Ferdinand Kaineder

Beiträge des Autors

Was ist Bedürfnis und wann der Zeitpunkt

Das Kinderwagerl steht bereit. Die gut Einjährige ziehen wir warm an. Es ist früher Vormittag. Ausfahrt in die frische Luft und, wenn es Bedürfnis wird, ein wenig schlafen. Das geht ganz unkompliziert. Das Bedürfnis hat sich schon im Augenreiben angekündigt. Beim Hinuntergehen über die Stiege suchen ihre Finger meinen Mund, die Nase, die Brille. Lachen …

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Lieber Bruder Heribert

Das Telefon läutet. „Wo bist du gerade?“, fragt mich meine Schwägerin Christine. „Mit dem Haustorschlüssel sperre ich gerade daheim die Haustüre auf. Wieso?“ Ihre Stimme war anders, aber irgendwie doch gefasst: „Ich muss euch etwas sagen. Heribert ist heute vormittags ganz plötzlich auf der Schipiste umgefallen – – – und verstorben.“ Mein Atmen setzt aus. …

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Intensiv_Zeiten am FRIEDENSWEG in Slowenien und am LECHWEG in Tirol

Mit Weltanschauen sind wir dem „lebendigen Gemeinsamen“ auf der Spur. Die tiefste Sehnsucht jedes Menschen ist, lebendig zu bleiben. Die Erfahrung sagt: Gemeinsam gehen macht lebendig. Organisationen, Firmen, Gemeinschaften, Gruppen und soziale Lebewesen sind dann anziehend, wenn sie als lebendig erlebt werden. Lebendigkeit hat mit Begegnungen, mit Kreativität, mit Natur, mit Überraschungen, mit Neugier und …

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Wann haben sie sich Gott nahe gefühlt

Die Antwort ist ganz ruhig gekommen: „Jedes Mal, wenn ich in die Kirche gehe, wenn ich einen Mitchristen treffe oder wenn ich helfe.“ Die Frage wurde bei der Einvernahme „meines“ Asylwerbers vor dem Bundesverwaltungsgericht in Linz von der jungen, fairen und sachlichen Richterin gestellt. Wann haben sie sich Gott nahe gefühlt? Recommend on Facebook Tweet …

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Jahreskarte des OÖ Verkehrsverbundes ist ein Fragmenthaufen

Zuerst wollte ich der neuen Infrastrukturministerin Eleonore Gewessler einen Ermutigungsbrief mit Situationsbeschreibung aus Oberösterreich schreiben. Ermutigung und Warnung sollten nahe beieinander liegen. So etwa habe ich ihn mir vorgestellt gehabt: Liebe Frau Gewessler! Ich bin eine begeisterter Öffi-Fahrer. Das nicht von Geburt an, sondern im Rahmen meiner Wienzeit dazu geworden. Ein Spätberufener, wie man sagt. …

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Die post-digitale Zeit sucht das ausbalancierte Leben

„Willkommen im post-digitalen Zeitalter. Soziale Medien stecken in der Krise.“ Der 26-jährige Zukunftsforscher Tristan Horx  aus der bekannten Zukunftsforscherfamilie verbreitet diese Aussagen im Brennpunkt der Sonntagskrone von heute. Das Hinterfragen von Internet-Monopolen wie Google, Apple oder Facebook geht in die Korrekturschleife. Ausgang offen. Die Suche nach dem Real-digitalen hat längst begonnen. Ein Wandel, eine Transformation …

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Zum Friseur gehen

Es ist ein besonderer Luxus, eine besondere Lebensqualität. Im Bergdorf haben wir keinen Friseur, dafür im drei Kilometer entfernten Nachbarort zwei. Wir bewegen uns im mittleren Mühlviertel. Gestern bin ich daher zum Friseur gegangen. Zu Fuß hin und zu Fuß zurück. Mir ist klar: Wenn ich das schreibe, werden mich die autofokussierten Mitbürgerinnen und -bürger …

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Du bist Prophet, König, Priester!

Jeder Mensch möchte mitmachen, mitgestalten, mitmischen und genauso mittragen, mitverantworten. Wer teilnimmt am Ganzen und unkomplizierten Zugang zum Gemeinsamen hat, wird seinen oder ihren sinnvollen Beitrag dazustellen, leisten, beisteuern, wird Verantwortung übernehmen. Der tiefe Impuls zum Handeln steckt in uns selber. Als Christen und Christinnen sind wir auf diese innere Dynamik, diese Berufung von innen …

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