Ferdinand Kaineder

Beiträge des Autors

Spuren gehen

Pilgerpfad auf der Hirschalm

Er ist immer wieder eine Inspiration. Von Heini Staudinger spreche ich. Seine Tasche mit der Aufschrift „Nie ist zu wenig was genügt“ begleitet mich schon lange. Meine Augen durchstreifen neugierig seinen Newsletter mit Schuh-Angeboten und geistreichen Betrachtungen. Das Gehen und die Bewegung sind heute angesprochen.

Weiterlesen

Es will aus mir heraus

In die Lebendigkeit springen

„Warum sich als Christin oder Christ engagieren?“ Das war die Why-Frage auf Zoom. Frauen und Männer haben sich eingefunden, denen eine „neue Kirche“ ein Anliegen ist. Ganz konkret. Eine Folge der Präsentation meines Anpacken-Buches vor einigen Wochen. Ein zweiter Abend: „Warum, wozu und wofür sich selbst, Zeit und Energie einbringen“?

Weiterlesen

Das Telefon hört tiefer hin

Schale fließt über

Telefonieren tut gut, weil die menschliche Stimme uns erlaubt, sich in andere tiefer und kreativer hineinzuversetzen als die anderen gängigen technischen Kommunikationsmittel. Dadurch fühlen wir uns anderen stärker verbunden.  Wir wissen. Wenn ein Mensch stirbt, dann geht das Gehör als letztes. Es ist also das „tiefste Sinnesorgan“.

Weiterlesen

Über die neue Ära der Propaganda

Meinungen verknüpfen

Wie uns Medien welche Geschichten  warum erzählen. Der „neue“ Populismus mit seinen medialen Propagandamaschinen nutzt alle Formen der Beeinflussung. Professionell werden alle digitalen Plattformen und Tools für die „Meinungsbildung“ tiefenpsychologisch erforscht eingesetzt, die Seele in Gereiztheit gehalten.

Weiterlesen

Der Satz endet mit dem Punkt

Das Brot mit Zeit

Als einfacher Bürger kann ich nicht nachvollziehen, warum 100 Tonnen nicht recyclebarer Plastikmüll von Österreich nach Malaysia verschifft werden. Jetzt kommt das Gift wieder zurück. Gut so. Es darf nicht sein, dass wir den dreckigen Abfall unserer europäischen und nach wie vor verschwenderischen Lebensweise „auslagern, anderen Menschen und Kontinenten zumuten“. Helmut Gragger ist für mich …

Weiterlesen

Wer fastet, entlastet

Vom Stacheldraht befreienen

Da ist er, der Aschermittwoch. Da ist sie, die Fastenzeit. Asche wird auf das Haupt gestreut. Was bedeutet diese Asche am Haupt? Macht sie trübsinnig oder ist sie die Einladung zur Befreiung? Fasten kann entlasten.

Weiterlesen

Es war kalt, gut und wichtig

Zelt aufbauen

Die Domglocken läuten. Es ist 6 Uhr früh. Die Ohren wecken die Augen. Im Zelt ist es kalt geworden. Im doppelten Schlafsack drinnen auf der doppelten Unterlage auch. Zehen bewegen, die körperlichen Regionen der Reihe nach anspannen. Alles beweglich, aber kalt. Die Gedanken gehen nach Griechenland, nach Bosnien. So erwachen Menschen in den Flüchtlingslagern dort, …

Weiterlesen

Resilienz, Aufbruch und Synapsen

Winter

Was der Mensch braucht? Drei „Dinge“: Anerkennung, sinnvolle Tätigkeit und Zugehörigkeit. In den letzten drei Online-Veranstaltungen, die ich von Oberösterreich über die Steiermark und Burgenland als Impulsgeber gestalten durfte, war das die tief liegende Ankerfrage. Dabei ging es im Resilienz und Glaube, um den zweiten Aufbruch und eine neue pastorale Vernetzung. Eine fragmentarische Zusammenschau.

Weiterlesen