Ferdinand Kaineder

Beiträge des Autors

Leben im Weniger

Weihnachten steht vor der Tür. Als Katholische Aktion – und das tun wir es als Präsident:innen-Team – wollen wir die Menschen im eigenen vielfältigen KA-Netzwerk und darüber hinaus ermutigen, das Weihnachtsfest zum Anlass zu nehmen, um dem Weniger entlang der Route zum Wesentlichen nachzugehen und, wo es zu viel „zu wenig“ gibt, dorthin den Ausgleich …

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Ferdinand Klostermann in Erinnerung rufen

Was ist eine Marke? „Das, was andere über mich sagen, wenn ich nicht im Raum bin.“ Ich bin dem Pastoral- und Befreiungstheologen Ferdinand Klostermann (1907-1982) nie persönlich begegnet. Wohl habe ich in den späten 70er und den weiteren Jahren mit vielen Menschen in Oberösterreich direkt zu tun gehabt, die von ihm begeistert gesprochen haben, inspiriert …

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Zur Ruhe oder in Balance kommen

Advent. Advent. Advent. Drei Kerzen brennen. Ich möchte ja nicht in die Köpfe und Emotionstruhen der Menschen schauen müssen, was da an Bildern und „Vibrations“ herumschwirrt. Auf Insta lese ich. Siehe Bildausschnitt oben. Diese allseits geschürte Sehnsucht nach Ruhe und Stille überall macht mich etwas „unrund“, weil schier unmöglich für jene, die das posten.

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Schon sehr widersprüchlich

Dieser Papst Franziskus hat mir immer großen Respekt, nicht Bewunderung, abgerungen. Seine Sicht der Dinge von unten, sein Gespür für besondere Orte aus dem Evanglium gesehen und vor allem das #LaudatoSi haben mich inspiriert. Aber in den letzten Tagen lässt er mich ratlos zurück.

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Meine Mutter Rosa

Es ist bei allen ein schmerzlicher Augenblick, wenn die Mama geht. Im Kreise der Familie ist unsere Mutter Rosa Kaineder 92-jährig „hinübergeschlafen“.  Wir waren mit ihr, in der unmittelbaren Stunde des Sterbens selber mein Bruder Josef. Woran ist sie gestorben?, fragten viele. Sie ist so ählich gestorben, wie wenn ein Fichtenbaum vom Borkenkäfer befallen wird. …

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Eine posthumane Geschichte

Ein Mensch wird geboren ohne Po. Kein Problem. „Anders“, so wird das Kind benannt,  bekommt einen künstlichen digitalen Hintern. Der arbeitet wie ein zweites, optimiertes, hochdigitalisiertes Gehirn. Die Wachstumsschübe sind anders, schneller eben.

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Fünf Impulse hinein in die Gesellschaft

Wir sehen Gereiztheit, Ruhelosigkeit und so etwas wie kollektive Ermüdung. Die einen treiben die Welt weiter im technokratischen Wachstumsmodus und andere reduzieren, verbünden neu hinein ins Weniger, um unsere gemeinsame Basis, die Erdkruste selber, nicht weiter zu gefährden. Wohin soll es gehen? Das ist die Frage, die wir miteinander verhandeln müssen. Und genau dafür legen …

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Allerheiligen: Liebe sprengt die Logik des Marktdenkens

Erst wenn Rituale geteilt werden, entfalten sie ihre Kraft. Gerade die Feiern, die Liturgien und die lokalen Riten, Symbole und Traditionen rund um den Tod, die zu Allerheiligen und Allerseelen in besonderer Weise begangen werden, bieten eine besondere Chance, sich als dankbare Lebensgemeinschaft zu erleben, sich in einer zweckfreien Convivialität aufgehoben zu wissen. Der Friedhof …

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