Ferdinand Kaineder

Beiträge des Autors

Was gedenkt ihr zu tun

Friedensbanner

Eigentlich eine Schande, denke ich über mich selber. Noch nie war ich in der Gedenkstätte im KZ Ebensee-Roith. Mit Bischof Maximilian Aichern bin ich schon in aller Frühe unterwegs. Don Mauro war der umtriebige, begnatete Pfarrer von Santa Lucia in Prato. Er ist an Covid verstorben. Zur Stunde, wo er in Italien begraben wurde, haben …

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d’Sunbeng

Braunkohle Tagbau

Wir stehen mit einem Kaffeehäferl in der Hand, die Sonne oben, ein feines warmes Lüfterl, am Fusse des „Pettenfirst“. Ungenach war unser Ausgangsdorf. Die eintägige Geh-Klausur des Pfarrgemeinderates darf ich begleiten. Der erste warme Tag, die Blüten explodieren, die Wiesen vielfältig grün und immer wieder vor uns die weißen Berge der Alpenkette. Wir machen dort …

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Vom Ich zum Wir bis Pfingsten

Vom Ich zum Wir

Egbert  Amann-Ölz treibt eine Wahrnehmung an. Als Initiator startete er den Online-Pfingstkongress 2021.  Der volle Titel lautet: „Vom ICH zum WIR – Wege aus einer gespaltenen Gesellschaft„. Wir sehen die Spaltungen, die sich durch unsere Gesellschaft ziehen. Die Spalungen verbreitern sich.  Mittlerweile ziehen immer mehr Menschen einen Ego-Nutzen aus dieser Situation. Pfingsten ist genau kontär …

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Jesus hat rebelliert

Investieren und vergrößern

Wir sind nur Gast auf Erden. Es gibt keine dreieinhalb Planeten. Die Technisierung ist in den Herzen angekommen. Tiere sind Lebewesen und keine Produktionsmaschienen. Die glückliche Genügsamkeit neu entdecken. – Aussagen, die wir kennen. Für die IG-Milch Post habe ich einen jesuanischen Blick auf die Entwicklungen in der Landwirtschaft versucht. Hier der Text: Jesus hat …

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Geimpft und sehr dankbar

geimpft

Um 10 Uhr vormittags ist mein Termin. Mit meiner bunt bemalten „Bergziege“ (so nennen die Enkelkinder mein gemeinsam bemaltes Fahrrad) reite ich hinüber in die Impf- und Teststraße. Von weitem sehe ich eine Menschenschlange. Schilder weisen uns den Weg. Testen oder Impfen scheidet die Kommenden. Heute bin ich nicht testen, sondern impfen. Ich zische vorbei …

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Das Mühlviertel hat mir sechs Tage lang erzählt

Blick in das Mühlviertel

Oberkappel und Grein, dazwischen das Mittelland mit seinem 150er-Weg.  Etwa 140 Kilometer habe ich sechs Tage lang gehend und pilgernd, schauend, hörend und mit allen Sinnen wahrgenommen. Alleine und streckenweise mit anderen. Viele Menschen glauben, sie müssen die ganze Welt bereisen, um die Welt, das Leben zu verstehen. Dabei liegt alles in  der Nähe. In …

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Der resiliente Baum

Der geknickte Baum

Mein Finale am sechsten Tag waren 25 Kilometer von Rechberg, St. Thomas am Blasenstein, Bad Kreuzen bis Grein. Der Zug bringt mich nach Linz, der Bus wieder ins Bergdorf. In den Morgenstunden nebelte es wie im Spätherbst. Dann die Sonne, die meine Gesichtshaut verdunkelte. Der Badesee von Rechberg da, aber noch nicht einladend. Alles gut …

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Einfach staunen

Wackelstein in Rechberg

In die Balance gehen, ist mir spontan zu meinem Gehen und Pilgern im Mittelland eingefallen, als ich heute vor dem Wackelstein in Rechberg gestanden bin. Staunend stehe ich davor. Puuhh. Tag fünf. Eine Tafel zeigt, dass im Franzosenkrieg die Soldaten versucht haben, den Stein aus seinem Gleichgewicht zu bringen. Ihr Versuch ist gescheitert, hat aber …

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