Einladung zu Erzählungen vom Küstenpfad in Portugal

„Während die Kriegstrommeln immer lauter werden, die Lügen immer offensichtlicher und der Kampf gegen das Leben alles Bisherige übersteigt, keimt im Verborgenen eine neue Saat. Sie trägt in sich den Code für eine friedliche Erde.“ Dahinter liegt eine tiefe Erfahrung, dass die Welt im Grunde gut ist, der Mensch den Frieden liebt. Wer über längere Zeit per pedes unterwegs ist, spürt früher oder später diese innere Balance auf und unter der Erdkruste. Dieser Abend sollte uns in die friedlichen Vibrations führen.

Rota Vicentina, Fishermans Trail, Via Algarviana oder einfach Küstenpfad sind die Benennungen jener Küstenabschnitte in Portugal, die ich drei Wochen zu Fuß von Lissabon südlich „hinunter“ bis Cabo de São Vicente und östlich „hinüber“ bis Faro gegangen bin. 20 Tage lang bin ich ungefähr 400 Kilometer „am Saum zwischen Atlantik und Festland“ mit Rucksack alleine „dahingepilgert“, einfach ohne Produktionsmodus und Leistungsparameter. Anhand von hoffentlich beeindruckenden Bildern gebe ich Einblick in die „Welt des Weitgehens“. Die am Weg auftauchenden besonderen Wahrnehmungen und erhellenden Sichtweisen werden eingebettet in launige Erzählungen. Herzlich willkommen.

 

MO 20. April 2026
19 Uhr
Pfarrsaal Ottensheim

Eintritt: Freiwilliges Spenden
(für den Volksschulbau in Guatemala durch SeiSoFrei OÖ)

Einladung als PDF

 

Drei Wochen Camino an der Küste Portugals

Rota Vicentina, Fishermans Trail, Via Algarviana oder einfach Küstenpfad sind die Benennungen jener Küstenabschnitte in Portugal, die von Lissabon südlich „hinunter“ bis Cabo de São Vicente und östlich „hinüber“ bis Faro führen. 20 Gehtage durfte ich diesen Saum zwischen Atlantik und Festland begehen, bepilgern, bestaunen, bewundern und genießen,  in der Zeit Ende Feber bis Mitte März 2026.  Insgesamt etwa 400 Kilometer, davon insgesamt zwanzig (!) Minuten Regen. Sonst alles im Trockenen. Alles ein Geschenk.

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Fastenzeit ist Genusszeit am Wesentlichen

fasten ist genuss des wesentlichen im weniger

Das größte Missverständnis der Askese ist der Verzicht. Es geht nicht um das Verzichten, sondern darum zu erkennen, wie wenig ich brauche. Richtig verstanden geht es in der Fastenzeit um die Konzentration auf das Wesentliche im Weniger. Diese reduzierte Lebensform ist nicht genussfeindlich, sondern konsumkritisch. Sie konzentriert sich auf den Genuss des Wesentlichen im Weniger.

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Bischof Maximilian Aichern war und bleibt mit uns

In aller Frühe im Zug zum KMB-Männertag lese ich am 31. Jänner 2026 auf meinem Smartphone diese Zeilen: „Um 4 Uhr früh ist er nach Hause gegangen.“ Mir fällt das Kunswerk von Eva Weber ein: „Atmen.  Atmen. Amen.“ In mir der Gedanke: Jetzt hat er es geschafft. Ich kehre um. In den letzten Monaten habe ich Bischof Aichern öfter besucht, bei seinem Schreibtisch sitzend, trotz Schmerzen ein hellwaches Gesicht mir gegenüber. Beim Weggehen immer: „Und grüß mir deine Family, alle.“ Diese oder ähnliche Aussagen haben ganz viele Menschen aus den Begegnungen mit dem verstorbenen Bischof Maximilian Aichern mitgenommen.

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Wie geht Gastfreundschaft

Das Format „Podcast“ finde ich sehr fein. Da ist mehr Zeit, mehr Raum für die Themen und wenn man gut hinhört, kann man bei vielen sogar das Nachdenken hören. Es war ein feiner Abend am 28. Nov 2025, an dem uns Golli Marboe seine Fragen ans Ohr lieferte. Uns, das waren Veronika Schippani-Stockinger als Vorsitzende der Katholischen Jungschar Österreich, Rafael Haigermoser als Vorsitzender der Katholischen Jugend an me als Präsident der Katholischen Aktion Österreich. „Welche Fragen werden sie sich in 10 Jahren stellen?“, war die letzte Frage an uns (Minute 46:00).

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Im Atem von Esel und Ochs

Der „Engel des Herrn“ ist ein Gebet. Wer es in der Adventzeit betet, wird spüren: Eine Botschaft wird auf die Erde gebracht, dort findet sie eine Frau mit tiefer Bereitschaft – zum Hinhören – und das „gehörte Wort kann Fleisch werden“, in einem Kind, das Jesus heißen wird.

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Die Bank, der Regenbogen und die Toleranz


„Platz für Toleranz“ nennen die Jugendlichen in Kirchschlag jenes Bankerl, das am Christkönigssonntag bei der Jugendmesse im Mittelpunkt stand. Der Regenbogen ist das Zeichen Gottes am Himmel für Vielfalt und Unterschiedlichkeit, jede und jeder mit  ihrem und seinem unendlichen Wert. Der Regenbogen steht für alle Lebensformen, die im Schöpfungsplan vorgesehen sind. Dort heißt es nämlich: „Und alles ward sehr gut.“

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Brot, Wein und mentale Gesundheit

Es ist gut, dass immer mehr Menschen darüber sprechen, welch prägende Prozesse mit der beispielsweise  nicht mehr ganz neuen Digitalität einhergehen. Qualitätsmedien  schreiben offen über die „toxischen Wirkungen“ von Social Media, die wir eher „unsoziale Medien“ nennen sollen. Als KAÖ darf ich deshalb beim nächsten KA-Salon mit Caroline Culen und Golli Marboe das hörende und verstehende Gespräch führen. Was können und sollen wir tun? Diese Frage wird gemeinsam Antworten finden.
DI 25. Nov 2025, 19 Uhr in der Spiegelgasse 3 / Mezzanin.

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