist trotzdem da, wird aber höflich gebeten, wieder zu gehen. Die Gesprächspartnerin Barbara Jany, der Techniker Benjamin Gumpenberger und ich bereiten uns auf das „Anpacken, nicht einpacken“ Gespräch vor, das auf dem Youtube-Kanal der JKU Linz direkt übertragen wird. Der Intendant Norbert Trawöger behutsam im Hintergrund. 90 Minuten sind für uns geöffnet.

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Ein Gutschein

Aussteigen aus dem Öffibus. Die Gedanken ganz woanders. Den Weg hinüber zum Bahnhof Urfahr in Linz nehme ich gemütlich. Es ist noch ein wenig Zeit. Der Zug steht schon da. Das Handy läutet. Das Telefonat plaudert sich dahin. Einsteigen, Platz nehmen, etwas im Schreibbuch nachschauen. Alles klar. Auflegen. Aus dem Fenster schauen. Der Zug fährt ab. Und dann.

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Spuren gehen

Pilgerpfad auf der HirschalmEr ist immer wieder eine Inspiration. Von Heini Staudinger spreche ich. Seine Tasche mit der Aufschrift „Nie ist zu wenig was genügt“ begleitet mich schon lange. Meine Augen durchstreifen neugierig seinen Newsletter mit Schuh-Angeboten und geistreichen Betrachtungen. Das Gehen und die Bewegung sind heute angesprochen.

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Es will aus mir heraus

In die Lebendigkeit springen„Warum sich als Christin oder Christ engagieren?“ Das war die Why-Frage auf Zoom. Frauen und Männer haben sich eingefunden, denen eine „neue Kirche“ ein Anliegen ist. Ganz konkret. Eine Folge der Präsentation meines Anpacken-Buches vor einigen Wochen. Ein zweiter Abend: „Warum, wozu und wofür sich selbst, Zeit und Energie einbringen“?

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Das Telefon hört tiefer hin

Schale fließt überTelefonieren tut gut, weil die menschliche Stimme uns erlaubt, sich in andere tiefer und kreativer hineinzuversetzen als die anderen gängigen technischen Kommunikationsmittel. Dadurch fühlen wir uns anderen stärker verbunden.  Wir wissen. Wenn ein Mensch stirbt, dann geht das Gehör als letztes. Es ist also das „tiefste Sinnesorgan“.

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Über die neue Ära der Propaganda

Meinungen verknüpfen Wie uns Medien welche Geschichten  warum erzählen. Der „neue“ Populismus mit seinen medialen Propagandamaschinen nutzt alle Formen der Beeinflussung. Professionell werden alle digitalen Plattformen und Tools für die „Meinungsbildung“ tiefenpsychologisch erforscht eingesetzt, die Seele in Gereiztheit gehalten.

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Der Satz endet mit dem Punkt

Das Brot mit ZeitAls einfacher Bürger kann ich nicht nachvollziehen, warum 100 Tonnen nicht recyclebarer Plastikmüll von Österreich nach Malaysia verschifft werden. Jetzt kommt das Gift wieder zurück. Gut so. Es darf nicht sein, dass wir den dreckigen Abfall unserer europäischen und nach wie vor verschwenderischen Lebensweise „auslagern, anderen Menschen und Kontinenten zumuten“. Helmut Gragger ist für mich ein Beispiel für das neue sozial-ökologisch-spirituelle Denken. So geht das. #LaudotoSi

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Wer fastet, entlastet

Vom Stacheldraht befreienenDa ist er, der Aschermittwoch. Da ist sie, die Fastenzeit. Asche wird auf das Haupt gestreut. Was bedeutet diese Asche am Haupt? Macht sie trübsinnig oder ist sie die Einladung zur Befreiung? Fasten kann entlasten.

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